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Fruchtspende

Sehr geehrter Herr Wilhelm,

angeregt durch Ihren Artikel von vorgestern bin ich zu dem Entschluß gekommen, auch meine Orange zu spenden. Nach meinem Tod brauche ich sie nicht mehr.

Liebe Grüße aus dem Saarland

W.

Lieber W.,

das ist eine wirklich sehr gute Idee.

Weltweit leben viele Menschen, die händeringend auf Orangen warten. Viele von ihnen müssen sterben, noch bevor sie eine dringend benötigte Orange bekommen.
Deshalb ist es wirklich ein sehr guter Gedanke, daß Sie nach Ihrem Tod Ihre Orange spenden.

Spenderorangen müssen frisch gehalten werden. Diese hier ist schon zu alt.

Damit Ihre Orange aber gespendet werden kann, würde ich empfehlen, daß Sie diese entweder regelmäßig gegen eine neue Orange austauschen oder aber, daß Sie die Orange bereits jetzt schon einfrieren.
Die Weihnachtszeit ist ideal dafür, denn gerade jetzt im Winter werden bei uns ja Orangen in bester Qualität zu einem ganz vortrefflichen Preis beinahe überall angeboten.

Allerdings würde ich an Ihrer Stelle darauf achten, daß Sie eine Orange zur Verfügung haben, die nicht gespritzt ist. Das könnte beispielsweise eine Bio-Orange sein.
Solche erhalten Sie in Bio-Läden aber heute auch schon in den allermeisten Supermärkten.

Die Blutorange ermöglicht Orangen- und Blutspende in einem

Es wäre sicherlich auch kein schlechter Gedanke, wenn Sie einen Orangen-Spenderausweis bei sich tragen würden.
Auf diesem sollte in deutlich lesbarer Schrift vermerkt sein, wo Sie die Spender-Orange aufbewahren. Es soll ja sichergestellt sein, daß die Orange dann auch zeitnah einem orangenlosen Orangenliebhaber zur Verfügung gestellt werden kann.

Verwechslungsgefahr! Bio-Orangen haben oft einen Stielansatz mit Blättern. Wenn Hühnerkacke und eine Feder drankleben, ist es ein Bio-Ei.

Übrigens, ein praktischer Tipp:
Orangen sind in weiten Teilen unseres Landes auch als Apfelsinen bekannt. Sie tun also gut daran, nicht ausschließlich von einer Orangenspende zu sprechen, sondern ab und zu auch mal das Wort Apfelsinenspende fallen zu lassen.
So ist sichergestellt, daß auch jeder in Ihrem Umfeld versteht, welche Frucht Sie genau spenden möchten.

Noch ein Tipp: Es gibt auch viele, die dringend eine Banane benötigen!

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Peter Wilhelm16. Dezember 2017

23 Kommentare von 140267.

  1. Durch einen „nahen“ Vorfall habe ich mittlerweile auch einen Organspendeausweis und hoffe darauf hinweisen zu dürfen, dass man sich diesen als Plastikkarte im Geldbeutelformat kostenlos erstellen lassen kann, zggl. Versandkosten von 1€. Hat aber 2-3 Wochen gedauert bis er da war.

    https://www.druck-konzepte.de/organspendeausweis/

    • @Michael: Ich erhielt meinen Organspendeausweis in der Apotheke. Konnte ihn gleich ausfüllen.

      Da solche Dokumente (handschriftlich) mit Datum und Unterschrift versehen werden müssen, empfiehlt es sich, alle den Spendeausweis alle paar Jahre zu ersetzen – so wissen die Ärzte, dass du es immer noch ernst meinst damit, die Knoblauchzehen zu spenden.

    • @Michael:
      Oh cool, das ist ja klasse! Der hat dann ja auch das Standard- Scheckkartenformat.

  2. Ich glaube, ich werde eine Lebendorangenspende durchführen.

  3. Hui, ein gar ulkiger Bub. Könntest Du ihn mal fragen, ob er am 24. Etwas Zeit hat. Wir brauchen noch einen lustigen Esel für die Krippe. ;-) ;-)

  4. Wetten, dass der Jung das aber gar nicht richtig kapiert hat mit dem Organe spenden? (Über den Schreibfehler seh‘ ich jetzt mal hinweg). ;) Der denkt bestimmt, dass jeder der so stirbt, einfach seine Organe spenden kann.

  5. „Unser Tom“ und seine Kommentarschreiber glänzen natürlich stets mit fehlerfreier Rechtschreibung (sogar in diesem Artikel) und haben natürlich jedes Recht, solche Anschreiben der Lächerlichkeit preiszugeben. Das war übrigens Ironie, die vielleicht mal zum Nachdenken anregt. Vielleicht aber auch nicht.

    • @Anonymous: Das ist doch Blödsinn. Du Anoymous.

        • @Anonymous:
          Ja, kein Problem, ich übernehme das.

          Weil der oder die Schreiber/in absichtlich ORANGE geschrieben hat.

          Apropos Nachdenken. Eine Stärke von Dir? Ne, ich glaube nicht.

          Wo hast Du eigentlich das Wort fundiert gefunden? Damit liegst Du ganz vorne hier, bei uns ganzen Doofen. Bitte erkläre es uns Kommentarschreibern/innen. Du Held/in. Schmatz. ;-)

          • @Winnie:

            Moin Winnie!
            Du kannst doch nicht einfach verraten, das wir alle Doof sind. Das ist doch geheim!!! :)

            • @Josef:
              Verdammt, ich Doofi. Tut mir echt leid, aber vielleicht merkt Anonymous das gar nicht. Dann sind wir wieder fein raus, wie der Pups gestern. ;-)

    • @ Anonymous: Nein, das war keine Ironie, das war albern. Selbstverständlich hat der Herr, der mir geschrieben hat, eine anständige Antwort bekommen, die auch einen Link zu weiteren Informationen und zum Download des Ausweises enthielt.
      Er hat sich in einer Folgemail gleich für seinen lustigen Vertipper entschuldigt und wir haben dann einen halben Tag den größten Blödsinn zum Thema „Orangenspende“ hin und her gemailt. Dann erst habe ich mir den Spaß gemacht, das Wort „Orangenspende“ hier im Blog einzuführen.

      Was bildest Du Dir eigentlich ein, wer Du bist, daß Du meinst, darüber urteilen zu können, wie ich mich verhalte? Ich bin ein überaus höflicher, gemütlicher und gütiger Mensch, dem es fern liegt, andere vorzuführen oder herabzuwürdigen.

      (An alle: Anonymous ist kein selbstgewählter Name eines bestimmten Kommentators, sondern diese Bezeichnung wird immer automatisch vergeben, wenn der Absender aus der Anonymität des Netzes heraus ganz ohne Angabe eines Namens hier kommentiert.)
      Ich selbst produziere als Extremvielschreiber ziemlich viele Flüchtigkeitsfehler und lade die Leser ja auch stets dazu ein, mir Tippfehler zu melden. Ich bin da um keinen Deut besser oder perfekter als andere. So gesehen würde ich es mir nicht anmaßen, über einen läppischen Fehler eines anderen in nicht gerechtfertigter Weise herzuziehen.

      Und nein, das war auch keine Ironie.

  6. Ich bin wegen meiner Orangen schon seit Jahren bei Dr. Dittmeyer in Behandlung! :)

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