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Podcast: Todesspirale – Ich will weg vom Schnaps! – Depression und Alkohol

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Alkoholsucht und Depression, das geht oft Hand in Hand und kann in einer Art Todesspirale münden. Betroffene leiden oft darunter, dass ihr Umfeld die Depressionserkrankung nicht ernst nimmt und als Marotte abtut. Alles wird auf den Alkohol geschoben. Und beim Alkohol denken Nichtbetroffene oft, derjenige könne es ja einfach bleiben lassen, das sei nur eine Sache des Willens.
Aber sowohl Alkoholismus, als auch Depressionen sind schwerwiegende Krankheiten und keine Marotten oder schlechte Angewohnheiten.
In diesem Podcast kommt eine Betroffene zu Wort.

Unendlich viele Urnen im Grab?

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Hallo, eine Frage: Wir haben 1984 ein Familiengrab mit vier Beisetzungsstellen gekauft. Das läuft 40 Jahre. Ein Sarg läuft nach 20 Jahren ab. Bis 1990 wurden zwei Erdbestattungen und zwei Urnenbestattungen durchgeführt. Urnen laufen hier nach 10 Jahren ab.
Laut Friedhofssatzung dürfen vier Plätze mit entweder einem Sarg oder einer Urne belegt werden. Allerdings heißt es, dass zu jedem Sarg noch eine Urne anrechnungsfrei auch später mitbestattet werden kann. Was heißt das?
Wir wollen das Grab übernächstes Jahr nur dann verlängern, wenn auch noch Beisetzungen möglich sind. Wie sieht es damit aus?

In diesem Grab können theoretisch vier Särge und vier Urnen beigesetzt werden, also mithin acht Personen.
Das geht aber nur, wenn immer abwechselnd ein Sarg und dann eine Urne beigesetzt werden. Dann gilt die Urne als anrechnungsfrei mit dem Sarg auch später mitbestattet.
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Leere Urne im Grab? Warum ein Bestatter aus Märkisch-Oderland eine Geldauflage zahlt

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Bestattung in Brandenburg
Der Vorwurf lautete auf Betrug am Grab. Der Prozess vor dem Amtsgericht Strausberg gegen einen Bestatter aus MOL wurde gegen die Zahlung einer Geldauflage eingestellt. Was heißt das und wie kam es zu der Entscheidung?

Ein Bestatter und eine leere Urne. Ein Bestatter, der eine Geldauflage als Strafe zahlt. Alles das klingt spannend und interessant.

Gerne hätte ich Euch da mehr berichtet. Doch wie es zunehmend der Fall ist, die Meldung in der MOZ (ich glaube, das heißt Märkische Oder-Zeitung oder so) liegt hinter einer Bezahlschranke.
Das ist bei immer mehr Artikeln und Zeitungen ganz groß in Mode gekommen.

Leute, ich zahle doch keine 79,- €, nur um ein- oder zweimal im Jahr einen Artikel in dieser Zeitung zu lesen.

Warum gibt es nicht, wie beispielsweise bei der Stiftung Warentest, die Möglichkeit, nur einen einzigen Artikel für sagen wir einen Euro zu lesen? Das wäre angemessen und fair. Oder ein Tagespass für zwei Euro.

Aber dank Leser Lochkartenstanzer konnte ich den Artikel dann doch noch hier finden:

https://www.pressreader.com/germany/maerkische-oderzeitung-bernau/20220406/281831467257405

Im Kern geht es um folgendes:
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Podcast: Bis zum Ruin – WDR gegen w.d.r. – Pass auf welche Domain Du wählst!

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Der WDR in Köln nahm vor gut 20 Jahren den Technikjournalisten Wolf-Dieter Roth ins Visier. Der hatte nämlich unter seinem Spitznamen und Initialenkürzel die Domain wdr.org für sich und seine Mails registriert. Das gefiel auf einmal dem öffentlich-rechtlichen Sender nicht. Man fuhr schweres Geschütz auf, um dem Journalisten zu verbieten, weiterhin eine Verwechslungsgefahr darzustellen. Das hat Spuren hinterlassen. Spuren finanzieller Art, aber auch Spuren seelischer Art.
Dem widmet sich dieser Podcast, den Publizist Peter Wilhelm mit Wolf-Dieter Roth führt. Ein interessantes Psychogramm eines Rechtsstreits mit bis heute nachwirkenden Folgen.

Peter Wilhelm: „In meiner Einführung am Anfang des Podcasts versuche ich, den Fall zusammenzufassen. Keine leichte Aufgabe, zu viele Details gibt es zu berücksichtigen. Doch alles klärt sich auf, wenn Wolf Dieter Roth das alles selbst erzählt.“

 

  1. Der Fall in Telepolis (heise)
  2. Wolf Dieter Roth (Wikipedia-Eintrag)
  3. Die Geschichte auf wdr.org
  4. DER SPIEGEL WDR gg. wdr – Goliath frißt David
  5. W.-D. Roth auf heise.de zu dem Fall

Buchlesung war ein voller Erfolg:

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Der Schauspieler David Pawlak hat am vergangenen Samstag in Zittau eine Buchlesung mit Texten aus meinem Buch „Wer zu uns kommt, hat das Gröbste hinter sich“ gegeben.
Freundlicherweise stellt uns der Veranstalter, das Gerhart-Hauptmann-Theater, ein Foto von der Lesung zur Verfügung.

Dazu schreibt die Verantwortliche unter anderem:

„Wir hatten vergangen Samstag 11 tolle Lesungen im kleinen Zittau, wovon David Pawlaks Lesung Ihres Buches „Wer zu uns kommt, hat das Gröbste hinter sich“ tatsächlich die am besten besuchte war. Vielen Dank für die freundliche Genehmigung!“

Das freut mich als Autor natürlich sehr.
Angesichts der Vielzahl toller Autoren hätte ich nicht damit gerechnet, dass ausgerechnet mein Buch so viele interessiert. Danke.
Ganz besonderer Dank gebührt dem Schauspieler David Thomas Pawlak, der eines meiner Bücher ausgewählt hat.

Hier kann man sich den Flyer mit der Auflistung der Vorleserinnen und Vorleser und der Autorinnen und Autoren anschauen:

https://bestatterweblog.de/wp-content/uploads/Faltflyer_Salonlesungen_final.pdf

300 Tote täglich- Särge werden knapp – In Hongkong werden Pappsärge verwendet

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FAST 300 TOTE AM TAG
Tödliche Omikron-Welle: Hongkong gehen die Särge aus – manche Tote werden in Pappe beigesetzt

In Hongkong sind in diesem Monat Tausende an Covid-19 gestorben. So viele, dass es nicht genug Särge gab – Bestatter wichen teilweise auf Pappsärge aus.

Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie 7.500 Menschen an der Krankheit gestorben. Die allermeisten Todesfälle ereigneten sich in diesem Monat.
Auf Fotos in sozialen Netzwerken ist zu sehen, wie sich die Leichensäcke stapeln. Der Bedarf an Särgen ist so groß, dass manche Bestatter die Toten mittlerweile in Pappsärgen beisetzen.

Die Särge aus Pappe bieten auch Vorteile. Sie sind einfach und schnell herzustellen. Das Unternehmen LifeArt Asia stellt bis zu 50 Särge täglich aus recycelten Holzfasern her. Bei der Einäscherung verursachen sie 87 % weniger Treibhausgase als Holzsärge.
Die Hinterbliebenen dürfen die Särge außen individuell gestalten. In Hongkong sterben vor allem viele ältere ungeimpfte Menschen nach Corona-Infektionen.

Quellen: AP / „South China Morning Post“ / „Hong Kong Free Press“ / „Vice“

Podcast Nr. 10 – Hodenfarbe und Luft aus der Apotheke

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Alle paar Wochen haben Apotheker Notdienst und sitzen dann über Nacht, an Sonn- und Feiertagen in ihrer Apotheke, um in Notfällen Medikamente aushändigen zu können. Eine großartige Einrichtung, um die uns viele andere Nationen beneiden. In anderen Ländern muss man in solchen Fällen ins Krankenhaus.
Während Apotheker Thomas Luft aus Edingen-Neckarhausen gestern Notdienst hatte, habe ich einen abwechslungsreichen Podcast zum Thema Apotheke mit ihm gemacht. Den kannst Du hier anhören.

Mehr Informationen und alle bisher erschienenen Episoden findest Du hier bei wortbildungsmassnahme.de