Rotz und Wasser

Rotz?

Bislang die kürzeste Frage an mich :-)

Die Antwort findet sich in Wikipedia unter Rotz (Krankheit)

In diesem Artikel hier war der Fragesteller auf das Wort „Rotz“ gestoßen.

Rotz (Malleus)

Erreger: Das Toxin-produzierenden Bakterium Burkholderia mallei. Die Erreger sind auch von Mensch zu Mensch übertragbar.

Symptome: Treten die Erreger über die Haut ein, kann sich nach ein bis fünf Tagen ein Geschwür entwickeln, Lymphknoten können schmerzhaft anschwellen. Hat der Erreger mit Schleimhaut Kontakt, kommt es zu starker Schleimproduktion.

Als Aerosol eingeatmet, ist nach zehn bis 14 Tagen eine Pneumonie mit Abszessen möglich. Bei Sepsis sterben unbehandelt 90 Prozent der Patienten.

Rotz kann chronisch verlaufen und zu multiplen Abszessen an Leber, Milz, Haut und Muskeln führen.

Impfung: Keine Vakzine vorhanden.

Morgens um Sieben ist die Welt noch in Ordnung

Ach ist das geil, daß es morgens um Sieben hier an der Tanke schon frische Brötchen gibt, auch sonntags.
Irgendwie führt man ja als Bestatter schon ein recht unstetes und unregelmäßiges Familienleben. Andere liegen um diese Zeit noch im Bett und ich habe schon 4 Stunden Arbeit hinter mir. Meine ganze Familie schläft noch und ich glaube ich bleibe noch etwas hier unten im Büro, um niemanden zu wecken.

Um 2.30 Uhr ging mein Handy und ich musste raus. Ein Polizeieinsatz in der Nachbarstadt erforderte meine Anwesenheit und als ich dort ankam, ging doch alles reibungsloser, als man gedacht hatte. So war ich um kurz nach Drei schon wieder hier in der Straße, da klingelte das Handy schon wieder. Eine ältere Dame ist verstorben und die Familie wollte alles sofort regeln.

Also drehte ich wieder um und bin quer durch die Stadt gefahren. Kleines Einfamilienreihenhaus. Diese Häuser kenne ich in und auswendig. Wenn man reinkommt ist rechts das Gästeklo, links die Küche, hintenraus das Wohnzimmer. Oben zwei Schlafzimmer und das Bad. Ist fast überall gleich, manchmal auch linksrum…

Als ich ankam, sah ich unseren Bestattungswagen schon am anderen Ende der Straße verschwinden. Die Verstorbene war also schon abgeholt.

Die Familie saß in der Küche um den Küchentisch, man hatte mir ein Glas Wasser und einen Kaffee vorbereitet und sogar eine Zeitung als Schreibunterlage hingelegt. Stammbuch, Rentenpapiere und Sterbepapiere lagen griffbereit, vorbildlich!
Zwei Töchter, ein Schwiegersohn und der Ehemann der Verstorbenen waren da. Auch in diesem Fall war der Opa dement und wollte zuerst wissen, ob ich seine Tochter heiraten will.

„Nein, Papa, das ist der Mann vom Bestattungsinstitut.“

„Wenn der meine Helga nicht heiraten will, warum hat er sich dann so fein gemacht?“

Schließlich ließ er sich doch davon überzeugen, daß ich nicht um die Hand seiner Tochter anhalten wollte und gab sich damit zufrieden, mir meinen Kugelschreiber wegzunehmen und auf einem Lebensmittelprospekt das Rindfleisch blau anzumalen.
Auch die verstorbene Mutter war dement, schon länger bettlägrig und erstaunlicherweise waren es nicht die Töchter sondern der anwesende Schwiegersohn, der sich fast rund um die Uhr um die beiden gekümmert hatte. Er ist arbeitslos und hat das, wie es scheint, sehr gerne gemacht.

Während wir alles Notwendige besprachen, blieb mir zwischendurch Zeit, ein paar Fragen zu stellen. Mich interessierte, wie es denn jetzt mit dem Opa weitergeht.
„So einen alten Mann kann man doch nicht mehr umsiedeln, der Opa bleibt hier und wir kümmern uns um ihn“, sagte er.

Opa hatte inzwischen in meiner Aktentasche meine Zigaretten entdeckt und starrte die ganze Zeit darauf. Ich schaffte es, die Aufmerksamkeit einer der Töchter darauf zu lenken, sie nickte mir zu und holte einen Aschenbecher. Dann bekam der alte Herr eine Zigarette und freute sich wie ein kleines Kind. Völlig unvermittelt sprach er mich dann an: „Und nehmen Sie einen schönen Sarg, einen aus Eiche, ja?“

Sofort änderten die Töchter die Bestellung und nutzen den lichten Moment, um dem Vater Fragen zu stellen. Ob es an der Zigarette lag, daß er wenigstens zehn Minuten durchhielt und recht deutliche Angaben machen konnte? Dann war es wieder vorbei und er fragte mich, ob wir auch den anderen Schornstein heute noch fegen.

Und bevor da einer lacht, ich hatte keinen schwarzen Anzug an und auch keinen Zylinder auf.

Es war wohltuend zu sehen, wie liebevoll und behutsam die Leute mit ihrem alten Vater umgingen, das sehe ich immer seltener.
Ich meine, wir geben uns ja immer große Mühe, aber wenn die Leute nett sind, macht es einem noch viel mehr Freude, wenn man es schafft, alles zu deren vollster Zufriedenheit abzuwickeln.

Leichenwesen, Erd- und Feuerbestattung (Auszug)

Dritte Durchführungsverordnung zum Gesetz über die Vereinheitlichung des Gesundheitswesens
(Dienstordnung für die Gesundheitsämter Besonderer Teil)
vom 30. 3. 1935 (RMin.Bl. Zentralbl. f. d. Deutsche Reich S. 327 ff.
[Die Verordnung gilt nicht mehr in Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg, Rheinland-Pfalz und Sachsen.]

Abschnitt XXI Leichenwesen, Erd- und Feuerbestattung

§ 72 Leichenschau
Das Gesundheitsamt hat darauf hinzuwirken, daß die Leichenschau nach Möglichkeit überall eingerichtet und möglichst von Ärzten durchgeführt wird. Insbesondere hat das Gesundheitsamt auf die sorgfältige Ausstellung der Totenscheine durch die Ärzte zu achten.

§ 73 Leichenbeförderung
(1) Das Gesundheitsamt hat darüber zu wachen, daß Aufbahrung, Beförderung, Bestattung, Ausgrabung und Umbettung der Leichen in gesundheitlich einwandfreier Weise erfolgen und die in dieser Hinsicht erlassenen Vorschriften befolgt werden.
(2) Soweit die Ausstellung eines Leichenpasses von der Beibringung einer amtsärztlichen Bescheinigung über die Todesursache und die Unbedenklichkeit der Beförderung abhängig ist, hat der Amtsarzt nach Anhörung des Arztes, der den Verstorbenen in der tödlich gewordenen Krankheit behandelt hat, diese Bescheinigung auszustellen. Genügen die dem Amtsarzt unterbreiteten Unterlagen für die Bestätigung der Unbedenklichkeit einer Beförderung nicht, so darf die Ausstellung der Bescheinigung erst nach vorheriger Besichtigung der Leiche erfolgen.
(3) Für die Beförderung der Leichen von Personen, die an einer gemeingefährlichen Krankheit gestorben sind, ist die Ausstellung der amtsärztlichen Bescheinigung für die Frist eines Jahres nach dem Tode zu versagen. Bei Fleckfieber ist die Beförderung erlaubt, wenn die Leiche zuverlässig entlaust ist. Bei Diphterie, Ruhr, Scharlach, Typhus, Paratyphus, Milzbrand oder Rotz hat das Gesundheitsamt nach Lage des Falles zu entscheiden, ob mit Rücksicht auf die Gefahr einer Verschleppung der Krankheit die Bescheinigung abzulehnen ist. Handelt es sich um die Leiche einer Person, die an einer anderen übertragbaren Krankheit gestorben ist, so darf aus diesem Umstand ein Bedenken gegen die Beförderung nicht hergeleitet werden.

§ 74 Ausgrabung von Leichen
Bei der Ausgrabung von Leichen ist, falls sie nicht auf gerichtliche Anordnung erfolgt (vgl. 87 Abs. 3 der Strafprozeßordnung), vom beamteten Arzt eine gutachtliche Äußerung darüber abzugeben, ob und unter welchen Bedingungen die Ausgrabung unbedenklich ist.

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Gut, dass der geholt wird

„Gut, dass der geholt wird!“ Das war die Aussage der Witwe, als wir heute Nachmittag einen Verstorbenen abgeholt haben. Ich dachte mir, dass die vielleicht froh war, den Verstorbenen aus der Wohnung zu haben, wegen der Angst vor dem „Leichengift“ oder wegen des Geruchs.

Dann kam es im Beratungsgespräch aber zu weiteren Aufhellungen. Man wollte einen ganz einfachen Sarg, keinen Aufwand, alles schlicht und vor allem schnell. Einäscherung, Urne, anonyme Beisetzung, fertig.

Es stellte sich heraus, daß die ganze Familie, allen voran die Ehefrau, heilfroh war, daß dieser Mann endlich gegangen war. Seit 40 Jahren hat er wohl die ganze Familien drangsaliert und mit seinem bösartigen Charakter gequält. Schläge und Drohungen scheinen da an der Tagesordnung gewesen zu sein.

Auch jetzt als er krank zu Hause lag, muss er böse und unerträglich gewesen sein. Ganze vier Mal hat man den Pflegedienst wechseln müssen, weil sich das Pflegepersonal geweigert hat, unter diesen Umständen weiterzuarbeiten.

Eine der Töchter erzählte mir, sie habe mit 16 zu einem Schneider in die Lehre gehen müssen und sei dann vom Vater in die Kleiderfabrik gesteckt geprügelt worden, obwohl sie das gar nicht wollte. So sei er mit allen Kindern umgesprungen und alle hätten im Laufe der Zeit nur einen unbändigen Hass auf diesen Mann gehabt.

„Wissen Sie, als der die Augen zugemacht hat, hab‘ ich gedacht: Endlich!“

Ich muss das jetzt erst mal verdauen, was die mir alles über den Mann erzählt haben; aber eine anständige Behandlung bekommt er doch.

Religion

Dann noch mal eine Frage an den Undertaker hier: Wie sieht es eigentlich bzgl. Religiösität aus bei dir in der Firma? Sollten Bewerber eher religiös sein um in das Gewerbe zu passen? Oder kann das ein überzeugter Atheist, der die Bibel das letzte mal vor 10 Jahren in der Hand hatte (als man das eben noch nicht frei entscheiden konnte), genauso gut machen?

Die persönliche religiöse Orientierung des einzelnen Mitarbeiters ist für unsere Arbeit und somit auch für die Entscheidung, ob er eingestellt wird, vollkommen ohne Belang.

Wichtiger sind Flexibilität und die Bereitschaft, sich den Anforderungen zu stellen.

Selbst wenn ein Mitarbeiter beispielsweise ein frommer Katholik wäre, könnte er in seiner Arbeit möglicherweise überwiegend mit Angehörigen anderer Religionen zu tun haben. Möglicherweise wäre seine eigene religiöse Einstellung da eher hinderlich, wer weiß?

Bedeutsamer ist es, daß die Mitarbeiter in der Lage sind, sich auch auf völlig fremde Religionen und deren Riten einzulassen.

Ausgrabungen, Kosten und geparkte Leichen

Mal eine Frage: Bei einer Exhumierung eines Erdbestatteten, zum Beispiel für die Polizei, weil diese den verdacht bekommt, das der nicht ganz so natürlich Verstorben ist wie es zunächst den Anschein hatte, wer trägt da eigentlich die Kosten, die am Grab entstehen?

In den Fällen in denen wir bislang mit solchen Dingen zu tun hatten (etwa 1 x pro Jahr) war es immer so, daß der Auftraggeber diese Kosten getragen hat. Das bedeutet konkret auf Deine Frage bezogen: Die Staatsanwaltschaft bzw. die Staatskasse.

Es gibt aber mannigfaltige Gründe, warum ein Verstorbener einer Wiederausgrabung unterzogen werden muß. Zum Beispiel kann das auch der Fall sein, wenn man zwei entfernt voneinander begrabene Personen in ein Grab zusammenführen möchte.

In der Nachbarstadt hatten wir vor einigen Jahren einen regelrechten Umzugs-Boom. Auf einmal mehrten sich die Anträge auf Umbettung und keiner konnte sich zunächst erklären, warum das so war. Dann stellte sich folgender Sachverhalt heraus:

Den Familien war bekannt geworden, daß in einem anderen Stadtteil ein wunderschöner Waldfriedhof geplant war. Dort wollten ältere Ehepaare gerne ihre letzte Ruhe finden. Wenn nun jemand vor der Eröffnung des Friedhofes verstarb, ließen die Angehörigen ihn auf einem nahegelegenen anderen Friedhof bestatten, aber schon mit dem Ziel, ihn dann später auf den „schönen“ Friedhof umbetten zu lassen. Vor allem die Form der „Beibestattung“ wurde gerne aus Kostengründen gewählt. Hierbei nahm man einen Passus der Friedhofsordnung in Anspruch, der besagt, daß man auch in Erd-Reihengräber (die normalerweise nur einen Toten aufnehmen können) während der ersten Jahre der Laufzeit noch eine Urne beibestatten kann. So kam es daß manche Witwe ihren lieben Franz (natürlich in Absprache mit der anderen Familie und oft auch gegen Zahlung einer kleinen Summe) bei wildfremden Menschen „beibestatten“ ließ. Die Toten wurden also quasi auf dem anderen Friedhof „zwischengeparkt“.

Als dann der Waldfriedhof fertig war, erschienen die hinterbliebenen Pesonen und kauften dort schöne Mehrpersonengräber für sich selbst und für eben jenen „Franz“, der dann ausgegraben und umgebettet werden musste. Das wurde auch noch dadurch erleichtert, daß die Ausgrabungen, weil sie eben normalerweise nur höchst selten vorkommen, vergleichsweise billig waren. Erst als man kapiert hatte, woher dieser Boom kam, hat man die Bestimmungen und Preise angepasst.

Das wiederum war nun manchen Hinterbliebenen zu teuer, sodaß wir damit heute noch den Fall haben, daß etliche Fränze bei wildfremden Leute im Grab liegen und liegen bleiben.

Sterbedatum unklar?

Ich habe neulich eine Sterbeurkunde gesehen, auf dem ein unklarer Todeszeitpunkt eingetragen war, weil da wohl jemand tot in seiner Wohnung aufgefunden worden ist. In der Sterbeurkunde stand dann unter Sterbedatum „zwischen dem 03.05. 18:00 Uhr und dem 04.05. 8:00 Uhr“.
Was schreibt man denn in so einem Fall auf den Grabstein!? Da steht doch eigentlich immer ein konkretes Sterbedatum?

Wenn es nicht eindeutig feststellbar ist, wann jemand gestorben ist, kann der Arzt auch kein eindeutiges Datum und schon gar keine Uhrzeit auf die Todesbescheinigung schreiben. Je kürzer die Zeit zwischen Eintritt des Todes und dem Eintreffen des Arztes ist, umso genauer wird der Arzt den Zeitpunkt festlegen können. Das geht von z.B. „03.05.2007 gegen 19.30 Uhr“ bis z.B. „zwischen dem 03.05.2007 und dem 27.05.2007“ usw. Kann der Arzt gar keine näheren Angaben machen, z.B. weil der Leichnam schon sehr weit in der Verwesung befindlich ist, wird oft auch als erster Zeitpunkt das letztmalige Gesehenwerden genommen und als Endzeitpunkt derjenigen, auf den der Arzt aufgrund der Erscheinung der Leiche schließen muss.

Es ist auch in den vergangenen Tagen hier, im Zusammenhang mit Erbe und Eintreffen des Arztes usw. sehr viel Falsches in Kommentaren geschrieben worden. Maßgebend ist der Zeitpunkt, an dem ein Mensch verstorben ist bzw. verstorben sein müsste und nicht der Zeitpunkt an dem der Arzt tätig wird.
Es ist für den Todeszeitpunkt nämlich vollkommen unerheblich, wann der Arzt eintrifft und welchem von mehreren Toten er sich zuerst zuwendet. Er wird ja nicht die Handlung des Arztes, nämlich die Feststellung des Todes, als Todeszeitpunkt eingetragen, sondern der Zeitpunkt, von dem der Arzt weiß/meint, daß es der Todeszeitpunkt ist. Stirbt jetzt beispielsweise jemand auf dem OP-Tisch, wird unverzüglich nach Eintritt des Todes dieser Umstand in das OP-Protokoll eingetragen und ist vermutlich sehr exakt. Stirbt hingegen jemand zu Hause in familiärer Obhut, so wird der oft erst nach 1-2 Stunden eingetroffene Arzt die Familienangehörigen fragen, wann der Tod eingetreten ist. Ist diese Angabe plausibel, stimmt also mit seinen Beobachtungen und Feststellungen überein, trägt er diesen Zeitpunkt ein.

Wenn also zwei Menschen durch ein Unglück gleichzeitig versterben, beispielsweise Explosion, Autounfall, Feuer, Gasvergiftung usw. ist es unerheblich, wann die Leichen dem Arzt vorgelegt werden oder welcher er sich zuerst zuwendet.

Dass das manchmal anders gemacht wird und der Todeszeitpunkt etwas anders eingetragen wird, kann auch daran liegen, daß noch reanimiert wird und danach vermeintliche Lebenszeichen festgestellt wurden oder daß sich der „Sterbende“ in einem Rettungswagen befindet und man (aus mehrfach beschriebenen Gründen) unbedingt möchte, daß er erst in der Klinik verstirbt usw.

Ist nun, um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen, das Todesdatum unklar, nimmt man i.d.R. das letzte Datum für den Grabstein. Es kann ja nach den Angaben auf der Sterbeurkunde nicht ausgeschlossen sein, daß der Mensch in der Zeit vor dem letzten angegebenen Datum doch noch gelebt haben könnte.

Bewerbungen jawoll

Bei uns ist das so, daß ich als Inhaber auch gleichzeitig der Personalchef bin. Deshalb landen auch alle Bewerbungen bei mir. Ab und zu zitiere ich ja hier im Weblog aus den ganzjährig eintreffenden Bewerbungen und das hat schon zu erstaunlichen Kommentaren geführt. Deshalb will ich mal kurz auflisten und erläutern, worauf es mir ankommt:

1. Saubere Bewerbungsunterlagen
Die Unterlagen müssen sauber, einwandfrei und persönlich sein. Ich erwarte einen ordentlichen Ausdruck, nichts Verschmiertes, nichts was schon 20 x die Kopie einer Kopie einer Kopie ist. Es ist mir auch ein Gräuel, wenn die Unterlagen schon mehrfach anders geknickt waren oder bereits Eingangsstempel anderer Firmen tragen, etliche Löcher von anderen Abheftungen tragen oder die Zeichen zeigen, daß sie schon etliche Male mit wieder entfernten Klammern zusammengeheftet waren.
Auch Kaffeeflecken, Eselsohren oder eine halbleere Druckerpatrone sind schlechte Zeichen.

2. Standard erfüllen
Es ist mir nicht wichtig, ob die Unterlagen nach einem gewissen Schema erstellt wurden, wie es gerne in Schulen oder bei den Nachfolgeorganisationen der Arbeitsämter gelehrt wird. Aber sie sollten doch zumindest einem logischen Standard folgen. Das bedeutet:
-Anschreiben
-Lebenslauf
-Zeugnis- und Befähigungsnachweis-Kopien
-Foto

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