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Bestatter als Rechnungsempfänger für Leichenschaukosten – Aufgepasst

Von

In vielen Fällen wickeln Bestatter Sterbefälle als Rund-um-Sorglos-Paket für die Angehörigen ab. Die Hinterbliebenen merken von den vielen Wegen und Besorgungen hinter den Kulissen nichts. Lediglich durch die Rechnung am Ende der Sterbefallabwicklung bekommen sie eingeschränkt Kenntnis vom Umfang der Arbeiten.

Dazu gehört es beispielsweise auch, dass der Bestatter für die Angehörigen die Leichenschaugebühr des Arztes vorausbezahlt, der die Leichenschau durchgeführt und die Todesbescheinigung sowie den Leichenschauschein ausgestellt hat.

Hierbei gibt es eine Besonderheit zu beachten.

Bestatter als Rechnungsempfänger

Auftraggeber der Leichenschau und somit Zahlungspflichtiger ist nicht der Bestatter, sondern es sind immer Erben oder die bestattungspflichtigen Angehörigen des Verstorbenen. Der Bestatter ist nur und ausschließlich der im Auftrag der Bestattungspflichtigen Handelnde.

Die Rechnung des Arztes darf deshalb NICHT an den Bestatter gestellt, wohl aber gesandt werden.

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Haben Bestatter eine Dokumentationspflicht?

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Haben Bestatter eine Dokumentationspflicht so, wie medizinisches Pflegepersonal und Ärzte?

Angenommen es verstirbt ein Patient im KH, das PP dokumentiert das Auffinden des leblosen Patienten, der informierte Arzt führt die Todesfeststellung sowie die Leichenschau durch, anschließend wird das Bestattungsinstitut informiert. Wenn also der Bestatter den Leichnam zum Institut überführt, dokumentiert dieser dann auch den „Erhalt“ des Leichnams und so etwas wie „Leichnam um die Uhrzeit an dem Tag von KH xy übernommen, Leichenflecken sehen so aus, Totenstarre ist so und so ausgebildet…?
Wenn ja, kann man diese Dokumentation als Hinterbliebene bzw. Der Bevollmächtigte des Verstorbenen einsehen?

Nein, eine solche Dokumentationspflicht gibt es nicht.
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Genau deshalb gibt es das Bestatterweblog

Von

Lieber Herr Wilhelm,
ich möchte nur kurz ein paar Zeilen an sie richten!
Vorab hoffe ich es geht Ihnen gesundheitlich besser!!!
Ich möchte einfach nur mal Danke sagen!!
Kurzfassung:Ich als Kind vom Tod und dessen Abläufen traumatisiert…habe durch ihren Blog wieder ein gesundes Verhältnisse zum Ableben erlangt.Die Geschichte hinten dran ist weitaus grösser!!!Aber lässt die Töten ruhen😂Aber in ihrem Blog wurden „meine Geister“mit Ironie,Schlagfertigkeit und Fachwissen vertrieben“.Danke!Drücke sie ganz fest!!!!


Hallo,

erst einmal ein riesen Lob! Bitte macht weiter so mit dem Weblog.
Ich freue mich immer wieder, wenn die Info über neue Beiträge in mein Mailpostfach wandert.
Die Beträge sind einfach interessant, verständlich. Aber auch oft mit einem tollen Humor versehen.

Bleibt so 😊


Direkt nach dem Geburtsschlupf sarkastisch

Von

In letzter Zeit ist im Bestatterweblog wieder mehr los.

Einmal schreibt Birgit Oppermann wunderbare Artikel, die viel Resonanz finden, und andererseits habe auch ich wieder mehr Lust und Muße zum Schreiben. Das beflügelt auch die Leserinnen und Leser des Bestatterweblogs zu mehr Kommentaren.

Das ist sehr schön und sehr gut so. Denn seit jeher lebt das Bestatterweblog vor allem auch durch seine niveauvollen und angenehmen Kommentatorinnen und Kommentatoren.

Du bist auch herzlich eingeladen, Kommentare zu schreiben! Wir freuen uns über jede Meldung.

Das gilt ganz besonders, wenn Du bisher immer nur eine stille Mitleserin oder ein stiller Mitleser bist.

Man muss aber nicht auf jeden Kommentar antworten. Manche Kommentare werden schlichtweg mit dem vorwiegenden Ziel abgegeben, sich hier wirkungsvoll oder manchmal auch blamabel zu präsentieren.

Mir juckt es auch immer wieder in den Fingern, dann mein staatlich anerkanntes und von zwei aufeinanderfolgenden Ehefrauen zertifiziertes Besserwissen an den Mann oder die Frau zu bringen. Auch habe ich eine bereits nach dem Geburtsschlupf vollständig ausgebildete sarkastische bis zynische Ader.

Aber die Erfahrung lehrt:

DON’T FEED THE TROLLS!

Unerwünschte Kondolenz von Zeugen Jehovas – Tipp

Von

Unter der Todesanzeige des Vaters meines Freundes befand sich plötzlich ein Kondolenzschreiben der Zeugen Jehovas.

Wem ist so etwas schon mal untergekommen? Dieses angeblich mittrauernde Ehepaar „Marcus & Yvonne T.“ hat eine Vielzahl von Online-Traueranzeigen mit ihrem „Kondolenzschreiben“ geflutet.

Leider hat die Plattform Trauer.de trotz dreimaliger Beschwerde des Sohnes nicht sofort reagiert. Erst als ich mich eingeschaltet und die richtige Mitarbeiterin ans Telefon bekam, wurde der Eintrag gelöscht. 🙁

Wahrscheinlich erreichen die Zeugen Jehovas mit dem „Wachturm“ während Corona-Krise

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Ruhe in Vielfalt – Trauer, Tod, Diversity mit Anna Cardinal

Von

Lieber Peter,

Anna Cardinal (Tochter von Claudia Cardina, die die „Sterbeammen und -gefährten Akademie“ in Hamburg gegründet hat) ist ausgebildete Diversity-Trainerin. Mit ihrem Online-Seminarangebot „Ruhe in Vielfalt – Trauer, Tod, Diversity“ geht sie außergewöhnliche Wege. Denn nicht nur unser aller Leben ist bunt – sondern auch unser Sterben.

Magst Du das Online-Seminarangebot (siehe Anhang) freundlicherweise bekannt machen?
Freundliche Grüße
Dirk

Download des Info PDFs

Totenschau… speziell in Österreich / städtische (kommunale) Bestattungsinstitute

Von

Leserin Melancholia hat eine Frage, die besonders für österreichische Leserinnen und Leser interessant sein dürfte:

Wenn ein Angehöriger zu Hause verstirbt, wen rufe ich dann für die Totenschau an?

Die Hausärztin (z.B. Stunden später zu ihrer Ordinationszeit)? Den ärztlichen Notdienst? Kann auch das (städtische) Bestattungsinstitut mir einen Arzt vermitteln?

Es würde mich sehr interessieren, welche Erfahrungen andere Leser*innen mit städtischen / kommunalen Bestattungsinstituten gemacht haben. (Hier Bestattung Kärnten in Klagenfurt, die Bestattung ist eine Sparte der Stadtwerke, die auch Strom, Hallenbad und Wörtherseeschifffahrt verwaltet.)

Unser Trauerfall war nur ein „Fall“ unter vielen. Termine um Beisetzungen zu organisieren nur von Mo – Fr (ausgenommen natürlich Feiertage und sonstiges.)

Wie läuft es z. B. bei Bestattungen in Wien?