Diese Beerdigung soll über 10.000 Euro kosten

Wir sollen eine Bestatterrechnung von über 10.000 Euro bezahlen. Ist das korrekt?

Ich selbst wohne in Süddeutschland. Bekannte von mir sind Franzosen. Von denen ist jetzt eine Person verstorben. Ich habe mich bereit erklärt, für diese Bekannten die Beerdigung zu organisieren. Diese soll in Norddeutschland stattfinden.
Ich habe Sie, Herr Wilhelm, im Internet bei meiner Suche bei Google gefunden. Vielleicht können Sie mir eine Frage beantworten, ich wäre sehr dankbar.

Den Bestatter im Norden habe ich ebenfalls über Google gesucht und gefunden.
Unsere französischen Freunde sind vermögend, das weiss der Bestatter auch. Nun sind wir immer ganz schnell mit dem Bezahlen und ich habe gleich gefragt soll ich im Voraus bezahlen.

Wir haben nun eine Rechnung bekommen in der der Bestatter einen Posten hat:
Veranlagung von Gebühren Und Freileitungen 6 %
und diese dann als folgende auflistet:
Blumenhaus
Sänger
Steinmetz
und noch ein paar kleinere Posten, die aber ok sind

Die Beerdigung ist erst nächste Tage. Die Rechnung liegt schon vor, aber keiner der 3 Posten ist geliefert oder erbracht worden.
Ich kenne es von anderen Beerdigungen, da haben wir die Rechnung nach Leistung bezahlt und nicht vorher.
Der Rechnungsbetrag für die 3 Posten beläuft sich auf ca. 6000 €.
Wir hatten dem Bestatter bereits ca. 4100 € im Voraus überwiesen.
Ich habe übrigens auch keine Originalrechnungen der Posten bekommen…

Können sie mir sagen, ob so etwas üblich und korrekt ist?

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Geheimnis gelüftet: So sieht es bei Peter Wilhelm unterm Schreibtisch aus

Letzte Woche hatte ich ein längeres Interview mit einer Zeitungsredakteurin.
Die junge Dame rief mich an und stellte mir eine Menge Fragen zu meinem Beruf und meinem Privatleben.
Über das Privatleben erzähle ich ja im Grunde nie etwas, nur das, was ich in entsprechend überzeichneter Form für satirisch-lustig halte.

Gewundert habe ich mich aber über die Frage:

„Herr Wilhelm, zum Abschluß noch eine Frage, die unsere Leser ganz bestimmt besonders interessiert: Wie sieht es unter Ihrem Schreibtisch aus?“

Na ja, was soll ich darauf antworten?
Ich habe einen Mac, also sind da nicht so viele Kabel, wie vielleicht anderswo.
Auf dem Boden sind Fliesen (bitte Fliesen nur mit „s“ und nicht mit „ß“, wie ich es so oft im Netz lese), und zwar mediterrano No. 5 von Fliesen-Fallico, qm-Preis 29 Euro, gekauft im Angebot für 11 €.
Ansonsten steht da noch ein Umzugskarton, bei dem ich immer noch zu faul war, ihn auf den Dachboden zu tragen.

Ja, und was gibt es sonst noch unter meinem Tisch? Füße. Füße in Herrenschuhen.

Ob da sonst noch was zu sehen ist, das erfährst Du nur, wenn Du auf „weiterlesen“ klickst!

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Schlimme Erlebnisse von Trauernden

Schlimme Erlebnisse von Trauernden:

Lieber Herr Wilhelm,

als letzte Woche nach kurzer schwerer Krankheit im Alter über 80 Jahren mein Vater verstarb, gerieten wir zunächst an eine kleine, junge Bestatterfirma, die von Mutter, Sohn und Schwiegertochter geführt wird.

Was wir dort erleben mussten, möchte ich sowohl Ihnen als auch Ihren Lesern berichten.

Als wir zum Zeitpunkt des zuvor telefonisch vereinbarten Termins morgens um 10.00 Uhr die Geschäftsräume dieser Firma betraten, winkte uns die in leuchtendes Rot gekleidete Schwiegertochter bereits von weitem freudig zu, wir sollten uns schon mal an den großen Besprechungstisch setzen. Sie selbst führte gerade ein Telefonat, das offenbar sehr lustig war, da sie in einem fort lachte und kicherte. Während wir also dort am Tisch saßen, auf sie warteten und ihr beim Telefonieren zuhören mussten, schauten wir uns etwas näher in dem großen Ladenraum um. Es hingen große bunte „Happy Birthday“ Girlanden von der Decke, und an mehreren Stellen standen prallgefüllte Pappteller mit Negerküssen, Schokolade, Bonbons, Pralinen, Schokoriegeln und Lakritze auf den Tischen verteilt. Als ihr Telefonat dann endlich beendet war, kam die junge Frau auf uns zu und erklärte uns mit einem herzlichen Lachen, dass sie heute Geburtstag habe. Da sie zudem allein im Laden sei, bat sie um Verständnis, dass sie immer mal wieder ans Telefon gehen müsse (um weitere Gratulationen entgegenzunehmen, wie sich später herausstellte). Weder hat sie uns begrüßt, noch uns in irgendeiner Weise ihr Beileid ausgesprochen.

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Aufgepasst bei Billigbestattungen aus dem Internet

billigbestattung

Heutzutage kann man fast alles auch im Internet kaufen.
Manchmal lässt sich dadurch auch der eine oder andere Euro sparen.
Und wenn einem mal etwas nicht gefällt, oder wenn der Händler sein Produkt zu rosafarben beschrieben hat, ja dann kann man es problemlos zurückschicken.

Auch Bestattungen bekommst Du günstig über das Internet.
So wird es wenigstens suggeriert. Glaubt man den einschlägigen Anzeigen, dann gibt es günstige und würdevolle Bestattungen sogar schon ab 799 Euro und oft sogar noch billiger.

Jedoch: Wenn hier der Anbieter etwas zu rosarot darstellt und wenn einem diese Dienstleistung dann doch nicht gefällt, dann kann man sie nicht einfach so innerhalb von 14 Tagen zurückgeben.
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Todesanzeige: Ihr seid alle ausgeladen

Die derzeit meistdiskutierte Todesanzeige hat Hubert Martini verfaßt.
Es war seine eigene.

Aber was ist an dieser Anzeige so außergewöhnlich?

Stelle Dir vor, Du sitzt in Deiner Stadt an einer mehr oder weniger stark befahrenen Straße vor einem Eiscafé.
Es fahren Dutzende Autos vorbei. Zwischendurch kommt aber ein roter Ferrari mit donnerndem Motorengeräusch vorbei.
Welches Auto wird in Erinnerung bleiben? Der rote Ferrari oder der Davia Logan, der ebenfalls vorbeigekommen ist?

So ist es auch mit der Todesanteige von Hubert Martini.

Schauen wir sie uns doch einmal an:

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Eiffelturm zu verkaufen

Der Eiffelturm in Paris ist 324 m hoch.

Das heute hier vorgestellte Modell hat eine Höhe von 69 cm und an der Basis eine Breite vom 27,5 cm.
45 LEDs, davon die oberen in Blau, beleuchten den Turm. Ein Netzteil ist dabei.

Gefertigt wurde der Eiffelturm aus lasergeschnittenem Holz. Er ist sehr detailreich und filigran, aber dennoch nicht besonders zerbrechlich.
Auch im Modell wirkt sich die Ingenieurskunst von Gustave Eiffel aus.

eitu-04

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Urnenschrein – Präsentation von Urnen bei der Trauerfeier

Urnenschrein

Der Urnenschrein hat jetzt auf Anhieb auch das amerikanische Designpatent erhalten.
Seit Anfang des Jahres ist der Urnenschrein jetzt auch in Deutschland erhältlich.

Er wird Bestattern, Seereedereien und Friedhofsverwaltungen angeboten.

Als mir der Urnenschrein vor ein paar Monaten vorgestellt wurde, war ich von dieser Idee begeistert.
Ich bin ja auf vielen Trauerfeiern zu Gast und sehe da viel Schreckliches.

Entweder steht die Urne lieblos auf einem ungeschmückten Sargwagen oder manchmal sogar auf dem Boden.
Oder aber der Bestatter hat sich eine Deko einfallen lassen, die unterirdisch ist. Leider ist da nicht allen Kollegen ein glückliches Händchen gegeben.

Die schlimmste Inszenierung hatte ein Friedhofsverwalter in Rheinland-Pfalz verbrochen (ja, so muß man das nennen).
Der Mann hatte einen schwarzgrauen Putzeimer umgedreht und die Urne einfach darauf gestellt. „Sonst sieht man die ja nicht.“
Das hat mich als Gast dazu gebracht, von nebenan ein Tuch zu holen und damit den Eimer etwas zu kaschieren. Gerade noch rechtzeitig, bevor die Witwe mit ihren Söhnen eintraf.

Noch schrecklicher fand ich den Friedhofsarbeiter im grauen Arbeitskittel und mit lehmverschmierten Arbeiterschuhen, der die Urne während einer anderen Trauerfeier die ganze Zeit in den Händen hielt.
Wem fällt denn so eine Inszenierung ein. Nach fünf Minuten wurde dem Mann die Urne zu schwer und er balancierte sie ständig von rechts nach links. Nach weiteren fünf Minuten war er des Stillstehens müde und begann mit gelangweiltem Gesicht auf der Stelle herumzuwandern.

Der Urnenschrein ist ein portabler Tabernakel mit abnehmbarem Kreuz und Fuß.
Dank integrierter LED-Beleuchtung und Akku wird die Urne mit oder ohne Urnenschmuck ins rechte Licht gerückt.

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