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Von Dienstag bis Mittwoch verstorben

Bei dem starken Gewitter musste die Feuerwehr Dutzende von Malen ausrücken und so allerlei abgerissene Äste von den Fahrbahnen holen, Keller leerpumpen und verstopfte Gullis durchstoßen. Menschen sind in dieser Nacht glücklicherweise nicht zu Schaden gekommen, sieht man einmal davon ab, daß der alte Herr Kaufsopp auf dem Nachhauseweg im Gewittersturm „von irgendetwas“ heftig am Kopf getroffen wurde.

Seine anschließenden Schilderungen beim Verpflastern der kleinen Platzwunde ließen aber darauf schließen, daß das „irgendwas“ ein Bürgersteig gewesen sein mußte und sich die Annäherung von Gehwegoberfläche und Kopf doch wohl so vollzogen hat, daß der Gehweg an seinem ihm zugedachten Platz geblieben ist und Herr Kaufsopp aufgrund fortgeschrittenen Alkoholkonsums seine Füße nicht ordnungsgemäß um die Ecke Beethovenstraße/Rathenaustraße gelenkt hatte.

Nun gut, der alte Kaufsopp ist für seine ausschweifenden nächtlichen Heimwärtsversuche bekannt, die nicht immer von Erfolg gekrönt sind, manchmal enden sie auch am Straßenbahndepot, wo er schon mal in einer Sandkiste schlafend vorgefunden wurde.

Und dennoch mußte unser Bestattungswagen in dieser Nacht ausrücken.

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7 Fettnäpfchen bei einer Beerdigung (mit Video)

Mancher war noch nie auf einer Beerdigung und weiß nicht, wie er sich verhalten soll.

Werde ich eingeladen?
Was ziehe ich an?
Wann geht man dahin?
Wie verhält man sich in der Trauerhalle?
Wie benimmt man sich?
Was, wenn das Handy klingelt?

Es gibt viele Fragen, die die Leute sich stellen.
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Wahre Kunst – Zufriedenheit mit dem Nonkonformismus

Zieh den Stecker raus, das Wasser kocht. Das ist der Name eines satirischen Stückes von Ephraim Kishon. Einmal in meinem Leben hatte ich die Gelegenheit den großen Meister persönlich zu treffen. Ich wünschte, es wäre ein kleiner Funke seines Geistes auf mich übergesprungen.

Ich habe ja jetzt ein neues Büro. Mit viel Mühe und noch viel Mehr Geduld haben wir ja das Dachgeschoß ausbauen lassen.
Seit geraumer Zeit räume ich dort ein und um, und noch nicht alles hat seinen richtigen Platz gefunden. Ja, mancher Gegenstand parkt nur irre irgendwo, bis ich den endgültigen Platz für ihn gefunden habe. Einige Gegenstände parken so sehr direkt in meinem Blickfeld, daß ich sie nicht mehr finde und inzwischen neu gekauft habe.

Von irgendeinem Hacker-Kongress fliegt eine Anonymous-Maske herum. Der Hund droht den armen Guy Fawkes zu zerkauen. Also rette ich den doch recht passiv daherkommenden Plastik-Aktivisten, indem ich mit ihm eine häßliche graue Verteilerdose an der Wand abdecke.

Am nächsten Tag kommt ein Bilderrahmen via Amazon und ein weiterer herumliegender Gegenstand, nämlich eine Fotografie, findet endlich ein umrahmendes Zuhause.
Nur das mitgelieferte Passepartout benötige ich nicht, finde es aber zu schade, es wegzuwerfen.
Ich schaue mich um, ach ja, da um den häßlichen grauen Verteiler, an dem die Guy Fawkes Maske hängt, da wäre doch noch Platz für dieses Passepartout.
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Bei Amazon gefunden

Space Shuttle Launch – Raumschiff Columbia weiß Cowbell Kuhglocke

– Sehr solide Konstruktion aus Metall
– Misst ca. 7,6 cm (7,6 cm) (L) x 6,4 cm (6,3 cm) (W) x 7,6 cm (7,6 cm) (H)
– Weiß Emaille-Finish
– Bietet bei Bedarf „mehr Cowbell“

DID Someone Say „mehr Cowbell? Nun, was warten Sie noch? Gibt es einen Ring und es, bis die Kühe nach Hause kommen. Diese Cowbell ist solide aus soliden Stahlstäben mit Metall, natürlich. Es hat einen gebackenen auf weißer Emaille-Finish und die kühle Urethan gekapselten gewölbt wie abgebildet. Die Glocke misst ca. 7,6 cm (7,6 cm) (L) x 6,4 cm (6,3 cm) (W) x 7,6 cm (7,6 cm) (H) in der Größe.

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Der berühmte tote Spanier ist wieder aufgewacht

Wenn sich jemand beim Tanzen bewegt, als sei er festgenagelt oder wenn jemand mit schlafestrunkener Stimme gaaaaanz langsam erzählt, dann sagt meine Frau immer: „Der hat ja Temperament wie ein toter Spanier“.
Nun füllt ein toter Spanier die Gazetten. Ein vermeintlich Toter soll vor der Obduktion in seinem Leichensack wieder zu sich gekommen sein. Ein Horrorbild!
Und ich muß sagen, die Einschläge kommen näher. Früher ist so etwas immer irgendwo in Südamerika passiert, jetzt geschah es in Spanien:

„Toter“ Spanier wacht vor Obduktion wieder auf

Kurz vor der geplanten Obduktion ist ein für tot erklärter Häftling in Spanien in einem Leichensack wieder aufgewacht.
Drei Ärzte hatten zuvor den Tod des Mannes festgestellt. Der Gefangene war demnach in seiner Gefängniszelle mit blau angelaufenem Gesicht und ohne Lebenszeichen gefunden worden.

Weil er nicht habe sprechen können, habe er Laute von sich gegeben, um auf seine Situation aufmerksam zu machen.

Diese habe ein Arzt gehört und den Mann befreit. Daraufhin sei umgehend eine Behandlung eingeleitet worden.

Die haarsträubende Geschichte ereignete sich den Berichten zufolge bereits am Sonntag im forensischen Institut von Oviedo im nordspanischen Asturien.

Der Patient habe sich als erstes nach seiner Frau erkundigt, hieß es. Es sei eine Untersuchung zu dem Vorfall eingeleitet worden, schrieb die Zeitung „La Voz de Asturias“.

Das Ganze paßt ja zu den zahlreichen Artikel, die eine gründliche Leichenschau durch Spezialisten fordern.
Es gibt zahlreiche Gesundheitszustände, die dazu führen, daß ein mensch für tot gehalten werden kann. Dann können weniger gut ausgebildete, oder nur sehr flüchtig schauende Ärzte auch mal zu einem falschen und eventuell auch durchaus fatalen Ergebnis kommen.

Wenn auch Du solche haarsträubenden Geschichten irgendwo in der Presse oder im Netz findest, scheue Dich bitte nicht, mir darüber Meldung zu machen. Ich freue mich sehr über solche Zusendungen.

Quelle: web.de
gefunden von Wolf-Dieter und Frédéric

Fehlerhafte Leichenschauen

Seit Jahren prangere ich die teilweise unprofessionelle Handhabung bei den Leichenschauen an.
Nochmal: Jeder Augenarzt kann die Leichenschau durchführen, wie auch Ärzte, die nie Kontakt zu Patienten haben und nur im Labor arbeiten.
Sicher, den Tod eines Menschen kann jeder Arzt feststellen, aber darum geht es nicht. Es geht vielmehr darum, durch die Leichenschau festzustellen, was todesursächlich war.
Der Leichenschauer hat eine Kausalkette herzustellen, die letztlich den Grund für den Tod angibt.
Zu viele Leichenschauscheine geben aber einfach nur multiples Organversagen oder Herz-/Kreislaufstillstand als Todesursache an.
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