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Toter fährt stundenlang in Regionalzug mit

Toter fährt stundenlang in Regionalzug mit

Offenburg (Baden-Württemberg) – Die Vorstellung ist bedrückend: Ein junger Mann spritzt sich auf einer Zugtoilette eine Überdosis Heroin und stirbt. Niemand bemerkt etwas davon – und so bleibt er stundenlang unentdeckt!
Insgesamt sieben Stunden lang fuhr der Tote in einem Regionalzug mit, pendelte zwischen Offenburg und Basel.

Laut Polizei sei der 28-jährige Mann um 13.18 Uhr in Emmendingen in den Regionalzug RE 17018 eingestiegen sein, der um 13.53 Uhr in Offenburg eintreffen sollte.
Offenbar betrat er kurz darauf die Zugtoilette. Dort spritzte er sich das Heroin, blieb leblos vor der Tür liegen. Einen Hinweis auf Fremdverschulden gebe es nicht, berichtet die „Badische Zeitung“ (BZ), bei dem Toten wurde eine Spritze gefunden.

Erst gegen 20.15 Uhr schlug ein Reisender Alarm, als er den Toten während eines Halts am Bahnhof Freiburg entdeckte. Er alarmierte sofort einen Mitarbeiter des Zugpersonals.
Die Tür sei nicht abgeschlossen gewesen. Man habe sie aber so weit öffnen können, dass man hineinsehen konnte, zitiert das Blatt einen Augenzeugen. Und weiter: „Ich gehe davon aus, dass mehrere Zugpassagiere in ihrem Versuch, die Toilette zu besuchen, gesehen haben müssen, dass sich darin ein Mensch befindet.“

Quelle: BILD

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Peter Wilhelm11. Dezember 2017

4 Kommentare von 139728.

  1. Na Prima!!
    Waren die sich alle sicher, daß der Mann tot ist??

    Das kann doch einfach net sein, daß man reglose Menschen ignoriert.

    Grüße Linchen

    • @Antje Drodofsky: Was machst du denn, wenn du in die Verlegenheit kommst eine Zugtoilette nutzen zu müssen?
      Tür auf – oh, da ist ja einer (bzw sichtbar ist ein Knie oder Schuhe, die sehr wahrscheinlich eine Person beinhalten), Entschuldigung – schnell wieder raus, als wäre nichts passiert. Ich sehe keinen Grund, mit wildfremden Leuten auf dem Klo zu plaudern, das ist hierzulande einfach nicht üblich.

      • @Dieselalge: So traurig es kling, aber ich glaube das es wirklich so banal ist. Um Hilfe zu leisten muss man erstmal die Hilflosigkeit einer Person erkennen. Man erkennt, dass da IRGENDWER ist und sucht peinlich berührt das Weite – für Fragen bleibt da keine Zeit und hinterher ist man bekantlich immer klüger

  2. Quelle:Bild.Muß nicht viel bedeuten, aber ich vertraue der Bildzeitung nicht wirklich,vielleicht war also alles ganz anders…?

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