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Full-Feed

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Beinahe jeden Tag bekomme ich Mails bezüglich des Feeds.
Manche Mails befassen sich mit der Frage, warum im Weblog bereits Artikel erschienen sind, die im Feed noch nicht vorliegen.
Das liegt daran, daß Feeds hier aus einem Cache, einem Zwischenspeicher, kommen. Ich stelle mir dann aber die Frage, aus welchen Gründen jemand erst im Weblog nachschaut, ob es etwas Neues gibt und dann den Feed kontrolliert.

Einige schreiben mir, die Feeds seien in einer anderen Reihenfolge als die Artikel im Weblog selbst. Kann sein. Und?

Andere beklagen sich, daß nicht alle Artikel in ihrem Feedreader erscheinen. Nun, ich habe meine Feeds zur Kontrolle selbst abonniert, mit verschiedenen Readern und mir fehlen keine. Mehr als verschiedene Feedformate und -quellen (z.B. Feedburner) anzubieten, kann ich nicht tun, die Blogsoftware erlaubt hier nur wenig Konfiguration und somit auch nur wenig Fehlerquellen. Möglicherweise sind diese vereinzelten Probleme auf die bisherigen Lastprobleme beim Server zurückzuführen, dann sollten sie aber jetzt mit dem neuen Server der Vergangenheit angehören.

Ein großer Teil der Leser weiß offensichtlich gar nicht was so ein Feed überhaupt ist. Ich führe das darauf zurück, daß hier sehr viele ältere Menschen mitlesen, die sich nur bis zu einem gewissen Grad in die Computerei hineinwagen. Im Prinzip ist der Feed eine automatisch ausgelieferte Textversion der Weblogartikel, die man abonnieren und dann mit externen Tools lesen kann. Da nicht das gesamte Layout der Seite übertragen wird, ist das eine gute Methode um die Artikel unterwegs oder gemeinsam mit den Artikel vieler anderer Weblogs im Auge zu hehalten.

Immer wieder bekomme ich Mails zum Thema Fullfeed. Erstaunlicherweise halten sich die Mails die Waage. Die einen reklamieren, daß es hier nur einen Fullfeed gibt, die anderen beteuern, wie wichtig ihnen dieser ist.

Das Bestatterweblog liefert von Anfang an einen Fullfeed aus. Abgesehen von kurzen Testphasen konnte man schon immer die kompletten Artikel des Weblogs abonnieren und das obwohl ich persönlich kein Freund davon bin.

Ich persönlich finde kurze Anreißer viel besser. Mit einem gekürzten Feed habe ich die Möglichkeit, zu überprüfen, ob mich der Artikel interessiert und dann ist das Weblog zum kompletten Lesen ja nur einen Klick entfernt.
Ich verstehe aber durchaus, warum manche das nicht wollen und einen vollen Feed bevorzugen.
Was mich stört ist das überzogene Anspruchsdenken, das Einfordern und Für-eine-Pflicht-Halten des Fullfeed-Lieferns.
Angeheizt durch die großen Stimmungskanonen des Internets meinen manche, sie hätten da ein Recht oder ich sei da zu irgendwas verpflichtet.
Mal davon abgesehen, daß es hier Fullfeeds gibt und ein Einfordern des Fullfeeds somit obsolet ist, zeugt es eher von einer benutzerseitigen Konfigurationsschwäche denn von einer Charakterschwäche meinerseits.

Es gibt so viele Argumente für und wider den Fullfeed, die es abzuwägen gilt. Ich habe mich für den vollen Feed entschieden, obwohl ich damit in Kauf nehme, daß ich beinahe jede Woche irgendeinen Contendieb hinter seinem Ofen hervorziehen lassen muß. Andererseits: Wer klauen will, läßt sich auch durch einen gekürzten Feed kaum davon abhalten, ihm wird das nur schwerer gemacht.

Schöner finde ich es, wenn die Leser das Weblog besuchen und die direkte Kommentarfunktion und die Zusatzangebote nutzen. Für mich ist das schöner, weil ich so die Besucherzahlen und Trends besser auswerten kann usw. Ich bin einfach der altmodischen Meinung, daß die gestaltete Seite des Weblogs das richtige Zuhause des Bloggers und seiner Leser ist.

Peter Wilhelm 28. Mai 2012


32 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Ein früherer Chef sagte immer: Gefallen rächen sich und werden teuer.
    Das stimmt auch, wenn man was umsonst für jemanden macht, hat er merkwürdiger weise ein größeres Anspruchsdenken als wenn er dafür bezahlt.
    Ich habe meinen Leuten verboten für Mitarbeiter private IT Probleme zu lösen. Und immer wenn einer das Verbot mißachtet hat wurde es immer zu einer never ending story.

  2. Als Leser bevorzuge ich Fullfeeds, denn dann muss ich keinen Klick mehr machen, um auf irgendeine Seite zu kommen, deren Server vielleicht gerade mal wieder spinnt. 😉
    Aus Betreibersicht mag der Fullfeed insofern ungünstig sein, als dass Werbung nicht so optimal angezeigt wird wie auf der eigenen Seite.

  3. Ich bin kein Fan von Feeds.. Warum weiss ich nicht, aber ich geh lieber immer auf die Homepage des Blogs, alleine um wie bei dir Tom, das Design zu sehen 😉
    Was ich allerdings sehr interessant finde ist, das wenn ich direkt auf http://www.bestatterweblog.de gehe, die Computer in der Firma deine Seite runterladen wollen… Aber dafür gibt es ja Freund Google… 😉

    gruss
    Jakob

  4. Das Problem Full-Feed vs. Teil-Feed hatte ich auch bei meinem eigenen Blog. Ich habe mich – wie Du – auch für das volle Ausliefern der Artikel entschieden.

    Mich beschleicht aber der gleiche Verdacht, dass nämlich ein Full-Feed dazu führt, dass die Leser passiver konsumieren und weniger kommentieren. Das ist schade, denn Blogs leben von der Kommunikation!

  5. Ich benutze die Einspeisung nur vom Mobilfernsprecher aus und da ärgert es mich schon, dass da nur der Anfang mitgeschickt wird. Hab keine Einstellung gefunden zum Anzeigen der Gesamteinspeisung. Aber gut zu wissen, dass es das gibt, dann installiere ich vielleicht mal einen anderen Einspeisungsleser.

  6. Also ich habe den Feed von dir seit Ewigkeiten in meinem kleinen Blögchen und noch nie ein Problem damit.

  7. Das mit dem kurzen anreißen und weiterklicken wenn der Artiekl gefällt, geht auch mit Full-Feed, wenn die Software mitmacht. Ich nutze FeedDemon, der nur die ersten paar Zeilen anzeigt. Wenn mich der Artikel interessiert, klicke ich ihn an und habe sofort, ohne weitere Ladezeit den ganze Artikel. Das ist für mich das Optimum. Ideal wäre es natürlich einfach beide Feeds anzubieten. Aber ob das geht, hängt natürlich von der Blogsoftware ab.

  8. Natürlich bleibt es jedem Betreiber selbst überlassen, ob er einen Fullfeed anbietet oder nicht.
    Ich persönlich lese allerdings ausschließlich Blogs, die einen anbieten, da ich alles lieber übersichtlich im Reader habe und nicht noch den Browser öffnen muss.
    Blogs die dies nicht anbieten, haben bei mir keine Chance. Aber das ist natürlich Geschmackssache.

  9. In meinem Kommentar geht es um das Problem der anderen Reihenfolge von Artikeln auf der Websteite und im Feed.

    Ein Problem mit der falschen Reihenfolge der Artikel ist einfach, dass man dann manchmal „Tod auf Rädern 2“ vor „Tod auf Rädern“ bekommt.

    Ein weiteres, das mich und vielleicht auch andere betrifft, ist, dass ich den Feed zu Hause aboniert habe, aber im Büro bei Gelegenheit auch mal auf der Webseite reinschaue. Bin ich zu Hause und wären die Artikel im Feed in derselben Reihenfolge wie auf der Webseite, dann wären die mir bereits bekannten Artikel im Feed in einem „Block“, so dass ich sie viel einfacher identifizieren und ignorieren könnte. So wie es jetzt ist, muss ich erst bei jedem Artikel im Feed überlegen, ob ich den schon kenne, denn sie sind mit den mir bisher unbekannten Artikeln bunt gemischt.

    Was ich in meinem Feed-Reader (Opera) beobachte, ist, dass bei einigen Feeds der zum jeweiligen Artikel gehörige Datums-/Zeitstempel derjenige Zeitpunkt ist, an dem der Artikel von meine Rechner von der Feed-URL abgeholt wurde. Bei anderen Feeds wird das Erstellungsdatum/Zeitpunkt des Artikels aus der Blogsoftware übernommen. Aus der zweiten Kategorie habe ich daher auch ein paar Feed-Artikel aus einem Blog, die aus 2010 sind; offenbar hat da jemand an der Uhr des Rechners gespielt.

    Ich weiss leider nicht, was die Ursache für diesen Unterschied ist, ob es am Reader liegt oder an der RSS- bzw. Atomversion oder an irgendwelchen Daten, die vom Feed nicht übermittelt werden. Das Bestatterweblog ist bei mir in der ersten Kategorie, daher die manchmal durcheinandergewirbelten Artikel bei mir (und offenbar anderen).

  10. Fullfeeds sind toll. 🙂

    Und wenn ich etwas kommentieren will, reicht ja ein Klick und der Artikel ist im Browser offen.

    Ich lese dutzende Blogs und bin froh, dass die allermeisten Fullfeeds anbieten – so bleibe ich immer im (Google) Reader und kann mich voll auf den Inhalt denn auf das Design konzentrieren.

  11. Ich bevorzuge Full-Feeds, weil ich dann meine Information nur an einer Stelle sammeln muss. Wenn ich immer zu anderen Seiten springen muss, nervt das und ich bestelle den Feed ab.

    Wenn ich kommentieren möchte wie jetzt, gehe ich halt doch direkt auf die Seite.

  12. Ich bin auch Fullfeed-Fan, ebenso zig Feeds im Reader und da jetzt alle Seiten abzuklappern wäre mühsam.

    zudem kommt dazu dass ich viel am Ipod les, und da ist das ganze einfach schneller, schöner und leichter als dass ich jetzt die ganze website anschauen muss

  13. Die ganzen Fullfeed Junkies klingen wir Freaks. Bitte kein Design, bitte keine Videos, bitte keine Bilder. Auf der einen Seite im Gadget-Zeitalter angekommen auf der anderen Seite nur Daten konsumieren. Klingt deprimierend und trocken.

    Wenn ich sowas lese (Kommentar aus verlinktem Artikel): „Kann ich nur unterschreiben! Habe neulich bei einem Musikblog, der umgestellt hat, gedroht, dass ich nicht mehr abonniere und die meinten, das sei es Ihnen wert. Pfft.“ Könnt ich schreiend und lachend in der Ecke liegen.

  14. Bin absoluter Full-Feed-Fan. Ich komme via google reader, ich klappere ja nicht im Stundentakt alle Blogs ab die mich interessieren. Ich finde es etwas nervig dort dann nur Artikel-Anrisse zu sehen. Das Argument „Selektieren“ geift grade beim bestatterweblog nicht, da ich hier tatsaechlich eh alle Artikel lese. Und das „Feedleser sind passiver“ Argument kann man auch nicht generell so stehen lassen – wie dieser Beitrag Kraft seiner Existenz beweist 🙂
    Bin also froh drum wie es ist auch wenn ich das Seufzen der Full-Feed-Erzeuger, insbesondere wegen der Traffickontrolle, natuerlich verstehen kann. Wobei gerade wir Googler-Reader natuerlich den Traffic prinzipiell reduzieren

  15. Ich bevorzuge definitiv Fullfeeds, zumal ich darin die Artikel unabhängig von einer Onlineverbindung und von der Serverperformance 😉 lesen kann.
    Prinzipiell [i]dürfte[/i] es nur Fullfeeds geben, denn per Definition ist ein Feed eine [i]Alternative[/i], keine Zusammenfassung o.ä. – ich denke, das Missverständnis liegt einigen Meinungsverschiedenheiten zugrunde. Es gibt Websites wie z.B. SPON, die nur den URL zu einem neuen Artikel im Feed publizieren, andere publizieren einen Feed, in dem jeder Eintrag den gleichen Text hat: „Es gibt einen neuen Beitrag auf XY“. Die haben bei mir verloren, weil dort eine an sich sinnvolle Einrichtung als Lockmittel zweckentfremdet wird. Ansonsten sei es jedem Anbieter selbst überlassen, ob er ganze Artikel oder nur Anrisstexte im Feed übermittelt. Letztere abonniere ich halt nicht, sondern surfe selbst auf der Website vorbei, allerdings mit der „Gefahr“, dass ich zwischendurch einfach Artikel verpasse. Aus meiner Sicht hat man die größere „Kundenbindung“ (wenn man so will) also mit dem Fullfeed.

    Amen.

  16. Schließe mich den Kommentatoren unter 10 und 11 und 8 an. Aber ich sehe auch das Argument, dass Kommentator Thorsten (4) bringt. Ein Fullfeed kann schon dazu verleiten passiv zu werden und sich der Kommunikation zu entziehen. Andererseits kann man aber auch mit einem Teilfeed die Leute nicht dazu animieren mehr/öfter zu kommentieren. Zumindest schätze ich das so ein. Was das Bestatterweblog angeht, mache ich mir überhaupt keine Sorgen über zu wenige Kommentare. Kommentare kann man eher dadurch fördern, dass man guten Content bringt und nicht, weil man einen Teil-Feed anbietet, der die Leser zwingt das Blog zu besuchen. Was das Design angeht, bin ich jetzt nicht so der Augenmensch, dass mir das irgendwas bedeuten würde, ehrlich gesagt. (Sonst hätte ich nicht so einen furchtbaren Trauben-Header…) Mir geht es um die Texte. Und dafür wird hier schon gut gesorgt.
    Werbung nehme ich auch selten wahr und klicken, wenn mich die Werbung nicht interessiert, kommt für mich nicht in Frage. (Und das, obwohl (oder gerade weil?) ich in einer Online-Marketing-Agentur arbeite. 😀 Somit scheiden diese beiden Gründe für mich auch schon mal aus, um allein deswegen ein Blog zu besuchen. Das Argument, Statistiken und Besucherzahlen besser auswerten zu können, kann ich nachvollziehen. Im Grunde sind solche Zahlen aber auch unerheblich und machen meist Freude, wenn man statistikgeil ist. 😀
    Was ich nicht verstehe ist, wie manche Leute glauben ein Teilfeed wäre besser dazu geeignet zu entscheiden, ob einen der Artikel interessiert. Auch bei einem Fullfeed kann man sich dazu entschließen nur den ersten Absatz zu lesen um zu entscheiden, ob man weiterlesen will. Oftmals ist es doch auch so, dass echte Textperlen erst weiter unten im Textverlauf auftauchen, wenn der Autor sich „warmgeschrieben“ hat. Bei einem Fullfeed kann man auf diese Weise viel besser kurz querlesen, ob einen der Artikel interessiert und man konzentriert lesen will oder mit dem Querriss zufrieden ist. Zumindest ist das bei mir so, dass ich Texte gerne überfliege, wenn sie am Anfang nicht so interessant erscheinen und dann in der Mitte oder am Ende stelle ich fest, dass es da doch einen Abschnitt oder Satz gibt, der mich neugierig macht. Bei einem Teilfeed hätte ich diese Möglichkeit nicht. Denn das (für mich wichtigste) Argument ist: Ich bin auch faul. 🙂 Unter Umständen kann manchmal sogar ein Klick oder eine Drehung am Mausrad zu viel sein. (Auch wenn dies jetzt gerade meinem langen Kommentar zu widersprechen scheint.) 😉 Artikel in einem Feedreader einfach untereinander weglesen zu können kann sehr entspannend sein und man kann sich oft auch (dank eines schlichten Feeddesigns ohne Schnickschnack) viel besser auf die Inhalte konzentrieren.

    Nun ja, das waren meine 2(0) Cent. 😀

  17. Auch ich schließe mich weitgehend #16 an.

    Zu 12: Die einen sind im Gagdet-Alter angekommen, die anderen nicht und legen statt großer Verspieltheit mehr Wert auf den Inhalt.

    Ich bin auch ein absoluter Fullfeed-Fan (biete für mein Blog selbstredend auch einen solchen an), schon allein aus dem Grund, weil ich meine ~80 abonnierten Blogs mit der Hand angesurft gar nicht in meinem Tag unterbrächte. Es liegt in der Natur der Sache, dass einen nicht jeder Beitrag gleich stark interessiert, und ebenso, dass nicht jeder jeden Tag was bloggt. Andere dafür gleich mehrfach. Mein Feedreader (btw. ebenfalls Opera) zeigt mir das brav und zuverlässig an, was es heute zu lesen gibt. Deswegen kommentiere ich nicht weniger, sobald es kommentarwürdig wird, surfe ich die Seite eben auch an (wie man sieht).

    Ein anderer Blogger hat letztens seinen Feed von Full auf Vorschau „gekürzt“ und dabei einerseits mit Contentklau argumentiert, was ich verstehen kann, aber andererseits auch mit seinem Recht als Urheber seines Contents, darüber zu bestimmen, wie er ihn anbietet. Gut und schön von der Sichtweise her, aber wenn er seine Werke traditionell veröffentlichen würde, könnte er auch nicht darüber bestimmen, ob man sie mit einem Fernstecher oder bloßen Auge betrachtet, insofern bietet das Web vielleicht auch für die Hersteller von Content zu viele Möglichkeiten.

    An Tom jedenfalls herzlichen Dank, dass er unbeirrt einen Fullfeed zur Verfügung stellt 🙂

  18. „Ich stelle mir dann aber die Frage, aus welchen Gründen jemand erst im Weblog nachschaut, ob es etwas Neues gibt und dann den Feed kontrolliert.“
    Seltsame Frage. Da liest jemand in seinem Newsreader einen Artikel, will diesen kommentieren und findet in der Seitenleiste der Browserdarstellung Kommentare zu Artikeln, die er in seinem Newsreader noch gar nicht angezeigt bekommen hat. Dass so etwas irritiert, ist doch nachvollziehbar.

  19. Zitat Tom: Ich bin einfach der altmodischen Meinung, daß die gestaltete Seite
    des Weblogs das richtige Zuhause des Bloggers und seiner Leser ist.

    Dem schliessse ich mich vorbehaltlos an.

  20. Hallo,

    da ich über meinen Pocket PC häufig Feeds abfrage, freue ich mich natürlich über Full Feeds! Interessant ist Toms Statement zum Anspruchsdenken. Es ist mir hier auch schon von Zeit zu Zeit aufgefallen, dass die Leute denken sie hätten auf irgendetwas einen Anspruch. Es ist aber so, dass die Leute ein recht darauf haben – Tom gegenüber dankbar zu sein, dass er uns mit so spannenden und häufig auch lustigen Geschichten versorgt. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass er auch wichtige Infos weitergibt.

    LuckyKvD

  21. McKaber hat recht. Auch ich gehe einmal im Tag ganz bewusst in den Blog und gönne mir die Zeit dieser tollen Lektüre.
    Wie gesagt – ganz altmodisch.

  22. @19 at: Du redest an mir vorbei.
    Lies doch meine Frage und überlege dann noch mal, was Du geantwortet hast.

    Daß jemand zuerst den Feed liest und dann im Weblog vorbeischaut, um zu kommentieren usw., das ist klar. Aber warum besucht jemand zuerst das Weblog und schaut dann noch in den Feed?

    Um es zu konkretisieren: Es geht auch um eine Person, die ausdrücklich betont, immer direkt im Weblog zu lesen und täglich mehrere Kommentare zu schreiben.

  23. Ich lese deswegen im feed, weil im Weblog-Design immer noch der Fehler existiert, dass mit den Seiten-blättern-Tasten zuviel geblättert wird und dann Text fehlt, so ca. 6 Zeilen.
    Dasselbe Ergebnis kommt, wenn man unter den rechten Scrollbalken klickt.
    Grund ist der Schriftzug mit den Ranken, die den Text abblenden.
    Für die software gilt das lesbar, ist es aber nicht.

    Man kann also komfortabel nur mit Scrollmouse und langsamem Vorschub lesen, oder aber im feed, da es dort keine abdeckende Grafik gibt.

    Das war schon immer so, seit der Umgestaltung.
    Meine Beschwerde wurde zwar gehört, aber nicht verstanden.

  24. „Um es zu konkretisieren:“
    Du meinst eine bestimmte Person, ich die Allgemeinheit.
    Und weil ich mich dazu noch nicht geäßert habe: Ich finde vollständige Beiträge in Newsfeeds gut, schon weil mir die meisten Weblogs gestalterisch nicht zusagen. Ich habe aber auch kein Problem mit gefkürzten Newsfeeds, denn ich abonniere sie in aller Regel einfach nicht oder zumindest nicht lange.

  25. Ich als Informationsjunkie nutze den Feed-demon wie einer meiner vorkommentierer. Wenn ich meine gefühlten 600 Feeds einzeln anstuern müßte…. Jessas.

    Aber die diskussion, die allenthaleb darum geführt wird, nervt. Echt jetzt. 😉

  26. Das wirklich angenehme an Full-Feeds ist doch, dass man die auch mal lesen kann, wenn der Rechner offline ist. Gerade auf der Strecke HH-B will selbst GRPS im Zug eher selten, da ists ziemlich angenehm, den Reader vorher zu befüllen und dann einfach zu lesen, ohne online sein zu müssen. Daher lese ich z.B. prinzipiell keine Feeds die mir nur einen Anriss zeigen, da das ziemlich witzlos für mein Nutzerverhalten ist.

    Und von wegen Contentklau: Ob ich nun HTML oder RSS parse und den Inhalt rausziehe, das macht ja nun wirklich keinen Unterschied. Das übliche „soziales Problem mit Technik lösen wollen“ eben. 🙂

  27. Hallo,
    ich möcht mich auch mal zu der durchgeschüttelten Reihenfolge der beiträge im Feed äußern:
    Vorweg ich habe keine ahnung von full- und teilfeeds*g* ich hab den feed abonniert und sehe seitdem wenn ich mit dem mauszeiger auf das lesezeichen gehe die titel letzten 3-10(schwankt immer) beiträge. Grade bei Blogs wo nicht täglich was geschrieben wird ist das für mich mit meinem Schnecken-DSL praktisch weil ich nicht erst eine webseite öffnen muß um festzustellen daß es nix neues gibt.
    Dann weiß ich normalerweise (also wenn die reihenfolge stimmt) ob es neue Beiträge gibt und kann gleich auf den ersten der neuen klicken. Von da an blätter ich dann vorwärts bis ich zum allerneuesten komme.
    Wenn im feed nu aber alte und neue durcheinander sind is das nicht mehr so einfach. Genauso wenn mir nur die 3 letzten angezeigt werden dann muß ich den Blog auf der startseite öffnen und nach hinten blättern. Grade hier beim Bestatter wo es ja durchaus mal mehrere neue Einträge gibt.
    Natürlich bringt mich das nicht um und ich hätte mich im leben nicht darüber beschwert, aber deinem kommentar entnehm ich daß du dich fragst warum das wen stört…und das wollt ich hiermit nu erklärt haben*g.

    LG petra

  28. Ich lese hier im Web direkt, da ich Feeds bisher komplett meide.

    Ich schreibe jedoch eher selten. Zwar sind Kommentare sehr nett und geben auch Rückmeldung an den Blogautor. Aber in den meisten Fällen habe ich eher wenig zu sagen, und belanglose Antworten nur um Postingzähler zu erhöhen liegen mir nicht so.

    Anders wäre es bei einem klaren Statement daß alles erwünscht ist, um zu sehen daß man nicht nur für sich alleine schreibt. Da gibt’s gelegentlich auch mal einen simplen Post, wenn sonst niemand was dazu sagt. DAS sehe ich hier in diesem Blog aber wirklich nicht 🙂

  29. ich freu mich auch über den fullfeed 🙂
    mein Mailprogramm ist den ganzen Tag offen und holt immer meine div. Feeds ab das heißt ich kann immer mal eben kurz reinkucken und lesen, ohne den Feed muss ich immer erst auf die Seiten gehen, rumscrollen und dann lesen, das geht so kompakt wie im feed eben nicht.
    vielen dank also für den fullfeed!
    Auf die Seiten der Blogs die ich im Feed habe gehe ich trotzdem immer wieder und kommentiere auch wenn mich was interessiert – aber ich bin nicht so der hardcorekommentator (auch ohne Feed).

  30. Versteh ich das richtig?
    Die Leute wollen mehr und mehr gleichzeitig lesen, und weil sie mit dem Lesen nicht hinterherkommen benutzen sie Feeds, um in noch kürzerer Zeit noch mehr Zeug aufzunehmen?

    Ich finds angenehm mich durch meine Webcomics und durchs Bestatterweblog zu klicken.

    So richtig hab ich den Sinn und Zweck von Feeds noch nicht durchschaut. Damits schneller geht?
    Damit ich interessante Texte auf dem Handy lesen kann?

  31. Ich mach’s kurz: Danke für deinen Blog und vor allem für den Fullfeed!
    Ich lese via google reader fast täglich den Bestatterblog, Shopblogger und viele mehr.

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