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Aurela darf nicht sterben

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Ich hätte da mal eine Frage: Die Nichte einer Freundin von uns braucht wegen Leukämie eine Knochenmarlktransplantation. Das Problem ist: Im Kosovo gibt es weder Möglichkeiten noch Geld.

Deshalb habe ich eine Art Hilfsaktion hochgezogen in den letzten Wochen, aber noch immer reicht das alles nicht, obwohl ich eine ganze Menge erreicht und einen Kooperationspartner fürs Konto habe.

Das Projekt findest Du hier: http://de.worldlifevision.org/WLV2012-1002
Und das Projekt-Blog hier: http://weblog.hundeiker.de/aurela.php
Vielleicht hast Du ja irgendwelche Ideen oder Möglichkeiten für mich oder kannst das mit Beziehungen oder so und verbreiten? Das wäre total klasse!

Liebe Grüße
Ulf

http://www.aurela-darf-nicht-sterben.de/

Peter Wilhelm 27. September 2015


26 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Für den Sohn eines Freundes, haben seine Eltern eine große Aktion auf Facebook gestartet. Ich hab zum einen alle Tageszeitungen, Magazine ect in Deutschland angeschrieben, ein paar haben dann auch durchaus Werbung für die DKMS geschaltet und über ihre Arbeit berichtet. Nur ein paar haben auch mit dem Namen gearbeitet (wird nur gemacht, wenn derjenige auch in dem Kreis lebt, in dem die Zeitung agiert).
    Anfragen bei Fernsehsendern, Radiostationen. Fußballvereine für Benefizspiele mit der DKMS zusammen, Blut typisierungen organisiert ect ect ect. Er hat Glück gehabt und es wurde ein Spender gefunden.

    Btw. Für eine Knochenmarkstransplantation wird zuerst national in der Datenbank gesucht, wird dort nichts gefunden, wird Weltweit angefragt.

    Ich wünsche dem ganzen viel Glück und der kleinen alles gute

  2. Ich hoffe, Aurela gehts bald wieder gut und es kommt genug zusammen, damit die Lütte nach Jahren noch auf eine Kindheit nach der Krankheit blicken kann! Unsere Spende kommt bald, Ausbildungsgehalt muss nur mal endlich ankommen ^^

    LG
    Flauschkrähe

  3. Das echt schlimme daran ist: Ich dachte zuerst kurz, Tom will einen dieser Fake-Bettel-Briefe zeigen, damit keiner drauf reinfällt. Das ist doch entsetzlich, dass man durch diese dreisten Bullshitaktionen in seinem Denken schon so geimpft ist, dass man einfach immer automatisch erst mal skeptisch über die Echtheit solcher Spendenaufrufe ist. Dabei sind die rechtschaffenen Hilferufe wirklich aller Ehre und Unterstützung wert.

    Alles Gute!

  4. Traurige Geschichte – aber es ist eine Schande, dass hier wieder mal die zahlen sollen und werden, die es selbst nicht so dicke haben.

    Derzeit läuft in München das Oktoberfest. Dort werden ca. 7 Mio. Maß (Liter) Bier zu aberwitzigem Preis konsumiert, an dem sich die Bierzeltwirte dumm und dämlich verdienen. „Jedes Jahr ist schon ein Mietshaus in München als Gewinn drin“ gab mal ein Wirt zu. Da sollte doch mal jeder EINEN Cent (von etwa 900…) pro Maß spenden und das Geld für die „kleine Lösung“ wäre schon so gut wie zusammen…

    Dass die etablierten Hilfsorganisationen hier nicht viel tun, wundert mich nicht. Die beschäftigen sich am liebsten mit sich selbst und Dingen die sie selbst „erfunden“ haben. (Meine Erfahrung) Oder bessern den Kontostand von Frau Lierhaus auf, die trotz ihres schweren Schicksals auch ohne diese Gage nicht verhungern würde.

    Für solche Fälle könnte auch die EU durchaus mal einen Rettungsschirm einrichten…

  5. @Chris: nicht alles was die Etablierten erfunden haben ist schlecht, z.B. die Kinderpatenschaft der deutschen Kindernothilfe, kann ich nur weiterempfehlen. Dein Argument „die Reichen sollen zahlen“, kenne ich aus meiner Kindheit von meinem Dad, der meinte auch immer „der Schumi“ soll zahlen, obwohl er selbst mit Mom ein Doppelverdienerehepaar in ungekündigten Stellen im öffentlichen Dienst war. Er hätte ruhig was geben können. Ich bin der Meinung jeder (also auch ich) sollte spenden (für was ist ja jedem selbst überlassen), die Höhe muss man schon vom Einkommen abhängig machen. Harzt4ler, Aufstocker, Studenten, Leiharbeiter und andere Personen mit geringsten Einkommen eben wenig oder gar nichts, aber alle anderen schon ein bissl was pro Monat. Wem tun denn z.B. 5€ im Monat wirklich weh, wenn man nicht zu den oben genannten gehört?

  6. Yeti, Du hast schon irgendwie recht – aber es gibt genug Leute, denen der GESAMTE Betrag für das arme Mädl so „weh“ tun würde wie Dir und mir 5 € – müsste sich da nicht zumindest EINER finden lassen…? Nein, da findest Du leider kaum einen – haben nur wir noch sowas wie ein Herz?

    Ich kenne den Vater eines bekannten Rocksängers, der ca 65 Mio. Platten verkauft hat + Konzerte, ein Dutzend Immobilien in Europa etc. Der machte seinen Vater zur Schnecke, weil er sich erlaubt hat, auf Kosten des Büros in einem Monat für 75 € mit dem Handy zu telefonieren! So schaut die Realität aus! Und fragt mal Zimmermädchen, Taxifahrer, Kellner etc. was so Leute an Trinkgeld geben – beschämend ! (Gut, es gibt Ausnahmen..)

    Auch ist Kosovo meines Wissens ein überwiegend islamisch geprägter Staat. Es gibt durchaus auch stinkreiche Kosovaren dort oder irgendwo in der Welt. Diese haben die Verpflichtung zur „Zakat“ – der Steuer für Arme und Bedürftige – ist eine Säule des Islams. Von dort sollte zumindest auch ein Beitrag kommen.

    Den Ärzten und der Klinik sei auch geraten, ein paar Abstriche bei Tagessatz und Honorar zu machen – da geht das – denn Technik und Medizin kostet, was sie kostet.

    • ich habe grade ein 2 monatiges praktikum auf einer onkologischen station gemacht. da haben die aerzte von 7.30 bis mindestens 20.00 uhr gearbeitet. nein. die sollen ihr honorar nicht kuerzen, die verdienen eher noch mehr geld. fuer diesen beruf muss man sowieso schon brennen, mit sterbenden kindern wirds bestimmt nicht besser und dann am ende noch so, dass man grade genug verdient, um lebensmittel und wohnung (freizeit hat man ja eh nicht zu haben) bezahlen zu koennen? manche leute haben echt vorstellungen..

      • …ich meine jetzt nicht den kleinen Krankenhausarzt und schon gar nicht das Pflegepersonal, sondern den Herrn Prof.Dr. Chefarzt, der meist Ruhm und Geld einstreicht und die anderen arbeiten lässt…

        • achso.. ja.. der herr prof. dr. chefarzt, der 24/7 erreichbar ist und mindestens genauso lange arbeitet wie alle anderen aerzte auch? wenn nicht sogar laenger, weil er der ansprechpartner und verantwortliche ist, auch nachts und am wochenende.

  7. Spenden ist wichtig für jedermann, wir spenden auch an unterschiedliche Organisationen und das habe ich schon von meiner Ausbildungsvergütung getan, eine Freundin von mir lebt auch von Harz 4 und hat trotzdem immer mal nen Euro oder mehr übrig, dann wird halt woanders weniger ausgegeben, wenn man will geht immer was.. Und wenn es sich um die gute Geste eines kleinen Betrages handelt

  8. Also ich bin ja eigentlich immer skeptisch bei solchen verteilten Bitten, weil ich z.B. ja auch jederzeit ein paar Seiten ein Hilfekonto und paar Fotos mit traurigem Text einsetzen könnte, um dann mittels Verbreitung meiner Story einen kleinen Nebenverdienst zu haben.

    Sofern man die Leute kennt, die diese Aufrufe starten, oder z.B. neugierige Journalisten das ein wenig nachrecherchieren, bzw sich mit den Betroffenen beschäftigt haben und die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass dieser Aufruf ein ehrlich gemeinter ist, bin ich da auch manchmal mit dabei.

    (Wie z.B. bei diesem schlimmen Schicksal hier http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/bad-godesberg/godesberg-zentrum/Daniil-Safin-rettete-Frauen-vor-Vergewaltigung-seitdem-liegt-er-im-Wachkoma-article742092.html ich denke mal, die Familie wird nun ewig drauf hoffen müssen, dass Leute sie unterstützen solange der junge Mann das überlebt.)

    Übrigens bin ich in dieser Knochenmarkspenderkartei drin und gewillt, egal welche Risiken und Unannehmlichkeiten es mit sich bringt, im Fall der Fälle zu versuchen, mit einer Spende jemandem zu helfen.

      • Hi, klar 😉 da hab ich gar keine Sorge.

        Ich meine generell so Webseiten, die einer in den USA z.B. verfasst, kein Schwein kennt den/diejenigen, aber er/sie behauptet für die kleine Tochter/Schwester/Freundin xy einen Spendenfonds aufmachen zu müssen wegen Schicksalsschlag z.

        Dann wandert es millionenfach über Twitter oder Facebook oder Youtube um die ganze Welt, viele Spenden und wissen gar nicht, ob der Aufruf echt und ehrlich ist. Sowas haben sich ein paar Leute schon mal zu Nutzen gemacht (zum Glück ist das noch kein Massenphänomen geworden).

        Ich drücke also wie zuvor erwähnt sehr die Daumen!

  9. Im übrigen drücke ich für die Kleine ganz doll die Daumen, dass eine Finanzierung, und eine Op bald möglich ist!

  10. Ach, wißt ihr Leute, das ist ja sowieso immer so eine Sache mit dem Spenden.
    Sitzt da einer und Du gibst ihm nen Fünfer, geht er und kauft sich Schnaps.
    Beim nächsten denkste dann, dem lieber nix zu geben, weil er könnte sich ja Schnaps kaufen…

    Und?
    Was geht es mich letztlich an?

    Lieber einmal mehr spenden und das Geld „verfließt“, als gar nichts zu tun.

    Ich kenne das von den Beerdigungen. Da sagen dann viele Leute, sie hätten auf einen Kranz usw. verzichtet und würden lieber was an die Witwe spenden. Und dann? Dann kommt die Witwe und sagt, daß von 50 Trauergästen nur vier was überwiesen haben.

    Wie man’s macht ist’s verkehrt, aber wenn man gar nichts macht, ich glaub das ist verkehrter.

    Oder?

    • Soweit ich das weiß, musst Du den Leuten am Besten 2 Fünfer geben. Für den einen kaufen sie sich zuerst Schnaps und erst dann können sie essen. Hört sich doof an, ist aber meistens tatsächlich so.

      Vor allen Dingen weiß man aber in solchen Fällen wo das Geld bleibt. Sicherlich nicht in irgendeiner riesigen Verwaltungsaktion hängen und das ist sicherlich ein Vorteil.

      Wir haben bei einer ähnlichen Aktion wie hier beschrieben auch schon einiges gespendet. Und nicht nur das, wir sind kreuz und quer durch die Gegend gefahren, haben alles (un)mögliche möglich gemacht, meine Frau hat gedolmetscht und Ärzte aufgetrieben usw. usw. und dann plötzlich sind die Leute in ihre Heimat und man hat nichts mehr gehört und gesehen. Ich weiß nicht mal ob das Mädel (damals 2 Jahre alt) noch lebt oder nicht. Das finde ich traurig…
      Ach ja, als sie einige Zeit später Geld „geliehen“ haben wollten habe sie unsere Mail-Adresse noch gekannt. Fazit Geld weg (womit ich allerdings gerechnet habe) und was ich am schlimmsten finde keine Nachricht mehr (wie oben schon gesagt). 🙂

        • Das hast Du völlig falsch verstanden. Ich habe weder etwas dergleichen noch ähnliches gesagt. Falls Du es noch nicht bemerkt hast, steht dieser Kommentar unter einem anderen Kommentar, der im Prinzip ja von Deinem „abgeschnitten“ ist, also nichts mit Dir zu tun.

          Weiterhin habe ich lediglich Beispiele aus meinem eigenen Erleben angeführt, die wohl nicht auf Dich zutreffen können. Mir käme gar nicht in den Sinn,Dich (oder wen auch immer) als Betrüger zu betiteln, insbesondere weil ich Dich ja auch überhaupt nicht kenne. Im Gegenteil, finde ich es gut, dass Du Dich so einsetzt und hoffe alles Beste für diese Sache, die ja nichts mit dem zu tun hat, was ich beschrieben habe. Was letztendlich ja auch eine gute Sache war, die wir auch sicherlich wiederholen würden, wenn es noch mal so was hier gäbe.

          Schließlich ist ja keiner dazu verpflichtet das Ergebnis welcher Aktion auch immer zu nennen. Ich hätte es nur schön gefunden, zu erfahren, ob das Mädchen noch lebt. So weit mir bekannt, hat es vor einigen Monaten noch gelebt und vermutlich wird es so bleiben. Ganz nebenbei ist auch das prinzipiell egal, wenn man zumindest alles versucht hat, es am Leben zu halten.

          Im übrigen geht es nur beispielweise um Sammelaktionen im Allgemeinen, die sogar oder vielleicht insbesondere weil sie recht groß sind und deshalb entsprechende Verwaltungsgebühren erfordern.

          Du siehst, es hat in keinster Weise etwas mit Dir zu tun und weil gestern Freitag war und nach der Uhrzeit Deines Kommentars zu schließen, denke ich Dich hat wer oder was auch immer frustriert und ich war halt das Opfer. 😉
          Abba passe auf ey alda, ich weiße wo Dein Haus wohnt. 😉

    • Sofern man grade was locker sitzen hat im Portemonaie, ist es selten ein Fehler, einfach was dazu zu tun.

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