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Amerika – Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten

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Leichen im Kühllaster und in Massengräbern. Die Auswirkungen der Corona-Krise in den USA.

Jahr für Jahr brechen tausende Deutsche hier ihre Zelte ab und wandern in die USA aus. (Das ist aber nur die halbe Wahrheit1)
Vielen scheinen die amerikanische Lebensweise und berufliche Chancen, sowie eine unvergleichliche landschaftliche Vielfalt sehr zuzusagen.

Doch schaut man etwas näher hin, blättert schnell der Putz von der schöngeschminkten Fassade des Landes der unbegrenzten Möglichkeiten.

Die minimalistisch ausgestaltete Gesundheitsversorgung für den überwiegenden Teil der Bevölkerung ist für uns unvorstellbar. Wir jammern schon, wenn wir auf einen Facharzttermin vier Wochen warten müssen. In etlichen ländlichen Regionen der USA sind die Bewohner froh, wenn ein- oder zweimal im Jahr für ein Wochenende in einer hastig installierten Zeltanlage Ärzte kostenlos behandeln.
Die Arzthonorare sind nirgendwo auf der Welt so hoch, wie in den USA.

Viele Deutsche wissen gar nicht, wie gut es ihnen in dieser Hinsicht geht. Weiterlesen

Verdienen sich Bestatter an Corona eine goldene Nase?

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Die Corona-Pandemie hat die Welt noch voll im Griff. Zwar rufen immer mehr Leute nach Erleichterungen bei den verhängten Maßnahmen, dennoch dürfen wir uns nicht darüber hinwegtäuschen lassen, dass wir uns da auf sehr dünnem Eis bewegen.

Aus den USA erreichen uns Bilder von in Plastik eingewickelten Leichen, die in Massengräbern beigesetzt werden.
Da kommt schnell die Idee auf, jetzt könnten sich Bestatter im Zuge dieser Krise eine goldene Nase verdienen.
Im Fernsehen wurde ein Bestatter aus New York gezeigt, der ständig 165 Verstorbene kühlen und versorgen kann. Jetzt sind seine „Leichenkeller“ mit über 580 Verstorbenen vollkommen überfüllt.
Neben der daraus erwachsenden Mehrarbeit kann sich dieser Bestatter ganz sicher auf eine gehörige Mehreinnahme infolge dieser Pandemie einstellen.

Doch wie sieht es in Deutschland aus?

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Corona und Erdbestattungen

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Ein Bestatter fragt sich:

Der Hauptgrund, warum ich mich an Sie wende ist, ich wurde von Friedhofspersonal angesprochen, in wie weit sie sich bei einer Erdbestattung eines CORONA infizierten Toten anstecken können. Ich habe jetzt verschiedene Suchbegriffe bei einer Suchmaschine eingegeben, aber nichts aussagekräftiges gefunden. Da Sie ja „allwissend“ sind, habe ich die Hoffnung, dass Sie mir da etwas aussagekräftiges vermitteln können. Ich bedanke mich schon mal im Namen der Friedhofsmitarbeiter und verbleibe

Ich bin bei weitem nicht allwissend, dennoch danke für das Kompliment.
Also, ich habe mit neuen Mitarbeitern den Umgang mit Verstorbenen bei der Einsargung beispielsweise so geübt: Wir haben eine lebensgroße Puppe mit grüner Farbe angestrichen und dann das Einbetten übungsweise vollzogen. Die noch feuchte Farbe hinterließ überall dort Spuren, wo ein Kontakt mit Personen oder Oberflächen hergestellt wird. So erkennen die Mitarbeiter sofort, welche Einrichtungs- und Arbeitsgegenstände sowie welche Teile ihres Körpers mit dem „giftigen“ Leichnam Kontakt bekommen. Sie können also ihre Arbeitsweise und ihre persönliche Hygiene dementsprechend optimieren.

Ich rate in meinen Schulungen bei den Bestattern immer, diese Methode einfach mal auszuprobieren.
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Asterix-Zeichner Albert Uderzo gestorben

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Albert Uderzo, französischer Zeichner und Mit-Autor der Comic-Serie Asterix, ist tot. Er starb im Alter von 92 Jahren, berichten mehrere französische Medien übereinstimmend unter Berufung auf Familienangaben. Uderzo hatte seine Karriere mit ersten Werken zwischen 1948 bis 1954 begonnen.

Im Jahr 1951 traf er René Goscinny, mit dem er 1959 die Figur des Galliers Asterix schuf. Uderzo illustrierte dabei die Geschichten von Goscinny. Nach dem Tod Goscinnys im Jahr 1977 produzierte Uderzo die Asterix-Abenteuer alleine. Im Jahr 2011 zog er sich vom Zeichnen zurück.

Albert Uderzo ist nicht, wie in anderen Publikationen behauptet, am Corona-Virus gestorben, sondern an einem Herzanfall.

https://www.klamm.de/news/asterix-zeichner-albert-uderzo-gestorben-21N158504061729.html

gemeldet von Henning
Bild: Von Picture taken by Christian Koehn (username: fragwürdig) – Picture taken by Christian Koehn (username: fragwürdig), CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=338939

Corona ist kein Witz

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Ich habe schon viel über die vielen spaßigen Anmerkungen zur Corona-Krise gelacht. Lachen ist die beste Medizin. Es tut gut, sich angesichts der drohenden Gefahr den Humor zu bewahren. Viele der Bildchen, Sprüche und witzigen Ideen sind wirklich gut gemacht.

Aber Corona ist kein Witz!

Ich selbst habe mich vorsorglich zurückgezogen. Ich gehe nicht raus und bleibe brav daheim. Mir ist als Risikopatient die Gefahr viel zu groß, diese Krankheit zu bekommen.

Seltsamerweise trifft diese Gefährdung aber scheinbar auf andere nicht zu. Anders ist es nicht zu erklären, dass sich hier am Abend am Ende der Straße so an die zwölf Jugendliche treffen und fröhlich feiern. Ich verstehe es auch nicht, dass Müttern und Väter die Absperrbänder am Spielplatz wegmachen, damit sich ihre Kinder mal wieder richtig austoben können.
Und ich kapiere nicht, weshalb jetzt alle glauben, sie müssten dringend in Kohorten einkaufen gehen.
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Stromausfall: Tipps zum Elektriker-Notdienst 24/7

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Stromausfall: Tipps zum Elektriker-Notdienst 24/7

Faustregel beim Stromausfall

Wann ist wirklich wichtig einen Elektriker kommen lassen? Vielleicht denkst Du, das schaffe ich soweit von alleine und spare mir das Geld?
Stell Dir vor: Eines schönen Tages funktioniert ein Elektrogerät in Deinem Hause in Düsseldorf nicht mehr. Sie haben also ein Problem, an das ein Elektriker heran muss. Langjährige Erfahrunge und detaillierten Analysen von Experten auf dem Gebiet Elektrotechnik beweisen: Ab diesem Moment beginnen die meisten schweren Konsequenzen.
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Keine Überführung ohne Leichenschauschein

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Ein aufregender Sachverhalt beschäftigt mich zu folgenden Thema.
Bestatter sind im Auftrag der Angehörigen eines Verstorbenen mit allen Erledigungen beauftragt, so auch den Leichnam im Krankenhaus abzuholen.
Dort müssen wir zur Aushändigung des Verstorbenen die Vollmacht vorlegen.
Wir aber erhalten zum Verstorbenen keinerlei Papiere ( Totenschein ), können Ansteckungsgefahren nicht einsehen und auch nicht nachweisen ob wir den richtigen Verstorbenen ausgehändigt bekommen haben. Ich kenne es doch so, dass zum Verstorbenen der Totenschein mitzuführen ist, ( außer Ausnahmen der Polizei ) hierfür erhalte ich aber zur Mitführung ein Protokoll.
Wie verhalte ich mich gegenüber der Klinik um den Totenschein ( Durchschlag oder auch Kopie ) zum Verstorbenen zu erhalten, die mir sagt ich möge das Gesetz vorlegen worin das steht!
Muss der Totenschein bei Überführung mitgeführt werden oder nicht?
In vielen Beiträgen steht….. Überführt der Bestatter eine Leiche ohne Totenschein, begeht er eine Ordnungswidrigkeit!?

In der Hoffnung von Ihnen zu lesen verbleibe ich

In der Krise ist vieles anders und die Bedingungen ändern sich derzeit täglich.
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Bestatter und Corona-Krise

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Aus gegebenem Anlass stellt sich mir die Frage, ob denn Bestatter ein „systemrelevanter Beruf“ ist oder nicht. Ich meine doch, ja! Die Situation, wenn wir nicht mehr arbeiten würden, möchte sich ja keiner ausmalen…

Durch die Schul- und Kita-Schließungen kommen auch wir nun in Schwierigkeiten, was die Betreuung unserer Kinder während der Arbeitszeit betrifft. Da Bestatter wohl derzeit offiziell nicht als systemrelevant gelten, muss mein Mann, der in einem „nicht-systemrelevanten Beruf“ arbeitet, weiterhin zur Arbeit gehen. Oder zählen wir zum „medizinischen/pflegerischen Bereich“?

Was sagen Sie dazu?

Schöne Grüße, vielen Dank im Voraus und bleiben Sie gesund!

Natürlich ist der Bestatterberuf ein systemrelevanter Beruf. Aber wie immer wird an die Bestatter nicht gedacht. Im Fokus steht es derzeit, die Ausbreitung der Pandemie zu verlangsamen und die bereits Erkrankten bestmöglich zu versorgen. Dass es aber auch jemanden geben muss, der „hinter dem Virus aufräumt“, wird allzu gerne vergessen.
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