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„Warum machst du das?“ (Podcast mit mir)

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Wenn ich erzähle, dass ich ehrenamtlich in der Hospizbegleitung arbeite, dann bekomme ich oft zwei Reaktionen: Bewunderung und Unverständnis. Und ehrlich gesagt ist beides dasselbe. Denn auch in der Bewunderung steckt eigentlich immer drin: „Das könnte ich nicht!“ oder „Dafür muss man ja schon geschaffen sein!“ oder „Faszinierend, dass es Menschen gibt, die das können.“ Ich finde das schade. Denn dahinter steckt sehr viel Unwissenheit. Natürlich ist nicht jeder Mensch als Hospizbegleiter geeignet (oder daran interessiert). Es kann und will ja auch nicht jeder Kinderpfleger, KFZ-Mechaniker oder Eiskunstläufer werden. Aber ich bin sicher: Wenn die Menschen mehr wüssten darüber, wie das mit dem Sterben ist, dann würden sich auch viel mehr Leute die Begleitung von Angehörigen, Freunden oder sogar Fremden zutrauen. Doch dafür müsste das Thema Tod und Sterben wieder an den Platz rücken, an den er eigentlich gehört: in unseren Alltag, in unsere Gesellschaft, in unser Bewusstsein und unsere Erfahrung. Daran mitzuarbeiten, das ist einer der wichtigsten Gründe, warum mir die Hospizarbeit so wichtig ist. Und damit bin ich zum Glück nicht alleine. Weiterlesen

Uli Stein verstorben

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Der Cartoonist Uli Stein ist tot. Der international bekannte Künstler sei vor einer Woche in der Nacht zum Samstag in seinem Haus bei Hannover gestorben, sagte Katja Seifert, Vorstand der Uli-Stein-Stiftung für Tiere in Not, am Freitag.

Seine drolligen Mäuse, Pinguine, Hunde und Katzen haben den Künstler bekannt gemacht. Stein starb im Alter von 73 Jahren, beerdigt wurde er den Angaben zufolge auf eigenen Wunsch im engsten Freundeskreis in Hannover. Er hinterlässt keine Familie. Wie die Stiftung mitteilte, litt der Cartoonist an der Parkinson-Krankheit, trotzdem sei sein Tod überraschend gekommen.

Quelle:
https://www.klamm.de/news/cartoonist-uli-stein-gestorben-11N2009010120090499430707.html

gemeldet von Henning

Der Wasserwilli – Giessroboter im Probeeinsatz

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Fast lautlos bewegt sich der Roboter über den Friedhof, vorbei an Grabsteinen. Sein Ziel: trockene Graberde. Das ist kein Ausschnitt aus einem Science-fiction-Film – das ist die Zukunft der Friedhofspflege.

Die Familien-Gärtnerei „Blumen Schwarz“ testet in Zusammenarbeit mit dem Start-Up „Innok-Robotiks“ derzeit den weltweit ersten Gräber-Gießroboter.

gefunden von Oliver aus dem Ruhrgebiet, Link von Rainer

mehr hier bei Blumen Schwarz

Wie ich Herrn Klingenbacher anlog

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„Sind Sie katholisch oder evangelisch?“, fragt Herr Klingenbacher und schaut mich durchdringend an. Ich sitze mit ihm und einigen anderen Bewohnern der Demenzstation am Tisch und lese aus der Zeitung vor. Die Gretchenfrage nach dem Glauben ist für Herrn Klingenbacher aus irgendeinem Grund heute sehr wichtig. Er hat schon mehrfach erzählt, dass draußen jetzt eine Prozession vorbeigehe und dass er bald zum Gottesdienst abgeholt würde. Beides stimmt objektiv betrachtet nicht, aber für ihn ist das Thema wichtig. „Und, sind Sie katholisch oder evangelisch?“, wiederholt er seine Frage.

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Bestatter finden lebendige Frau in Leichensack

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Bestatter finden lebendige Frau in Leichensack

Die Mitarbeiter eines Beerdigungsinstituts in Detroit wollten eine Leiche für die Bestattung vorbereiten – doch die junge Frau atmete selbstständig. Zuvor hatten Rettungskräfte sie für tot erklärt.

Eine junge Frau ist in den USA von Rettungskräften fälschlicherweise für tot erklärt worden. Als Bestatter wenig später den Leichensack öffneten, atmete die 20-Jährige selbstständig. Die Mitarbeiter des Beerdigungsunternehmens in Detroit wollten die angebliche Tote auf die Einbalsamierung vorbereiten, als diese ihre Augen öffnete, sagte der Anwalt der Familie dem Sender WXYZ-TV. „Sie wollten gerade ihr Blut ablassen“, so der Anwalt.

Mehr hier: SPIEGEL

Schauriger Fund auf einem Künstlerfriedhof in Berlin

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Schauriger Fund auf einem Künstlerfriedhof in Berlin-Friedenau

Dort liegen Leichenteile in einem angehäuften Erdberg. Schädel und Knochen schauen heraus. Ein beißender Geruch liegt in der Luft.

Ein Grab, das eigentlich seit 30 Jahren leer stehen sollte, wurde in Friedenau ausgehoben. Damit wollte man Platz für einen neuen Toten machen, der in den kommenden Tagen bestattet werden sollte. Die gängige Praxis, da Grabstätten immer nur für eine befristete Zeit gepachtet werden.

Laut der Bestatter können die unerwartet gefundenen Leichenteile aber keine Überreste einer vorherigen Grabbelegung sein. Ihr Zustand sei zu frisch. Anstatt das Grab ordentlich herzurichten, ließ der beauftragte Baggerführer die sterblichen Überreste wohl einfach an der Oberfläche liegen. Bedeckt nur mit einer Plane.

Mehr dazu hier: Quelle: BZ