Murren im Karton

Die Erfahrungen mit meinem ehemaligen Fahrer Sommerfeld haben mich vorsichtiger werden lassen und heute Morgen habe ich bei allen Fahrern die Führerscheine kontrolliert. Ein Mann hatte seinen Schein nicht dabei und ich habe ihn nicht fahren lassen. Entweder Führerschein holen oder Innendienst machen.

fuehrerschein.jpg

Da war das Murren groß.
Aber die beruhigen sich wieder. Einer hat sogar für mich Partei ergriffen und gesagt, daß der Chef letztlich den Kopf hinhält und das doch was ganz Normales sei. Na immerhin.

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Peter Wilhelm22. Februar 2014

10 Kommentare von 138942.

  1. Tom: Deinen Mitarbeitern kannst Du sagen, das ist in anderen Firmen auch so. Bei uns müssen alle Mitarbeiter, die einen Firmenwagen haben oder fahren, auch ihren Führerschein vorzeigen, ein Kopie wird zentral abgelegt. Gelegenheitskontrolle wurde angekündigt, u. a. damit Führerscheinentzug auch mitbekommen wird.

    Das ist m. E. völlig in Ordnung, denn wenn was passiert oder herauskommt, da fährt jemand ohne Führerschein, das trägt keine Versicherung und den Schaden hat nicht nur der Arbeitgeber, sondern dann der Arbeitnehmer. Und der Arbeitgeber hat ja eigentlich gegenüber seinem Mitarbeiter "Sorgepflicht".

  2. Man kann aber auch als Angestellter in die Lage kommen, für seinen Chef geradezustehen. Vor ein paar Tagen lief wieder mal eine Reportage über Verkehrskontrollen. Die haben da mit automatischen Kennzeichenlesegeräten Autos herausgefischt, die ohne Versicherungsschutz herumfahren (es sind ständig 650000 Autos ohne Vers.-Schutz unterwegs !!!). Der erste war im Kombi eines Handwerksbetriebes unterwegs und fiel aus allen Wolken, als er von der fehlenden Haftpflichtversicherung erfuhr. Sowohl der Chef als Fahrzeughalter alsauch er als Fahrer kriegen eine Anzeige. Zudem muß man die Karre SOFORT stehen lassen und muß dann sehen, wie man nach Hause kommt. Also könnte man als Angestellter auch vom Chef verlangen, den Versicherungsschutz nachzuweisen.

  3. Vielleicht eine Möglichkeit zum Nebenverdienst

    Gefunden im Spiegel:

    Straßburg – Unter dem Motto "Spazierfahrten im Leichenwagen sind kein Privileg für Tote" bietet ein Straßburger seinen kürzlich von einem belgischen Beerdigungsinstitut erstandenen schwarzen Cadillac als Mietwagen für besondere Anlässe an.

    Das sechs Meter lange Gefährt sei beispielsweise ideal für Männer, die vor der Hochzeit in aller Würde ihr "Junggesellendasein zu Grabe tragen wollen", erläutert Nicolas Froehner seine neue Geschäftsidee. Auch eine Gewerkschaft habe den Leichenwagen schon gemietet – für eine Demonstration im Raum Straßburg gegen die "Beerdigung der Sozialversicherung".

  4. Führerscheinkontrolle muss ich auch mal wieder bei meinen

    Mitarbeitern machen,vielleicht hat ja der Praktikant doch keinen Führerschein?Gestern hat er ihn nämlich vergessen!

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