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Brutaler Überfall auf dem Friedhof

Erst jetzt wieder hat die Presse über einen brutalen Angriff auf eine 64-jährige berichtet. Hier kann man das nachlesen.

Da wir bald wieder die sogenannte dunkle Jahreszeit haben, sollte man als Friedhofsbesucher einige wichtige Punkte beherzigen, damit man nicht zum Opfer von Verbrechern wird. Nicht immer wird mal alle Tips beherzigen können, nicht immer wird alles umsetzbar sein, aber eventuell kann schon einer der nachfolgenden Ratschläge der rettende Hinweis sein:

Wann immer es geht, sollte man nicht alleine auf den Friedhof gehen. Nehmen Sie einen Bekannten, einen Nachbarn oder ein Familienmitglied mit. Versuchen Sie auf dem Friedhof andere Hinterbliebene kennenzulernen und verabreden Sie mit denen gemeinsame Grabbesuche.

Machen Sie andere Friedhofsbesucher auf sich aufmerksam. Sprechen Sie andere an und sagen Sie zu welchem Grab sie gehen und bitten Sie darum, man möge ein Auge auf Sie haben.

Meiden Sie die dunklen Tageszeiten am frühen Morgen und am späteren Nachmittag und Abend.

Besuchen Sie den Friedhof zu Zeiten an denen gewöhnlich auch viele andere Leute dort sind.

Nehmen Sie nötigenfalls eine starke Taschenlampe mit, die schon bei leicht schwächer werdendem Tageslicht nicht nur Ihnen die Sicht ermöglicht, sondern auch anzeigt, wo Sie sich aufhalten.

Tragen Sie ein Handy bei sich.

Informieren Sie nötigenfalls vorne im Büro den Friedhofsaufseher über Ihren eigenen Friedhofsbesuch und natürlich über fragwürdige Gestalten.

Lassen Sie Arbeit Arbeit sein und gehen Sie zügig vom Grab weg, wenn sich verdächtige Personen nähern.

Halten Sie Augen und Ohren offen! Normale Friedhofsbesucher zeigen ein ganz typisches Verhaltensmuster, meiden Sie Stellen, an denen sich Personen oder Gruppen aufhalten, die sich untypisch verhalten.

Nehmen Sie keine Wertgegenstände und keine größeren Summen Bargeld mit auf den Friedhof. Das kann nicht oft genug gesagt werden.

Fragen Sie beim Friedhofsverwalter ob es ein Notrufprogramm gibt. Auf manchen Friedhöfen gibt es Handys oder Piepser zum Ausleihen, mit denen man schnell Hilfe herbeirufen kann.

Halten Sie sich an unübersichtlichen Stellen nicht länger als notwendig auf. Nehmen Sie lieber einen Umweg in Kauf und benutzen Sie die großen Hauptwege.

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Peter Wilhelm10. Dezember 2014

11 Kommentare von 138905.

  1. Es ist doch immer wieder unglaublich. Und so traurig. Ich selber habe auch manchmal ein komisches Gefühl in der dunklen Jahreszeit. In den letzten 2 Jahren habe ich einige Leute „kenengelernt“, die mir immer wieder in meiner Friedhofs-Umgebung begegnen, und wir passen immer mal ein bischen aufeinander auf. Deine Hinweise sind richtig und wichtig, damit man sich doch auch der Gefahr wieder einmal bewusst wird.

  2. 3 Ben: sicher nicht der gefährlichste, aber: oft unübersichtlich durch Bäume und Gebüsche, abgelegen am Stadtrand, große Fläche mit entsprechender Entfernung von Bebauung. Ich sage mal, wenn man ein Areal günstig für Überfälle auf Rentner gestalten wollte, könnte man es kaum besser machen. Zudem sind meist nicht mehr so wehrhafte Rentner die Mehrzahl der Besucher, also leichte Opfer, und Friedhöfe werden vor allem im Herbst aufgesucht (Volkstrauertag/Totensonntag), bei oftmals trübem Wetter und früh einsetzender Dämmerung – wenn ich Rentner überfallen gehen wollte, wäre ein Friedhof ziemlich ideal.

  3. Ich kann es ü-ber-haupt nicht verstehen, das Friedhöfe Orte von Straftaten sind.

    Die schlimmste Art sind sicherlich Überfälle und Raubdelikte, wenn gleich damit die Liste der Deliktarten längst nicht erschöpft ist.

    Erinnern kann ich mich an zwei Vorfälle auf dem Riensberger Friedhof in Bremen.

    Zum einen war auf einem Grab ein Schild angebracht, auf dem sinngemäß stand:

    „Liebe Eltern, ich kann leider Euer Grab nicht mehr schmücken. Immer, wenn ich Euch etwas auf Euer Grab legte, wurde es gestohlen. Es tut mir leid, ich habe doch so wenig … “

    Zum anderen wurden bei einigen Mausoleen und großen Grabanlagen die zur äusseren Begrenzung angebrachten Eisenketten demontiert und wahrscheinlich der Altmetallverwertung zugeführt.

    Nicht nachzuvollziehen sowas …

  4. Ja, verdächtige Personen meiden. Die erkennen Sie an der düsteren, schwarzen Kleidung.

    Und noch ein Tipp für unsere amerikanischen Freunde: haben Sie immer Ihre Pumpgun dabei.

    Man sollte Vorsicht und Ängstlichkeit nicht vermischen,
    E. H.

  5. Bei uns im Ort gibt es vier Friedhöfe; alle ohne Aufseher. Ist das andernorts tatsächlich üblich, dass da dauernd einer sitzt? Auch bei auswärtigen Beerdigungen hab ich noch nie einen Aufseher o.ä. gesehen.

    Grüße

    Matthias

  6. Macht euch bitte nicht darüber lächerlich, bloss weil da Friedhof steht. Generell kann man aus Sicht der Selbstverteidigung sagen, daß diese Tipps für alle Orte Gültigkeit haben. Ein altes Sprichwort sagt;“Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um!“. Oder man kann auch etwas konkreter sagen; „Wer sich zum Opfer macht, muss sich nicht wundern, wenn er zum Opfer wird!“ Die Tipps gelten auch nicht nur für alte Menschen, und sowieso nicht nur für Friedhöfe.
    Im Prinzip erklärt man genau das auch Kindern in der Selbstbehauptung oder Frauen in der Frauen-SV.

  7. Presserainer, ich geb Dir recht. Und es ist besonders schlimm, wenn der Friedhof besonders beliebter Tatort ist. Momentan geht ja auch der Handtaschenklau um bei den Pilzesammlern, die ihr Auto am Wald abstellen und ihre Wertsachen liegen lassen. Insofern stimmt Deine Aussage „… zum Opfer werden“ hier haargenau!

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