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Motorradbestattungen

Von

Lieber Tom,

am 17. September war es endlich soweit. JG-Motorradbestattungen stellte auf der Open House der Harley-Factory Frankfurt im Rahmen der Modellvorstellungen 2012 den Prototyp von Deutschlands erstem Bestattungsmotorrad aus. Ein Biker ist eng verbunden zu seinem Motorrad. Doch der Abschied eines Bikers bedeutet nicht nur der Verkauf des Motorrades, sondern auch ein Abschied von Familie und Freunden. Was in den USA, Kanada, Australien, Großbritannien und Irland schon seit Jahrzenten möglich ist “Bikern eine würdevolle letzte Fahrt zu ermöglichen“, ist ab Oktober 2011 auch in Deutschland möglich.

Mein Name ist Jörg Gossmann und ich bin der Inhaber von JG-Motorradbestattungen aus Usingen.
Als ich vor zwei Jahren in den USA an einer Biker-Bestattung teilgenommen hatte, war ich zutiefst beeindruckt, wie würdevoll und angemessen dieser Abschied für jenen Biker war.
Warum hatte ich zuvor noch nichts dergleichen gehört oder gesehen? Ich begann zu recherchieren und erfuhr , dass es zwar auch in Kanada, Australien und sogar Großbritannien derartige Bestattungsmöglichkeiten gab, nicht jedoch in Deutschland.
Daraufhin nahm ich mit Paul Sinclair, dem Motorradbestatter in England, Kontakt auf um eine Kooperation anzustreben. Es stellte sich jedoch heraus, dass seine Motorradbestattungsfahrzeuge in Deutschland nicht zugelassen waren.
So begann ich selbst aktiv zu werden und mit Gespannbau-Bülter und Jürgen Mayerle von Schöne Linie Kunststoff & Gestaltung und in enger Zusammenarbeit mit dem TÜV einen Bestattungs-Beiwagen nach den gesetzlichen Richtlinien für Bestattungsfahrzeuge in Deutschland zu entwickeln.
Das Ergebnis ist ein Bestattungsbeiwagen für Motorräder, den ich europaweit habe patentieren lassen und dessen Prototyp ich am vergangenen Samstag der Öffentlichkeit präsentiert habe. In Kürze wird das erste von 4 Fahrzeugen seinen Dienst beginnen.

Diesen Dienst möchte ich Bestattungsunternehmen anbieten, für Menschen die gerne anstatt des Bestattungs-PKW ein Motorrad für eine letzte würdevolle Fahrt wünschen.

Gerne kann ich Ihnen noch ein Foto des Bestattungs-Motorrades zukommen lassen.

Weitere Infos können Sie unter www.jg-motorradbestattungen.de nachlesen.

Viele Grüße aus dem Taunus

Jörg Michael Grossmann


JG-Motorradbestattungen
Am Riedborn 3
61250 Usingen
Telefon: +49 6081 911188
Telefax: +49 6081 911187
Mobil: +49 172 9442811
Skype: bestattungsplaner.com
Internet: www. jg-motorradbestattungen.de
e-Mail: kontakt@jg-motorradbestattungen.de

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Peter Wilhelm 7. Januar 2015


14 Kommentare von 141339.

  1. Die Idee ist zwar nicht neu, aber trotzdem klasse. Wahnsinn, dass deutsche Behörden sowas mal mitmachen ;)
    Aber der Preis ist ziemlich heavy…

  2. Okay, ich bin zu doof dafür. Kann jemand erklären, was der Sinn dahinter ist?
    Ich dachte zuerst, dass der Verstorbene mit seinem Liebling zusammen beigesetzt wird. Das scheint es aber nicht zu sein, da auf der Seite nur Gebühren fürs Leihen und für die Anfahrt aufgeführt sind.
    Die Fotos lassen auch nicht wirklich Rückschlüsse auf das zu, was einen da erwartet, nur bei einem sieht es so aus, als könne ein Sarg anstelle des Sozius aufgeladen werden.

    Also ist das „nur“ ein Service, den Sarg damit zum Grab kutschieren zu lassen? Oder Sollen damit auch der Transport zum Friedhof bzw. die Abholung realisiert werden? Etwas seltsame Sache, und teuer zudem.
    Aber wem es gefällt… ;-)

  3. 2 Matze: Offenbar dient der Beiwagen als Bestattungsfahrzeug. Für einen eingefleischten Motorradfahrer sicher eine passende Option. Würde ich noch fahren, könnte ich mir das überlegen.

    Eine Bestattung mit/im Fahrzeug ist in Deutschland wahrscheinlich nicht realisierbar – selbst wenn ich alle Flüssigkeiten entferne (Öl/Benzin/Bremsflüssigkeit), ist es immer noch entweder ein Fahrzeug oder Abfall und damit wohl kaum auf einem Friedhof unterzubringen – mal ganz davon abgesehen, dass irgendwer sicher schreien wird, weil sich die Regenwürmer am Metall den Magen verderben.

  4. Cool wäre es, wenn der Verstorbene selbst noch auf seinem Bock sitzen und zu seiner Beerdigung fahren würde. Die ganz harten können sowas ;-)

  5. NB: Gruseliges Webdesign. Schrift teils verdeckt und durch den mangelnden Kontrast kaum lesbar. Ich könnte ja das Ding herunterladen und durch den Texteditor schicken – aber das ist mir zu viel Aufwand.

  6. Gab ja auch schon mal ein Video mit einer Aufbahrung direkt am Motorrad …

    [url]http://bestatterweblog.de/archives/Auf-dem-Motorrad-aufgebahrt/4659[/url]

  7. Ich finde die Idee klasse. Tom hat ja mal eine Bikerbestattung gehabt, die Erzählung hat mich sehr beeindruckt. Aber wenn der Sarg nun auch noch mit einem schönen Motorrad zum Friedhof gefahren werden kann – toll. Und Kompliment an Herrn Gossmann, dass er das durchgezogen hat mit den Behörden.

    Ja, das Design ist etwas unglücklich, graue Schrift auf schwarzem Hintergrund – mir war es zu anstrengend zu lesen. Würde ich auch auf jeden Fall ändern, aber: Kompliment für das Projekt!

  8. Hmmm, jeder wie er mag.
    Ich habe mal eine Bikerbestattung aus dem Umfeld der Hell’s miterlebt, normaler „Leichenwagen“ aber eine 3stellige Anzahl seiner „Brüder“ gab ihm das letzte Geleit, auf ihren Maschinen,in perfekter Formation, DAS war beeindruckend.

  9. Mir gefällt die Idee und die Umsetzung. Ich könnte mit vorstellen diese Art der Überführung anzubieten jedoch sind die doch hohen Kosten für mich nicht umsetzbar.

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