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Jerry Cotton muss aufs Klo

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Ist das nicht erstaunlich? Jerry Cotton, der unermüdliche Kämpfer für Gerechtigkeit und Ordnung, geht zweimal die Woche in den Drugstore, um sich Ohrenstöpsel zu kaufen, verbraucht in der Woche 6 Rollen doppellagiges Klopapier und hat rechtsseitig einen schmerzhaften Fersensporn.

Wie kommt es bloß, daß das alles nicht in den weltberühmten Jerry-Cotton-Heften steht?
Vermutlich, weil es keine Sau interessiert und weil es für die Leser langweilig wäre, sich vier Wochen lang am Kiosk diese Hefte zu kaufen, um nur über Nichtigkeiten zu lesen, bis dann in der fünften Woche mal wieder etwas Spannendes passiert.

So kommt es auch, daß von der ganz alltäglichen Klein-Klein-Arbeit in meiner Firma immer nur am Rande etwas erzählt wird und ich mich bei meinen Beiträgen überwiegend auf die interessanten Geschichten konzentriere. Es ist, und das habe ich immer deutlich gesagt, eine Essenz aus über 20 Jahren. Ob Frau Dr. Sabine-Susanne Muckensturm-Hallenschläger nun heute oder vor drei Jahren in mein Bestattungshaus spazierte, spielt für den Kern der Story überhaupt keine Rolle.

Wer selbst in der Branche tätig ist, der sollte mal die vergangenen 20 Jahre Revue passieren lassen und überlegen, was bei ihm so alles passiert ist. Man darf ja auch nicht vergessen, daß auf einen komischen Vogel und eine spannende Begebenheit vielleicht 50 oder 100 ganz normale und alltägliche Bestattungen kommen, die zu erzählen und ständig zu wiederholen absolut langweilig und nervtötend wäre.

Außer der feurigen Rothaarigen war heute schon ein ganz nettes Ehepaar da, die ihre Schwester/Schwägerin betrauern, ein junger Mann, der wegen seiner Mutter kam und eine Frau, die ihren Mann verloren hat. Heute Mittag kommen noch zwei Familien und am Nachmittag muß ich zu einem älteren Herrn. Vermutlich werden das alles ganz normale, nette Leute sein, aber es würde nicht lohnen, darüber zu schreiben.

Peter Wilhelm 28. Mai 2012


33 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Zu der Art und Weise, wie du in letzter Zeit auf "Kritik", etc reagierst wollte ich eigentlich nichts mehr sagen, aber nunja… ein einfaches "Ist eine Zusammenfassung aus 20 Jahren und kein datiertes Tagebuch" hätte genügt und die Spitze mit Cotton und das es keine Sau interessiert war überflüssig. Aber bevor ich jetzt deine Fans gegen mich aufbringe..

  2. Das geht ja zu wie im Taubenschlag. Sterben bei euch im Einzugsgebiet besonders viele leute? 0_o

  3. Ich kenne solche Sprüche mit den Fans auch und stehe da mittlerweile sowas von drüber. Tom (und ich) sind nicht dafür da, irgendwelche Leute zu bespaßen. Ich schreibe mir im Shopblogger das von der Seele, was mich beschäftigt, was mich interessiert. Ob das nun einen "Unterhaltungswert" für die Leser hat, interessiert mich dabei nicht. Wenn's nicht für die Allgemeinheit interessant ist, war das in der Vergangenheit gewöhnlich daran zu erkennen, dass keine bis sehr wenige Kommentare dazu geschrieben wurden. Mittlerweile gibt es dazu auch immer viele Kommentare, welche immer wieder die gleichen Diskussionen beinhalten, die bei "langweilig!"-Rufen anfängt und sich über "lies doch andere Blogs"-Sprüche fortsetzt.

    Es kann nicht überall immer nur Unterhaltung für jedermann geliefert werden. Hey, das schafft nichtmal das Fernsehen – und wir (um mal bei Tom und mir zu bleiben) machen das dazu noch ausschließlich aus Spaß an der Freude.

    Dieses Blog gehört seit Anfang an zu meiner täglichen Runde. Auch hier gibt es Beiträge, die mich weniger interessieren (z.B. Bestattungsgesetzte in anderen Bundesländern), aber dann kommen wieder die schönen Storys voller Subjektivitäten für die ich Tom sehr beneide. Bei mir in der Firma ist nunmal der Kontakt mit den Kunden weniger intensiv und auf einer weit weniger emotionalen Ebene, so dass diese lesenswerten Abstrusitäten bei mir ganz anders ausfallen.

    Lange Rede, kurzer Sinn:

    Mach weiter, Tom und lass' dich nicht irritieren. Dein Weg ist richtig, vertrau' mir. 🙂

  4. Nix für ungut – aber sprachlich wie niveau-technisch muss sich das Bestatterweblog nicht den Shopblogger als Vorbild nehmen: dann doch viel lieber andersrum…

    Was ich eigentlich sagen wollte: "Tom" muss aber doch irgendwie ein recht aktives Unternehmen haben, oder? In unserer 20.000-Seelen-Stadt gibt es genau *einen* Bestatter und der hat 5-6 Mitarbeiter. Wenn man dem Blog entnimmt, dass Tom 20 Leute in seinem Betrieb beschäftigt, aber auch ordentlich Konkurrenz vor Ort hat, muss er schon in einem größeren Gebiet aktiv sein.

  5. @björn: Du hast scheinbar nicht so ganz verfolgt, worum es geht. Von daher bitte ich dich, dich doch erst einmal schlau zu machen, worum es geht, bevor du hier solche Statements gibst 😉

  6. Dieser Peter geht mir als Kommentator mittlerweile mächtig auf den Zeiger und fällt für mich eindeutig unter die Kategorie "Spaßbremse". Schade, daß gute Blogs immer wieder von solchen Griesgramen und Miesmachern heimgesucht werden. Nix gegen konstruktive Kritik, aber immer nur motzen find ich nervtötend und überflüssig…

  7. "Zusammenfassung aus 20 Jahren und kein datiertes Tagebuch” hätte genügt und die Spitze mit Cotton und das es keine Sau interessiert war überflüssig." – Tja, Peter, lassen wir doch in Zukunft alle Metaphern weg, alle näheren Beschreibungen, alle Wortspiele und Reime. Das wird eine Literatur, das sag ich Dir …

  8. "Ich glaube, solche Leute nennt man gemeinhin “Trolle”…"

    Also das Gegenteil von Fanboys? 😉

    Nein, mal ernsthaft. Ich habe eine Vermutung geäußert und ein Posting weiter habe ich einmal meinen Unmut kundgetan. Dafür wird man dann sogleich angefeindet. Also sollte man sich doch mal fragen, wer hier der "Miesmacher", "Griesgram", etc ist.

    Ich verstehe wirklich nicht, warum ihr so dermaßen gereizt und frech reagiert, nur weil mal jemand nicht eurer Meinung ist. Seid ihr im Privatleben auch so? Oder lasst ihr das nur in der Anonymität des Internets durchsickern?

    Postmaster zB. einmal auf mein Posting reagiert, schon mehr als unhöflich.

    Matthias. Musterbeispiel. Nicht seiner Meinung = beleidigend

    __

    Man bekommt zu hören, "Ließ es nicht". Sorry, aber wenn jemand seine Meinung öffentlich kund tut, warum sollte ich dann meine Fragen, etc nicht auch öffentlich stellen? Und dann kann ich genausogut sagen: "Wem meine Fragen/Postings nicht gefallen, der soll sie nicht lesen!"

    Danke

  9. @LadyMarguerite: Thema verfehlt. Es geht mitnichten um Metaphern, Reime, etc. Nur darum, dass der Ton die Musik macht.

  10. Also sechs Rollen Klopapier pro Woche finde ich ganz schön extrem. Leidet dieser Jerry Cotton vielleicht an einer Zwangsstörung und muß sich ständig den Hintern abwischen?

  11. Also, ich tippe ja darauf, daß Peter von der Konkurrenz ist, vorzugsweise von der Firma 'Eichenlaub' und von denen dazu angestiftet wurde, hier alles mies zu machen und schlechte Laune zu verbreiten…

    😀 *lach*

    Nix für ungut, Peter.

    Nicht alles so ernstnehmen… 😉

  12. @Nachholer: Hui, einen Liedtext mit dem Namen Peter gefunden. Respekt! 😉

    @postmaster: Das ist ja das Problem. Ich mache nichts schlecht. Ich frage nur nach und werde dafür schlecht gemacht ;-P

    Und ja, von der Konkurrenz bin ich wohl. Es sei denn, der Undertaker arbeit fürs selbe Unternehmen wie ich und dann wäre das peinlich, weil er mein Chef wäre *mal nach vorn zum chef geht*

  13. Normalerweise kommentiere ich die Blogs, die ich lese eher nicht, aber hier mache ich mal eine Ausnahme:

    Ich denke die Kommentare sind doch dazu da zum Inhalt des jeweiligen Postings etwas zu sagen, ob nun positiv oder negativ sei einmal dahingestellt. Nun, Peter hat m. E. genau das getan. Allerdings ist es ebenso das Recht des Autors sich frei von der Leber weg zu äussern, sei es in Bezug auf Kommentare oder auch in den eigentlichen Postings. Ich halte Diskussionen in dieser Art, welche sich auf fast jeder Internetplattform so oder ähnlich abspielen für müssig, was auch der Grund ist die Kommentare zu überlesen.

  14. @petitsuisse: Gut, du hast Recht. Natürlich ist es Undertakers Recht, sich in seinem Blog so zu äußern, wie er es für richtig hält. Es muss nicht jeder gutheißen, aber so ist das nunmal mit Meinungen.

    Zudem muss ich zugeben, das die Art der Diskussionen hier mMn. noch zur gehobenen Klasse gehört. Von Matthias mal abgesehen.

    Nur ärgere ich persönlich mich immer über diese Totschläger-Argumente alà "Troll", "Gutmensch", etc.

    Sollte ich also jemandem zu nahe getreten sein, so tut es mir leid. Aber dennoch sollten sich auch mal andere hier überlegen, ob sie ihren Diskussionsstil nicht dahingehend ändern sollten, auch ohne diese Art von Argumentation zu kommunizieren.

  15. Ein Blog ist eine freiwillige Sache und jeder, der einen Blog unterhält, kann da reinschreiben, was er will. Selbst wenn es "jfklöwerhioehfihfkldjf" wäre – who cares???

    Natürlich freut man sich als Autor, wenn man Leser hat und es entsteht das ein oder andere Mal eine nette Diskussion oder gibt tolle Anregungen seitens der Leser.

    Auch das Lesen eines Blogs ist freiwillig und wer Zweifel an den veröffentlichten Geschichten hat oder auf andere Weise nicht mit dem Blog übereinstimmt, dem steht natürlich offen, das Kreuzchen oben rechts anzuklicken oder auf eine andere Seite zu wechseln.

    Was meines Erachtens aber nicht sein muss, ist die ständige Kritik an den Schreibern. Wundert es jemanden, wenn Tom nicht mehr besonders höflich reagiert, wenn er zum fünften Mal den gleichen unfreundlichen Kommentar erhält?

    Warum meinen manche Leser, sie hätten ein Recht darauf, fremde Blogs mitzugestalten? Warum tauchen immer wieder Kommentare auf, die die Welt nicht braucht?

    So wie der Shopblogger, der Taxiblogger und wie sie alle heißen, so trägt auch Tom mit seinen oft sehr emotionalen Geschichten zu unserer Unterhaltung bei und gibt Einblicke in Lebensräume, die man sonst vielleicht nicht so einfach bekommt. Dies machen sie nicht, weil sie mich oder Dich oder Dich so lieb haben hat – dies machen sie, weil sie Spaß am schreiben haben und vielleicht auch für sich selber eine kleine Erinnerung aufbauen möchten.

    Mit welchem Recht meint also hier (und in anderen Blog-Kommentaren) jemand, negative Kritik üben zu dürfen an privaten Gedanken – nur weil sie öffentlich gemacht wurden?

  16. Ich kann durchaus hochwertige Kommentare schreiben, aber in diesem speziellen Fall ist ein "stfu" ausreichend und umschreibt alles, was ich sonst gesagt hätte, mehr als genug.

  17. Leidet dieser Jerry Cotton vielleicht an einer Zwangsstörung

    Sind wir nicht alle ein bißchen Monk?

  18. @britta: Richtig. Unfreundliche Reaktionen auf unfreundliche Kommentare kann ich nachvollziehen. Den Rest allerdings nicht. Wenn jemand keine oder nur positive KOmmentare haben möchte, soll er es dazuschreiben, oder aber die Kommentarfunktion deaktivieren. Wobei ich Undertaker nicht als einen Menschen einschätze, der in den Kommentaren nur Honig ums Maul will. Er reagiert auf negative Kritik (wie, sei mal dahingestellt) also denke ich mal, er kann damit leben. Dazu habe ich mich aber weiter oben schon geäußert.

    @Matthias: "Ich kann durchaus hochwertige Kommentare schreiben" – Schade, dass du es dann nicht tust.

  19. Peter, dein erster Kommentar unter diesem Beitrag provoziert aber auch ein bisschen. Wer solche Sprüche ablässt wie "Aber bevor ich jetzt deine Fans gegen mich aufbringe.." muss sich nicht wundern, wenn da ein bisschen gereizt drauf reagiert wird und du auch mal als Troll bezeichnet wirst. Ohne diesen letzten Satz wäre es ja nicht gerechtfertigt, dich Troll zu nennen aber so.. 😉

  20. @mikamo: Da hast du Recht. Aber ich habe mich dazu ja auch schon etwas weiter oben geäußert und mich entschuldigt.

    Dem voran geht aber ja auch die "Diskussion" in dem anderen Thema…da wurde man ja schon bei einer einfachen Anfrage/Äußerung fast zerpflückt und wenn dann folgend ein Thema mit Äußerungen wie "…interessiert keine Sau" gestartet wird, fühlt man selbst sich natürlich auch ein wenig angegangen.

    Wie Britta aber ja schon angemerkt hat, sind solche Diskussionen immer etwas zäh und enden meißt weniger prickelnd.

  21. Also, ich muss hier auch einmal dringend etwas loswerden.

    Immer, wenn eine Diskussion hitzig wird, werden die, von denen man den Eindruck hat, sie wollten nur motzen oder hetzen, als Trolle bezeichnet.

    Ich weiß wirklich nicht, warum Trolle auf diese Weise beleidigt werden müssen. Wir sind spirituelle, friedfertige Wesen, die von aller Welt missverstanden werden… ^^

  22. Wieso wird hier bei G-Man Jerry Cotton eigentlich immer sein Freund Phil Decker vergessen?

    Schwerer Tadel!

  23. > weltberühmten Jerry-Cotton-Heften

    Hier irrt der Undertaker. Die Jerry-Cotten-Hefte gab es nur in Deutschland.

    Wenn man dem (nicht besonders guten) Wikipedia-Artikel Glauben schenken darf, hat er tatsächlich gelegentlich auch "Jeremias Baumwolle" geheißen.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Jerry_Cotton

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