Am Ende des Ganges lauert das Grauen

Guten Morgen Herr Undertaker,

vor einigen Tagen lief im Deutschlandfunk in der Sendung Tag für Tag der Beitrag „Tod am Ganges: Sterbeindustrie in Varanasi“.
Varanasi liegt am Ganges und viele Hindus kommen zum Sterben in die Stadt, da man dort Ihre Asche direkt dem Fluss übergeben kann und sie so aus dem Kreislauf der Wiedergeburt ausbrechen können.
Der Beitrag handelt zum einen von einer alten Dame, die in einem Sterbehaus wohnt und zum anderen von der Kremierung der Toten auf Holzscheiten in den Ghats.

Schöne Anekdote des Beitrages: Das neue, moderne Krematorium ist oft nicht in Betrieb, da der Strom zu oft ausfällt.

http://www.deutschlandfunk.de/sterben-am-ganges-leichenverbrennen-das-schaffst-du-nur-mit.886.de.html?dram:article_id=371426

Grüße und danke für den tolle Blog
Christian

Noch mehr zu den Umständen in Indien hier: http://bestatterweblog.de/starker-tobak/

Seebestattung – Die Seebrücke

Leser Malte schreibt:

Moin Undertaker,

Der Festlandshafen Harlesiel meiner Heimatinsel Wangerooge ist seit Jahren auch Anlaufpunkt für Seebestattungen. In Harlesiel hat der Reeder in Zusammenarbeit mit dem Landkreis und der Naturschutzbehörde nun eine Seebrücke errichtet, damit die Angehörigen trotz der Oortslosigkeit“ einer Seebestattung einen Platz zum Trauern bzw. Hinwenden haben.

Mehr dazu im Beitrag von Hallo Niedersachsen, dem Regionalmagazin der NDR:
http://www.ardmediathek.de/tv/Hallo-Niedersachsen/Seebr%C3%BCcke-in-Harlesiel-Ein-Ort-zum-Trau/NDR-Fernsehen/Video?bcastId=25231206&documentId=39057780

Schöner Erfolg – Buchlesung in Kehl

Das war ein toller Abend! Meine Güte, was haben sich die Veranstalter für eine Mühe gegeben. Selten war alles so perfekt vorbereitet.

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Fast zweieinhalb Stunden ging der Leseabend. Das funktioniert nur, wenn ich nicht ständig nur vorlese, sondern mich zwischendurch auch direkt an das Publikum wende.
Anfangs kratzte mir immer wieder der berühmte Frosch im Hals. Ein ekliges Gefühl. Aber dank einer ausreichenden Menge Kaffee konnte ich den Frosch töten und unbeschwert weiterlesen.
Glücklicherweise kenne ich kein Lampenfieber, dafür habe ich das alles auch schon zu oft gemacht.

Wer das auch mal erleben möchte, sollte auf die Ankündigungen hier im Blog, bei Facebook und in der Presse achten.
Nötigenfalls kann sich natürlich auch jeder selbst mal überlegen, ob er nicht eine Lesung mit mir bucht. Das ist nicht so waaaahnsinnig teuer und auch nicht kompliziert.

Dem Publikum in Kehl jedenfalls hat es gefallen.

Eine Zuhörerin schreibt mir:

Nachricht: Ihre Lesung am 16.11.2016 in Kehl.
Es war absolut super! Hab mich direkt in meine Heimat zurückversetzt – Dortmund-.
So direkt, natürlich und dadurch auch sehr amüsant
und ansprechend.
Hab mich trotz meiner Ü-70 köstlich amüsiert.
Danke für den wunderbaren Abend.
Herzliche Grüße
R

Vielen Dank!
Ein großes Dankeschön auch an die Veranstalter für eine perfekte Vorbereitung.

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Auch Du könntest daran sterben!

Tausende Patienten sterben jedes Jahr, weil sie sich im Krankenhaus mit multiresistenten Keimen anstecken.
Das sind Bakterien, die gegen nahezu alle herkömmlichen Antibiotika resistent sind. Diese Mittel wirken dann nicht mehr.
Die Ärzte müssen dann einen großen Aufwand treiben und beginnen einen Wettlauf mit dem Tod. Oft genug verlieren sie ihn.
Grund dafür ist der in der Vergangenheit gedankenlose Umgang mit Antibiotika, die übertriebene Einnahme selbst bei nicht von Bakterien verursachten Erkrankungen und die Belastung unserer Lebensmittel mit großzügigen Antibiotika-Gaben seitens der Landwirte.
Ein weiteres Problem liegt in der Krankenhaushygiene.

Dazu habe ich einen Film gemacht, der weiter unten zu sehen ist.

„In Deutschland bekannt wurden sie auch durch den Fernseh-Dokumentarfilm „Tatort Krankenhaus“ von Tilman Wolff. Darin wurde 2008 verdeutlicht, dass in deutschen Krankenhäusern jährlich bei etwa 160.000 Menschen eine MRSA-Besiedelung festgestellt wird und dass es im Klinikalltag vielfach an elementaren Hygienemaßnahmen wie Händewaschen mangelt.
Neben diesen typischen Krankenhaus-assoziierten MRSA werden seit einigen Jahren auch MRSA beschrieben, die Personen außerhalb von Einrichtungen des Gesundheitswesens besiedeln, sogenannte community acquired (dt. ambulant erworbenene) MRSA.
Eine dritte Gruppe stellen die Nutztierassoziierten (livestock associated) MRSA dar, die bei praktisch allen Nutztierarten gefunden werden können, insbesondere aber bei Schweinen, Mast-Kälbern und Mast-Puten. Diese Stämme besiedeln nicht nur die Tiere, sondern häufig auch die Personen, welche die Tiere betreuen. Im Rahmen der Schlachtung können die Bakterien auch auf das betreffende Fleisch übertragen werden. Dies wird insbesondere beim Geflügelfleisch (Hähnchen- und Putenfleisch) häufig beobachtet. Allerdings scheint dieser Umstand nicht zur Verbreitung von LA-MRSA in der Bevölkerung beizutragen. 2011 wurden in einer Studie in den USA in Geflügelfleisch Erreger nachgewiesen, die gegen neun Antibiotika resistent sind. Quelle: Wikipedia MRSA“

Die absolute Wahrheit über Jehova, seine Zeugen und Abraham

Der morgendliche Herbstwind zauselt verwelkte Blätter durch unsere Straße. Bäume mit gefärbtem Laub haben etwas ganz Besonderes.
Nicht jedoch für mich, der ich ein Haus habe, das genau an einer Straßenecke liegt.
Denn vor 100 Jahren müssen sich ein Wettergott und ein durchtriebener Architekt mit einem hinterlistigen Schweinepriester von Straßenplaner zusammengesetzt haben. Dieses Triumvirat des Grauens hatte offenbar nur zum heimtückischen Ziel, dieses eine vermaledeite Haus, exakt an dieser Stelle zu positionieren, wo sich die Winde aus drei Himmelsrichtungen treffen, um mir das gesamte Laub unsere Bundeslandes vor die Haustüre zu blasen.

Und dieses Bundesland, von dem hier die Rede ist, das ist das Musterländle. Jener im Süden Deutschlands gelegene Doppelstaat, der Württemberger, Badenser, Schwaben, sowie Ripuarier und Salier umfaßt, und in dem es gute alte Sitte ist, wöchentlich vor der eigenen Haustüre zu kehren.
Wie ein Heiligtum wird die wöchentlich wechselnde Zuständigkeit für das Reinigen der Gehwege und Straßenkanten in Mietshäusern in einem Glaskasten ausgehängt. Fast ehrfurchtsvoll halten die Bewohner vor jenem Kalenderwerk inne, um sich regelmäßig darüber zu informieren, wer dieses mal Kehrwoche hat.
Und Kehrwoch‘, das ist etwas Bedeutendes. Das ist so bedeutend, daß man fast schon erwartet, daß neben jenem Schaukasten mit dem ausgehängten Kehrplan dauernd eine rote Kerze als ewiges Licht der Putzer und Kehrer aufgestellt sein müßte.
Und wirklich, wenn man ganz genau hinriecht, dann nimmt man in der Nähe dieser Schaukästen immer einen schwachen Geruch von Weihrauch war.

Jene, diesem Volk innewohnende, Scheu, davor, ein anderer können an ihrer Weste, auf ihrer Gass‘, ja in ihrem Lebenswandel etwas Schmutziges, Befleckendes entdecken, führt zu teils seltsamen Auswüchsen.
Eine ältere Dame aus unserer Nachbarschaft pflegte in 12-jährigen Abständen bei einem von Tür zu Tür Handel treibenden Krämer edle Bettwäsche aus feinstem Bielefelder Leinen zu kaufen.
Die bis dahin verwendete Garnitur war dann immer vom vielen Waschen, Stärken und Bügeln zerschlissen und erfüllte ihren Zweck nicht mehr. Deshalb mußte neue Wäsche her.
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Lebend im Sarg Frau feiert ihre eigene Beerdigung

Lebend im Sarg Frau feiert ihre eigene Beerdigung

Vera Lucia da Silva aus Brasilien hatte seit 14 Jahren nur diesen einen, großen Traum: Sie wollte ihre eigene Beerdigung feiern – lebend, versteht sich. Nun hat sich der Wunsch erfüllt: Die 44-Jährige lag einen Tag lang in einem Sarg, während Freunde und Familie Abschied von ihr nahmen. – Quelle: http://www.mopo.de/25041688 ©2016

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