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Der Bus nach Venlo und der Tod der Friedhöfe

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Mittwochs um 12.30 Uhr fährt der Bus nach Venlo. Ein Einkaufsbummel steht auf dem Programm, etwas Sightseeing. Dann geht es zum Krematorium von Venlo, in dem man den Besuchern die Einrichtungen zeigt und dafür wirbt, dort einäschern und bestatten zu lassen.

Dort ist es günstiger als auf den Friedhöfen des Ruhrgebiets und genau auf denen nistet im Moment der Pleitegeier.
Leichenhallen werden stillgelegt, Aufbahrungsräume abgerissen. Vereinzelt wurde ganze Friedhöfe von der Neubelegung ausgenommen.

Hier findet man mehr zu dem Thema.

Peter Wilhelm 19. Juni 2012


3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. … sind die in Essen alle so gesund und putzmunter, daß die Friedhöfe pleite gehen ?

    HEEE LEUTE aus Essen, habt mal Verständnis für die Friedhöfe … raucht mehr, sauft mehr und … ähm … ok, das hält gesund und fördert das Wohlbefinden … also laßt es einfach … 😉

  2. Für diese Entwicklungen braucht es aber kein Krematorium in Venlo „um die Ecke“. Hier sind es 300+ km zur nächsten Staatsgrenze, und auch hier werden Toiletten am Sonntag geschlossen, Friedhöfe verkleinert etc. Die Kommunen versuchen zu sparen wo es nur geht – es geht bloss nicht mehr allzuviel, da die Sparpotentiale schon weitgehend ausgeschöpft sind. Jetzt geht es an die Substanz. Das liegt unter anderem daran, dass die Gemeindefinanzierung seit Jahren (Jahrzehnten) nicht mehr funktioniert, Änderungen aber nicht in Sicht sind.

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