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Wie herum liegen Verstorbene im Grab?

Lieber Wilhelm,

gestern wurde mein Opa beerdigt. Meine Oma vor einem Jahr.
Schon bei meiner Oma fragten wir uns, wie rum sie denn nun liegt. Gestern kam die Frage wieder auf.

Die Garbsteine in dieser Reihe stehen alle auf einer Seite. Generell ging ich davon aus, dass die Kopfseite des Beerdigten in Richtung des Grabsteines liegt. Bei dir las ich mal von „Südseite“, ob das hier zutrifft weiß ich leider nicht. Die Pfarrerin wusste es auch nicht (war aber auch sonst eher marginal kompetent).

Die Verabschiedung am Grab fand beide Male nun von der Seite statt, an der die Grabsteine stehen. Nach meiner vorherigen Annahme, die Kopfseite liegt auf der Grabsteinseite, würde das bedeuten, wir haben Erde und Blumen Richtung der Füße geschmissen.

Ist das so richtig? Wenn wir bisher das Grab besuchten, haben wir von beiden Seiten gebetet/uns verabschiedet. Kannst du uns da evtl einen Rat geben?

Vielen Dank für deinen Blog, er hat uns schon viel geholfen.

Mit freundlichen Grüßen
J

Normalerweise liegen Verstorbene mit dem Kopf in Richtung Grabstein.
Mir sind ganz wenige Gräber bekannt, bei denen das anders ist.
Es gibt auch Friedhöfe, da stimmt die oberirdisch angelegte Grabfläche überhaupt nicht mit dem eigentlichen Grab überein.
Die Gründe hierfür können ganz verschiedene sein.

Du kannst ganz einfach einen der Friedhofsarbeiter, die die Gräber ausheben, mal fragen, wie das vor Ort gehandhabt wird.
Ansonsten rufe doch einfach mal die Friedhofsverwaltung an.

Nehmen Sie Schülerpraktikanten?

Sehr geehrte Dame und Heeren,

ich wollte mich mal bei ihen erkundigen ob sie Schülerpraktakanten nehmen ?

Um eine antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen
C.

Sie leider nicht.

Ich möchte die oben genannte Ente

Betreff: Badeente

Text: Sehr geehrte Damen und Herren,
im Internet habe ich gesehen das es die oben genannte Badeente gibt.
Kann man diese käuflich erwerben?
Über eine Antwort würde ich mich freuen

Liebe Grüße

T.

Wo oben genannt?
Oben steht nur Badeente.

Aber ich nehme an, dass Du die hier meinst:
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Fremde Erde und Sand am Grab – Wo kommt die her?

Mir ist aufgefallen, dass in/um manchen Gräbern ein seltsamer Sand, große braune Kiesel oder ein blaues Streu drin sind, also statt normaler Erde. Warum ist dem so?

So ganz ist mir der Sinn der etwas knappen Frage nicht klar.
Ich versuche trotzdem mal eine Beantwortung.

Es kommt vor, dass auf, neben oder um die Gräber Erde und Sand sichtbar sind oder werden, die scheinbar nicht dorthin gehören.
Hierfür gib es zwei Erklärungsansätze.
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Kann ich das Nutzungsrecht am Grab vorzeitig abgeben?

Mein Vater ist im Jahr 2000 verstorben ist in einem Tiefgrab welches meine Mutter für 25 Jahre gekauft hat ( also auch 25 Jahre hatte meine Mutter ein Nutzungsrecht )jetzt im März diesen Jahres hat meine Mutter das Grab vorzeitig abräumen lassen und hat damit auch das Nutzungsrecht abgegeben. Die Ruhezeit meines Vaters besteht bis Janunar 2020 solange darf das Grab nicht neu vergeben werden. Nun aber meine Frage. Darf das Nutzungsrecht jetzt schon an jemand anderen ( auch einen Familienangehörigen ) vergeben werden und das Grab wieder neu gestaltet werden. Vielen lieben Dank für eine hilfreiche Antwort.

Diese Problemstellung ist keinesfalls selten oder abwegig.
Oft entscheidet sich ein (vor allem älteres) Familienmitglied, die Pflege eines Grabes nicht mehr fortsetzen zu wollen. Der Grabnutzungsvertrag wird dann aufgehoben, das Grab wir sozusagen an die Verwaltung zurückgegeben.

Es gibt kein bundeseinheitliches Bestattungs- oder Friedhofsrecht.
Das Bestattungsrecht ist Ländersache und in jedem Bundesland anders geregelt.
Die Regeln für einzelne Friedhöfe werden vom Friedhofsbetreiber festgelegt. Das kann eine Kommune oder eine Kirchengemeinde, sowie ein privater Betreiber sein.
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Ich war beinahe tot

So, ich bin wieder zurück.
Ich war fast zwei Wochen unterwegs und hatte mir eine kleine Blog-Auszeit genommen.
Klar, daß da die „üblichen Verdächtigen“ gleich wieder mutmaßten, ich hätte die Lust am Schreiben verloren.
Aber nein, ich habe immer noch Lust.

Ich war in Thüringen, in Franken und dann in der Slowakei und Österreich unterwegs. Kein Urlaub, aber mal raus aus dem Büro.
Kaum wieder zu Haus, hat mich die absolut tödliche Männergrippe beinahe dahingerafft.
Diese ominöse Krankheit, die nur Männer befällt und die von Frauen überhaupt nicht verstanden wird.

Ich liege sterbend auf dem Sofa, mir läuft vergifteter Schmodder aus der Nase, ein letztes Husten schüttelt meinen geschundenen Körper. Und was sagt die Allerliebste?
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Hugh Hefner ist tot. Wir lesen den Playboy nur wegen der Texte

Hugh Hefner, der Herausgeber der Zeitschrift Playboy, ist gestorben. Er wurde 91 Jahre alt. Zeitschrift und Marke „Playboy“ lebten über viele Jahrzehnte auch durch Hefners -stets gut kolportiertes- Privatleben. Er stellte sich selbst gerne als luxuriös und ausschweifend lebenden und sexuell besonders aktiven Mann dar. Das löste sicherlich bei vielen Lesern seines Magazins geheime Wunschvorstellungen aus, trug aber auf jeden Fall zur Manifestierung der Marke „Playboy“ bei.

Es war uns Männern ja schon immer lästig, daß die vielen guten Reportagen und Interviews im Playboy durch diese störenden Nacktbilder unterbrochen wurden.
Wen interessierte es jemals, ob Candy (21) aus Mippiwotata/Illinois gerne Softeis und Bananen mag?
Besonders lästig war immer, daß in der Heftmitte auch noch ein Foto im Querformat eingeheftet war, sodaß man zum stets flüchtigen Betrachten das Heft drehen mußte. Selbst wenn man also den Playboy beispielsweise mit einer hamrlos wirkenden Magazinausgabe der Erzbischöflichen Nachrichten umhüllt hatte, fiel spätestens bei der typischen Ausklapp- und Drehbewegung auf, daß man versehentlich das sogenannte Centerfold-Girl betrachtete.
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