Home Kontakt Impressum/Datenschutz Service-Portal Shop

Wir lassen uns das Singen nicht verbieten

Da kommt ein schwuler, alleinerziehender Neger, der mal Muselman war, aber zum jüdischen Glauben konvertiert ist und der offensichtlich ein Transsexueller ist und nicht lesen und schreiben kann, arbeitslos und Hartz IV-Empfänger ist, behindert ist und der in der Waffen-SS war in meinen Laden…

Ich hoffe das hat genug Haken und Ösen, damit man sich daran hochziehen kann.

PDF erzeugen
Peter Wilhelm 28. Mai 2012


58 Kommentare von 140978.

  1. … Selten schon am frühen Morgen so gelacht, ich stutzte eben bei diesem Beitrag, las dann den vorherigen und habe bloss eine Bitte:

    Lass "sie" reden was sie wollen, schreib einfach weiter wie bisher.

  2. Ich hab da so ein Bild vor dem inneren Auge: Der Undertaker läuft nackt und laut nörgelnd (noch keinen Kaffee gehabt) über ein Minenfeld ;-)

  3. Seeehr witzig. Gut, dass man als Totengräber zu keiner Randgruppe der Gesellschaft gehört. Das war jetzt endültig zuviel, dieses rassistische Gewäsch werde ich mir nicht länger zumuten.

  4. Hallo Katharina,

    nach Ihren moralisierenden Beiträgen im Sandy-Thread kann man Ihre Entscheidung nur begrüßen, dieses Blog nicht weiter mit Ihrer Anwesenheit zu beehren.

    Wir anderen Leser schätzen auch weiter den direkten, ehrlichen Undertaker und freuen uns, dass er sich keiner Gesinnungspolizei beugt.

    Und für mich bitte eine ganze Tüte voller spitzer Steine. Danke.

  5. Ich als Atheist fühle mich im höchsten Maße ausgegrenzt und werde gerichtlich gegen diese Diskriminierung vorgehen.

    [/ironie]

  6. Wie heißt es so schön? Auch lesbische, schwarze Behinderte können Arschlöcher sein…also nicht übertreiben mit der political correctness.

  7. @Banger: Singende Inder… Ich hatte mal singende Buddhisten. Aber noch stärker ist eine Geschichte in der Zigeuner eine Rolle spielen, aber die habe ich mal ganz nach hinten auf die Warteliste geschoben.

    <small>Bevor sich da jetzt wieder jemand über das Wort Zigeuner aufregt, empfehle ich den Wikipedia-Artikel zu diesem Thema und weise darauf hin, daß diese Leute sich selbst so bezeichnet hatten.</small>

  8. Also, das finde ich ja unerhört! Eine wahnsinnige Sauerei! Hast du nichts besseres zu tun, als etliche Gruppen zu diskriminieren, weil du sie nicht genannt hast? Ich bin sowas von enttäuscht und werde dein Blog (nie) wieder besuchen. *g*

  9. also so gehts ja nicht, hier einfach einen auf lustig zu machen und das bei einem so ernsten Thema! *HändeindieHüftenstemmundganzböseguck* *g*

    Aber mal etwas ganz anderes, Tom:

    Wenn ich nach einem deiner Beiträge auf "Kommentare" klicke, komme ich wieder an den Anfang des Beitrags. Kannst du das so ändern, dass ich (wir alle) dann auch an den Anfang der Kommentare komme? Dann brauch ich armes Ding nicht immer so viel scrollen :)

  10. "Oh, da lass ich mich jetzt gar nicht drauf ein."

    Und du tust es ja doch. Schwache Vorstellung. Wobei ich nicht die kritisierte Ausdrucksweise meine, sondern deine inzwischen schon gewohnt dünnhäutige Art, auf Kritik zu reagieren.

  11. @Politblog: Bitte, bitte tu es doch Katharina gleich und GEH WEG! Von mir aus nach Kuba oder Nordkorea, du faschistoider, antisemitischer Kommunistennazi. Und das meine ich ERNST.

  12. So, ich für meinen Teil habe sehr gelacht und fühle mich als schwuler Leser des Blogs kein bisschen angepöbelt. Möchten sonstige Randgruppen bei meinem Volksentscheid mitmachen? =) … ach so: Ich habe auch noch eine Leberenzymschwäche und bin völlig unmusikalisch.

  13. ich mache mit so als randgruppe. auswahl gibt es ja genug hier…zur not muss ich eben nocheinmal alles lesen, irgendein aufhänger wird sich doch finden lassen…:))

  14. Ich glaube nicht, daß es irgendjemandem darum ging/geht, Dir das "Singen" zu VERBIETEN. Die meisten der sich in der Minderheit befindlichen kritischen Kommentatoren in jenem Eintrag wollten anmerken, daß sie den "schwul aussehenden Trauerflor" nicht besonders toll fanden, daß da mit der Sprache eben ein Sinn transportiert wird, den man selber vielleicht gar nicht (mehr) wahrnimmt. Wenn ich mich recht entsinne, hat Dich niemand als rassistisch, homophob oder sonstwas-feindlich bezeichnet.

    Leider rief diese Kritik an Deiner Wortwahl (Und mehr war es ja nicht, oder?) zahlreiche Kommentaristen auf den Plan, die ihrerseits nun der Meinung sind, DASS irgendjemand Dich als Rassisten, Homophoben oder Sonstwas-Feindlichen bezeichnet hat. Und dann kommen die ganzen (üblichen) Sprüche von der verdammten political correctness, davon, daß man sich mit seiner Kritik ja nur an Formulierungen aufhängen wolle und daß das eben im Sprachgebrauch so drin sei — und fertig. Was ist, ist. Was ist, ist gut so. Über das reden, was ist, ist nicht. Da machen es sich viele sehr einfach und schwingen ihren P.C.-Totschläger, wo es ihnen zu komplex (sprich: denklastig) wird.

    Das mit dem "schwul aussehenden Trauerflor" fand ich nicht besonders schlimm, aber — und jetzt komme ich zu meinem eigentlichen Kommentar auf DIESEN Eintrag — mit diesem Artikel als Reaktion auf die "Diskussion" (war eher keine) gibst Du den politisch ja so herrlich unkorrekten Kommentatoren Absolution, mehr oder weniger. Sie denken zumindest jetzt, daß "alles geht", alles okay ist. Und mehr als paraphrasierte LOLs und ROFLs erntet so ein Artikel auch kaum. Fehlt nur noch ein "Endlich traut sich mal einer, das zu sagen!".

    Das eigentliche Themengebiet dieses Blogs finde ich dennoch wahnsinnig interessant und vor allem wahnsinnig interessant 'rübergebracht.

    Das sei (leider nur nebenbei) gesagt.

  15. Nur witzigerweise kann Tom ja mittlerweile einfach nur "Blumentopf" schreiben und die ganzen Hobbynörgler kommen sofort aus ihren Löchern. Ich finde es sehr charakterstark, dass er normalerweise gar nicht darauf eingeht. Tut er es dann doch mal, und das meist mit viel Verstand und Humor, wird ihm von den Daueranpissern und Dauerangepissten immer gleich Dünnhäutigkeit vorgeworfen.

    Ach wie viele Blogger sind auf diese Weise schon vergrault worden. Von mir ein kräftiges KOPF HOCH und WEITERMACHEN!

    Dein Blog gehört mittlerweile zu meiner Lieblingslektüre sowohl im Büro als auch daheim. :-)

  16. Am Besten du setzt eine Kommission ein, bestehend aus diesem Winston Oberschlau, dem Politblog-Männchen und der antigeilen Katharina, die deine Beiträge erst gegenlesen.

    Mann, lass dir bloss keine Schere im Kopf verpassen. Die ganzen angepassten und politisch korrekten Pinkepalle-Typen findest du doch überall. Vor allem die die immer dazuschreiben: finde ich auch!

    Weiter so.

  17. Rolf! Yeah! Genau! Winston Oberschlau, das Politblog-Männchen und die antigeile Katharina sind viel zu angepasst! Krass wie mainstream die hier rüberkommen, wo sie doch nur das wiedergeben, was die meisten in den kommentaren auch sagen!

    Echt cool Rolf! Du traust dich wenigstens, das mal zu sagen! warum gibt es nicht mehr von deiner sorte, die eine wahrheit auch mal aussprechen?! Yeah Rolf! Geiler Typ!

    Ach äh äh hast du jetzt eigentlich dazugeschrieben finde ich auch so?!? Hää??

  18. Interessant ist, dass am häufigsten diejenigen angegriffen werden, die sich noch am objektivsten mit dem Thema auseinander setzen, diese werden dann als "oberschlau", "pinkepalle" (

  19. Schön, dass der Beitrag hier durch irgendwelche Zeichenfolgen geteilt werden kann ^^

    Fortsetzung: "pinkepalle" (was ist pinkepalle?) hingestellt, warum auch immer.

    Da fragt man sich, wer hier die Schere im Kopf hat, Rolf! ;)

    In diesem Sinne: Find ich auch!

  20. Da machen es sich viele sehr einfach und schwingen ihren P.C.-Totschläger, wo es ihnen zu komplex (sprich: denklastig) wird.

    Eher da, wo es ihnen zu totalitär wird. Diese PC-Verfechter haben es bisher einfach zu gut verstanden, Sprache zur Waffe umzufunktionieren.

  21. Thomas, mir geht es eigentlich nur darum, daß man das, was gesprochen wird, komischerweise nicht anschauen geschweige denn kritisieren darf, ohne daß irgendjemand daherkommt und sich ("Ihr mit Eurer political correctness!") darüber aufregt. Als ob alles schön und gut wäre, nur weil es sich in die Sprache und ins Denken geschlichen hat.

    Übrigens ist es nicht automatisch cool oder gar rebellisch, "politically incorrect" zu sein.

  22. Ich finde dich authentisch. Selbst WENN es den "Bestatter-Tom" gar nicht geben sollte, hab ich doch den Eindruck, dass man was von deiner echten Persönlichkeit sieht. Sympathisch.

  23. Thomas, mir geht es eigentlich nur darum, daß man das, was gesprochen wird, komischerweise nicht anschauen geschweige denn kritisieren darf

    Aber genau das passiert doch im Grunde gar nicht. Die Political Correctness beschränkt sich großteils darauf, oberflächlich zu betrachten und nach eigenen, willkürlichen Regeln zu bewerten, wie (also mit welchen Worten) jemand etwas schreibt, und nicht, was er schreibt. Man sucht sich "Buzzwords", an denen man sich aufhängen kann, und nicht die inhaltliche Auseinandersetzung. Wenn dann noch entgegen der inhaltlichen Aussage anhand der Wortwahl eine Gesinnung feststellen will, dann sind das für mich einfach totalitäre Bestrebungen.

    Sprache ist ein Mittel der Kommunikation und nicht der Weltverbesserung; Worte sollen beschreiben und allgemein verständlich sein. Und wenn ich (was ich naheliegenderweise außerhalb des engeren Bekanntenkreises nie tun würde) beispielsweise einen jamaikanischen Staatsbürger schwarzer Hautfarbe als "Neger" bezeichne, ist das sogar noch richtiger als das Modewort "Afro-Deutscher" – denn der ist weder das eine noch das andere. Aber es geht ja weder um sprachliche noch um sachliche Korrektheit, sondern um politische; oft genug scheint das ein Gegensatz zu sein.

    OK, so langsam dürfte das wohl ausdiskutiert sein…

  24. Also für mich ist das noch lange nicht aus-diskutiert. ;)

    Was ist denn "political correctness"? Wer steckt dahinter? Ist das eine einzige "Macht"? Um totalitär zu sein, müßte sie ja von einer zusammenhängenden politischen Kraft gesteuert sein. Verschwörungstheorie oder wie oder was?

    Der Begriff "P.C." wird in den Kommentaren hier, aber auch generell, fast ausschließlich von — ich sag mal: — reaktionärer Seite verwendet, als Kampfbegriff nämlich. Der Begriff wird einfach mit solch einer "Negativität" belegt, daß man gar nicht mehr lange argumentieren muß. Man bezeichnet eine/n als p.c. und fertig. Aber das reicht halt nicht.

    Was spricht [sic!] dagegen, bei bestimmten Begriffen, bei manchen Wörtern besseren Alternativen den Vorzug zu geben? Mit "besser" meine ich nichts willkürlich Ausgewähltes. Einen Mensch, der chronisch hinkt, kann man als Krüppel bezeichnen oder eben als Gehbehinderten. Beides beschreibt den körperlichen Zustand der Person zutreffend, soll von mir aus jeder für sich entscheiden, welches er benützt. Nur leider ist das eine Wort auch ein Schimpfwort. Objektiv.

    Sprache ist ein Mittel der Kommunikation und nicht der Weltverbesserung; Worte sollen beschreiben und allgemein verständlich sein.

    Tut mir leid, diese Haltung ist nicht nur simpel, sondern auch ignorant. Es geht auch nicht darum, was Worte sollen, sondern um das, was sie tatsächlich tun. Ob sie wollen oder nicht.

    Und wenn ich (was ich naheliegenderweise außerhalb des engeren Bekanntenkreises nie tun würde) beispielsweise einen jamaikanischen Staatsbürger schwarzer Hautfarbe als "Neger" bezeichne, ist das sogar noch richtiger als das Modewort "Afro-Deutscher" – denn der ist weder das eine noch das andere.

    Wieso "naheliegenderweise"? Übrigens bezeichnet jenes "Modewort" nicht allgemein Schwarze, sondern lediglich deutsche Staatsbürger, die ihre Wurzeln in Afrika haben. Das Wort ist ja nun nicht die polit. korrekte Version von "Neger". Und Neger ist von der reinen Wortbedeutung her tatsächlich richtig, da es vom lateinischen "niger" abstammt, das schlicht "schwarz" bedeutet. Aber im Deutschen ist "Neger" eben auch ein herabsetzendes Wort und nicht nur die Beschreibung einer Pigmentierung. Jeder weiß das, da kann man sich nicht rausreden. (Achtung, jetzt spiele ich den Nazi-Joker aus!) Wie würdest Du reagieren, wenn Du in einer Fußgängerzone einen Mann mit einem riesigen Hakenkreuz auf dem Hemd antreffen würdest? Okay, das ist eh verboten, aber was wäre, wenn der was erzählt, von wegen die Swastika sei doch auch nur eine geometrische Figur und z.b. in Asien ein Symbol für Glück etc.? Oder wenn er SS-Runen auf der Jacke trägt und meint, das seien seine Initialen in einem schönen Schriftbild. Selbst wenn solch ein Mann das ernstmeinte, schließlich stimmt das mitunter alles so — so ein Verhalten wäre nicht als nur naiv, sondern auch als unverantwortlich gegenüber der Geschichte dieses Landes zu erachten.

    Natürlich kann man es übertreiben, aber das spricht doch nicht gegen die Idee selber.

  25. @ Winston Smit

    PC – besonders in der US-amerikanischen Version ist durchaus als "Neusprech" zu werten. Da sollte jemand mit deinem Pseudo ganz schnell mal wieder "1984" lesen.

    Tom schreibt hier weder hohe Literatur, noch gibt er Regierungserklärungen ab.

    Blog, Chats, e-mail (sollte ich E-Post sagen)sind für mich mit denselben Maßstäben zu bewerten wie ein Gespräch. Umgangssprache halt.

    Haltet doch alle mal den Ball etwas flacher. Das waren meine 2 Cent zum Thema. Mehr Trollfutter gibt es nicht.

    Stefan

  26. Stefan, um irgendwelche "US-amerikanischen Versionen" geht es hier überhaupt gar nicht. Der "Neusprech"-Verweis stellt für mich gerade eine pure Ablenkung von der eigtl. Sache dar.

    Nochmal: Einige Wenige kommentieren hier und sagen, daß sie das mit dem schwulen Trauerflor nicht so toll fanden. Dann kommen etliche andere mit ihren "Pfui, P.C.!"-Rufen. Dabei hat sich hier niemand auf dieses Prinzip berufen. Es ging eigtl. ganz konkret um ein Wort. Und daß das Wort "schwul" nicht gerade mit einer positiven Bedeutung versehen und ZUMINDEST unglücklich gewählt ist bei Beschreibungen von z.b. Trauerfloren, das interessiert anscheinend die Allerwenigsten hier.

    "Umgangssprache halt."

    Nicht "halt"! UMGANG — genau das ist doch das Thema!

    "Tom schreibt hier weder hohe Literatur, noch gibt er Regierungserklärungen ab."

    Ich kritisiere mit meinen Reden hier doch vor allem die Kommentatoren und kaum "den Bestatter" selbst. Lies es nach, wenn's sein muß.

    "Haltet doch alle mal den Ball etwas flacher."

    Den Ball flacher halten? Was ist das denn bisher für Dich — eine Bogenlampe oder eine Kerze?? Ist doch alles ganz harmlos.

    ("1984" ist übrigens nicht meine Bibel und "Winston Smith" nur ein Pseudonym, mehr nicht. Und wenn Schäuble über Online-Durchsuchungen schwadroniert, schwanen mir auch keine "Orwellschen Verhältnisse". Solche Vergleiche können doch nur hinken.)

    P.S. Solltest Du "E-Post" sagen, würde mich das ein wenig argwöhnisch machen.

  27. Und daß das Wort “schwul” nicht gerade mit einer positiven Bedeutung versehen und ZUMINDEST unglücklich gewählt ist bei Beschreibungen von z.b. Trauerfloren, das interessiert anscheinend die Allerwenigsten hier.

    Genau. Weil die Allermeisten hier auf den Inhalt schauen und nicht einzelne Worte sezieren wollen. Ich weiß, es ist simpel und ignorant, Sprache als Sprache und nicht als Zeugnis über die Gesinnung aufzufassen; und genau darum ist das für mich ausdiskutiert, weil ich keinen Weg sehe, diese gegensätzlichen Auffassungen zu überbrücken.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Nutzungsbedingungen | Trollhilfe | Kommentar fehlt? | So gehen Abstände! | Smileys