Beim Abzocker

Wenn man heute Geschäfte macht, Verträge abschließt und kurz davor steht, eine Menge Geld auszugeben, dann sollte man Vorsicht und Umsicht walten lassen, soviel steht fest. Am Besten ist es, man versorgt sich vorher in einschlägigen Testzeitschriften mit den notwendigen Informationen und befragt zuvor die Verbraucherzentrale vor Ort. Wenn man sich dann noch in Foren im Internet sachkundig macht, ist man auf der sicheren Seite.

Das gilt beim Autokauf ebenso wie beim Besuch beim Bestatter.

Vater und Sohn Meitzner sitzen mir gegenüber. Vater Meitzner ist mir lange bekannt, ich habe seine Mutter, seinen Bruder und seinen Schwager bestattet, er war stets sehr zufrieden, hat sich jeweils sogar in den Danksagungsanzeigen für die gute Betreuung bei uns bedankt und seine Rechnungen in kürzester Zeit in bar bezahlt.

Heute ist Herr Meitzner da, um seine Frau bestatten zu lassen, die vorgestern Abend im Krankenhaus verstorben ist. Den Auftrag werden wir natürlich in gewohnt zuverlässiger Weise übernehmen und sicher auch wieder zur vollsten Zufriedenheit des Auftraggebers ausführen.

Allerdings hat Herr Meitzner seinen Sohn Oli mitgebracht und Oli ist Gipser von Beruf, bringt also schon von Haus aus die notwendigen Voraussetzungen mit, um sich sowas von auszukennen, daß es weh tut. Er hat sich überdies auf die oben beschriebene Weise mit den notwendigen Informationen versorgt, um gegen Betrug, Abzocke und Bauernfängerei gewappnet zu sein.

Kurzum, der Blöddödel ist nerviger als ein Geschwür am Allerwertesten.

„Wenn Sie meine Mutter aus dem Krankenhaus abholen, wer garantiert mir denn, daß auch alle persönlichen Gegenstände bei uns abgegeben werden?“

„Wenn dort noch persönliche Gegenstände sind, sollten Sie die betreffende Station aufsuchen und diese Sachen abholen. Die Verstorbene ist längst nicht mehr auf der Station.“

„Ach so, das erledigen Sie also nicht. Muß man ja schließlich wissen, daß ihr Service doch nicht so umfassend ist. Hoffentlich berechnen Sie das dann nicht auch noch!“

„Wir können uns aber gerne darum kümmern und Ihnen diesen Weg abnehmen.“

„Nee, nee, lassen Sie mal, das kostet dann zusätzlich, sowas kenne ich.“

Ich wende mich wieder dem Alten zu, der inzwischen vor den Särgen steht und einen Eichensarg in mittlerer Ausführung ausgesucht hat. Der gefällt ihm, der ist zweckmässig und ein ähnliches Modell hat er bei den anderen Bestattungen auch immer gewählt.

„Moooment“, unterbricht Oli der Gipser unser Gespräch: „Haben Sie meinem Vater Alternativen gezeigt? Wie sieht es denn mit günstigeren Särgen aus? Dieser hier steht ja sicherlich nur deshalb in der Mitte, damit gleich der Blick darauf fällt und man dann gleich das Teuerste nimmt.“

„Sie können jeden Sarg aus der Ausstellung bekommen, das liegt ganz allein an Ihnen.“

„Aber Sie haben keine Alternativen aufgezeigt, das ist doch merkwürdig, nicht wahr?“

„Nun, Ihr Vater hat sich aus freien Stücken für dieses Modell entschieden, warum sollte ich ihm jetzt etwas anderes einreden?“

„Man kann ja nicht vorsichtig genug sein“, sagt Oli und stolziert um den Sarg herum. „Sagen Sie, wie kann man sicherstellen, daß wir auch genau diesen Sarg bekommen? Nachher nehmen sie ein baugleiches Modell aus dem Lager und das hat dann Kratzer oder so.“

„Sie bekommen sowieso ein nagelneues Stück aus dem Lager, die Ausstellungsstücke verbleiben für gewöhnlich im Ausstellungsraum.“

„Ach so, da haben wir es wieder. Man bekommt also einen Lockvogel gezeigt, kann sich aber die wirkliche Ware gar nicht anschauen.“

Vater Meitzner ist das peinlich, er wirft seinem Sohn einen Blick zu, der ihm bedeuten soll, sich etwas zu mäßigen, doch der denkt gar nicht daran.

„So, und wie ist das jetzt mit den Rabatten? Man kann ja neuerdings alles frei verhandeln und der Kaufmann ist verpflichtet auf das niedrigste Gebot des Kunden einzugehen.“

Natürlich kann man auch beim Bestatter handeln. Bei einer so großen Ausgabe kann man immer ein paar Euro rausschlagen, aber ich lasse mich doch von einem solchen Arroganzpimmel nicht ins Bockshorn jagen. Deshalb sage ich: „Das sind Festpreise, wir werden aber später ihrem Vater gerne ein paar Prozent an der Gesamtsumme abziehen.“

Oli stemmt die Hände in die Hüften und beharrt: „Ich habe aber gelesen, daß Bestatter bis zu 500% auf die Särge aufschlagen, da müssen Sie mir jetzt was abziehen, ich denke, wenn wir uns auf 50% einigen, dann geht das in Ordnung.“

Ich muß lachen und sage: „Sie können ja gerne mal bei irgendeinem anderen Kaufmann hier im Ort vorstellig werden und 50% Rabatt fordern, bei uns jedenfalls bekommen Sie das nicht.“

„So geht das nicht“, protestiert er: „Sie müssen jetzt ein Gegenangebot machen!“

„Der Sarg kostet 1200 Euro, das steht auf dem Schild und das kostet er auch.“

„Sehen Sie, es geht doch!“

Während ich immer mehr zu der Überzeugung gelange, daß der einfach nur doof ist, geht Vater Meitzner zu den Kissen und Decken. Doch Oli ist schneller: „Das brauchen wir nicht, Vater! Im Testheft hat gestanden, daß man auch seine Decke von zu Hause nehmen kann, da spart man zig Euro.“

Vater Meitzner ist entrüstet: „Nein, weißt Du, was unsere Bettdecken gekostet haben? Die haben wir auf einer Verkaufsveranstaltung in Bad Kissingen gekauft und die sind medizinisch.“

Vater Meitzner wählt eine schöne weiße Decke aus und Sohn Oli ist beleidigt.

Sohn Oli taxiert inzwischen die Urnen und sagt, an seinen Vater gewandt: „Du hier haben sie eine ganz günstige, die nehmen wir.“

Dabei deutet er auf eine der Pappurnen. Wir erinnern uns: Urnen müssen aus einem festen Material bestehen, das kann Metall sein, Holz, Keramik oder eben auch gepresste Maisstärke oder, wie in diesem Fall, Pappmaché.
Die Urne sieht aus wie aus Granit, sehr ordentlich und geschmackvoll, wie ich finde, aber sie ist ganz leicht und preiswert und wird vorwiegend für Wald- und Seebestattungen genommen.

„Diese Urne besteht aus Pappe, das steht auch auf dem Schild“, sage ich zum jungen Herrn Meizner und der stemmt entrüstet die Hände auf die Hüften: „Das ist sittenwidrig! Sittenwidrig ist das!“

Vater Meizner denkt gar nicht daran, über die Preise nachzudenken, er wählt was ihm gefällt und tippt auf eine blaue Metallurne und ich notiere. Oli schnaubt vor Wut.

Wenig später sitzen wir im Büro und ich rechne alles zusammen. Herr Meizner hört sich die Gesamtsumme an, nickt und sagt: „Damit habe ich gerechnet, ist in Ordnung“, greift in seine Jackentasche, holt seine Geldbörse heraus und will eine Anzahlung leisten. Ältere Leute machen das oft.

Da pumpt sich Oli auf, holt tief Luft und beginnt: „Moooment, so geht das ja mal gar nicht…“

Dreht sich der Alte zu seinem Sohn um und sagt: „Halt’s Maul!“

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  • 19. März 2008 - 51 Kommentare - Lesezeit ca.: 6 Minuten - Kategorie: Allgemein

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Veröffentlicht von

Hier erzählt und informiert der Schriftsteller Peter Wilhelm. Der Sachverständige ist Chefredakteur von "Bestatter heute". Der Satiriker veröffentlicht Satiren und
Produkttests. Peter Wilhelm ist auch bei Facebook.
Mehr über den in der Halloweennacht geborenen Autor finden Sie u.a. hier und hier. Der Autor lebt mit seiner Familie bei Heidelberg.
Alle Angaben nach bestem Wissen, keine Rechts- Steuer- oder Medizinberatung! Fragen Sie einen Fachmann!

peter wilhelm autorenlesung

Peter Wilhelm
Peter Wilhelm28. Mai 2012

51 Kommentare von 137903.

  1. „Man kann ja neuerdings alles frei verhandeln und der Kaufmann ist verpflichtet auf das niedrigste Gebot des Kunden einzugehen.”

    Ja, klar….
    So, ich bin weg zum Porschehändler…

  2. Wenn mein Sohn sich später so verhalten würde, wüsste ich nicht, was ich tun sollte.
    Es ist ja schön und gut, wenn man verhandeln will, das geht ja auch in beinahe jedem Fall, aber wenn man so respektlos und unhöflich daherkommt ist das einfach ein Unding.
    Ich fand gut, dass der Vater am Ende ein Machtwort sprach. Er wird schließlich nicht umsonst und ohne Grund zum vierten Mal bei dir gewesen sein. Der wird schon wissen wo er die letzten Male zufrieden war… auch mit dem Preis…
    Grüße

  3. Leider gibt es solche Leute nicht mehr oft.
    Die Oli’s vermehren sich doch stark.
    Kann mich an Verhandlungen (vor Jahren) in einem Möbelhaus wegen eines teuren Bettes erinnern. Verkäufer-Abteilungsleiter-Geschäftsführer. Wir haben Kaffee und frisches Gebäck bekommen. Und hatten jede Menge Spass! Inklusive der Leute, die wir da „ausgepresst“ haben. Zum Schluß waren alle zufrieden. Und spätestens seitdem weiss ich: Der Ton macht die Musik.
    Ich glaub, solche Oli’s werden nicht sonderlich erfolgreich sein.

  4. Der arme Mann, seine Frau ist gestorben und sein Sohn (Arroganzpimmel, Blöddödel *lol*)zieht so ne möchtegern Show ab.

    @ cTd:
    Ein guter Vater mit sehr viel Geduld!

  5. nach all der zickerei von oli, dem knipser – pardon, dem gipser- tat diese antwort des herrn papa sicherlich allen recht gut!

  6. Danke für das Ende. Danke danke danke. Ich hab die Geschcihte gelesen, und immer, wenn der „Blöddödel“ etwas zu vermelden hatte, hab ich gedacht da sollte mal einer drauf“hauen“.

    Danke das der Vater das dann gemacht hat. So eine nervige Wurst der Oli. Man man man.

  7. Ich wusste gar nicht, dass Gipser ein Beruf ist… Wieder was gelernt. (Ich dachte, das kann jede(r).) *indieEckeschämengeh* weil ich meinen Gips noch immer selbst angerührt und in den entsprechenden Öffnungen verteilt habe…

    Aber gut,dass Papa sich am Ende auf den Tisch gehauen hat (meiner hätte mich schon nach dem 2. „Moooment“ vor die Tür geschickt).

    Ich habe nur eine Befürchtung: Papa wird dereinst im Namen des Sohnes von Pietät Eichenlaub unter die Erde gebracht. Schade…

  8. Vielleicht sollte man dem Vater eine Bestattungsvorsorge nahelegen. Wenn der mal ins Gras beist und der mit dem Gipshirn ihn beerdigen soll, verbuddelt der ihn noch im Garten, weils geil ähh geizig ist.

  9. Hurra für Papa :D

    Danke für das Wort „Arroganzpimmel“ – wundervoll!

    Und hier eine sehr schöne Webseite, in der Hoffnung, dass ich nicht die 4723. Blogleserin bin, die das bringt:

    www.todesanzeigensammlung.de

  10. @ich_halt

    ja , der Ton macht die Musik.
    Ich stehe auch hinter dem Ladentisch und kann dir uneingeschränkt Recht geben.
    Wenn ein Kunde sagt :Gell Herr Häberle, den Preis machen Sie schon passend, bekommt der garantiert den besseren Preis wie einer der es mit mächtig Druck probiert. Im Übrigen kann man aus dem Verhalten des Sohnes den Respekt seiner verstorbenen Mutter gegenüber sehr deutlich erkennen…..

  11. Jeder hat seine Art zu trauern. Vielleicht klammert sich der Sohn nun an das, was er sich über eine anständige Bestattung angelesen hat. Vielleicht ist das sein Rettungsanker um den Tod seiner Mutter zu überwinden. Wer weiß…

    Ich finde deshalb nicht, dass der Sohn geohrfeigt, zum schweigen gebracht,verhauen oder ähnliches werden sollte..

    Chris

  12. Aaaaaaaaaah! Danke Chris! Endlich mal einer, der aus dem Blog gelernt hat.
    Sonst kommt an dieser Stelle immer der Kommentar von Tom, von wegen Ausnahmesituation und so…

  13. Auch die Ausnahmesituation entschuldigt grobe Unhöflichkeit nur begrenzt.

    Vaters Schlußreaktion kann ich voll nachvollziehen und habe sie herbeigesehnt.

  14. Es gibt einfach solche Kunden, die sehr intensiv nach Schlägen betteln! Das sind bei mir solche, die eine Primel (bei uns 80 Cent!) verschenken wollen, erstmal ne Stunde nach der optimalen Pflanze suchen, dann eine Papiermanschette („Dafür muss ich Ihnen dann 30 Cent berechnen.“ „Was, so teuer, für das bisschen Papier!?“ „Nein, das Papier schenk ich Ihnen, mir gehts um die Zeit!“ – genommen wir sie trotzdem), weil Oma aber ja zum Geburtstag damit will nochmal mit Folie und zum Schutz in Papier eingepacktund weil sie mit dem Rad bei uns ist ne Tüte zum transportieren. Und dann am Schluss sagte besagte Oma mal (die von einem Kunden, der jede Woche nur eine Rose ohne Grün kauft, vorgelassen wurde) „Ich mags ja gar nicht sagen, aber ich find diese hier doch irgendwie schöner!“ Den Kunden, der sie vorgelassen hatte, den hätt ich knutschen können als er sie anranzte „Dann sagen Sie es auch nciht!!“ Manche Kunden sind so, die sind immer so und irgendwann geraten die eben an ihren Meister, manchmal ist der Meister dann eben der Vater. Nur leider darf man als Verkäufer dazu ja nix sagen…. *seufz*

  15. Meine Güte, ich hätte mich da auch verdammt zusammenreißen müssen, wenn es mein Kunde gewesen wäre. Wenn ich einen Kunden am Telefon habe, der glaubt, dass seine STromrechnung eine Verhandlungsbasis ist, dann glaub ich auch manchmal, ich wäre auf einem Basar! Ich finde, es gibt wirklich keine Entschuldigung für deratige Unhöflichkeiten, auch Trauer kann ich da nicht akzeptieren.

  16. Da kann man sich vorstellen, dass er statt seiner Frau lieber seinen „wohlerzogenen“ Sohn unter die Erde gebracht hätte.

    Ich mag mir auch nicht vorstellen was dabei rauskommt, wenn es darum geht den Vater mal zu beerdigen. Vorher aussuchen, Vorkasse, Enterbung ;-)

  17. Nicht handeln zu wollen gehört aber wirklich verboten. Du hättest ihm doch eine Flasche dazu geben können… Und wenn ihn das nicht zufrieden gestellt hätte: Zu Poden chleudern, den Widerporst.

  18. Warum spricht alle Welt hier nur von Vaters letzten Worten (also in diesem Artikel, hoffentlich nicht in real ;) )? Ich fand es schon sehr genial, sich seelenruhig ne Urne auszusuchen, während der Sohnemann mal wieder am Rad gedreht hat.

  19. Ich glaube, auch als Verkaeufer kann man sagen: „Ich empfinde es als unverschaemt von Ihnen, dasz Sie mir derartige Bosheit unterstellen!“

  20. @Jule

    …..Wenn ich einen Kunden am Telefon habe, der glaubt, dass seine STromrechnung eine Verhandlungsbasis ist, dann glaub ich auch manchmal, ich wäre auf einem Basar!…..

    Passt zwar nicht ganz hier her aber egal.

    Ja, eine Stromrechnung ist für mich eine Verhandlungsbasis. Warum? Ganz einfach.

    Nach der Abschlussrechnung für 2007 hab ich mal wieder Preise verglichen über Verifox. Dabei kam raus das ich rund 150Euro bei gleichen Konditionen sparen kann. Da ich ansonsten mit meinem Stromanbieter zufrieden war, gehört es sich einfach erst dort anzufragen wie es aussieht mit einer Preissenkung.

    Wenn einem dann an den Kopf geschmissen wird, „gibts nicht, müssen sie halt wechseln“ Frei dem Motto, lieber ein Kunde weniger als günstiger werden, das frag ich mich wer sich hier aufregen darf.

    Ich weiss, dich trifft da keine schuld. Du gibst warscheinlich nur das weiter was von oben angeordnet wird. Das nurmal so am Rande.

  21. Das hier kostet normal 160 €. Was heißt „normal?“
    -Kommt drauf an, wieviel Rabatt sie wollen.
    20 % Rabatt?
    Selbstverständlich, dann kostets 200 €

  22. Richtig.
    In einem meiner Programme gibt es beim Rechnungsdruck das Ankreuzfeld „optische Prozente“.
    Wenn irgendein Oberschlauer un-be-dingt Prozente will, trägt man den Satz ein. Das wird dann beim Druck den einzelnen Posten entsprechend draufgeschlagen und ganz unten unter der Summe wieder fett abgezogen.

    Alle sind zufrieden: der Depp zahlt, was er soll und träumt von Mörder-Rabatten.

    Bazar rulez :D

  23. Tja, bis sich mal einer zurecht aufregt das die Rechnung auf einmal mit „Rabatt“ genauso teuer ist wie ohne. Könnte eine schöne Abmahnung folgen von einem Mitbewerber.

  24. Woher kommt das eigentlich, das die Leute offenbar nicht mehr auf ihre Aussenwirkung achten? Ich mein – man kann im Verkaufsgespräch ja mal leise anklingen lassen, dass man sich informiert hat… aber gleich so penetrant?
    Naja, aber man hat ja seine Rechte :).

    Ich finde das auch immer im Zug sehr auffallend. Es passiert recht häufig, das Leute sich auf der Reservierung vergucken und an dem Platz eines anderen landen. Wieso fragen diese Menschen dann nicht freundlich: „Entschuldigen sie, haben sie diesen Platz reserviert?“ (oder ähnliches), sondern kommen gleich mit „Sie sitzen auf meinem Platz!“ oder „Was erlauben sie sich, sich auf meinen Platz zu setzen?“.
    Glauben die, dass sie dadurch irgendwas gewinnen? Die Situation wird nur frustiger für beide – ich ärger mich über den Ton, er sich (hoffentlich) über seinen peinlichen Auftritt.

    Gruß
    Skade

  25. @Keiner:
    Ich kann nur hoffen, dass ich NIEMALS als Kunde, bzw. „Oberschlauer“ oder „Depp“, wie du es nennst, mit dir oder deiner Firma zu tun haben muss.

  26. Man könnte jetzt genau aufzählen, welche dämlichen Fernsehsendungen Oli gesehen hat.
    Ich hab auch mal so eine Reportage gesehen, da wurde von Bestattern geredet die einen förmlich über den Tisch ziehen.
    Schade nur das es so klang als ob alle Bestatter Verbrecher sind.

    Diese einseitige Berichterstattung im Fernsehen hab ich so satt.
    Da wird zum Jubiläum von -amazon- hübsch in der Tagesschau berichtet, das man ja im Internet, Bücher von einem Tag zum anderen bestellen kann.

    Das man das in so gut wie -JEDER- Buchhandlung auch kann wird aber nicht erwähnt.

  27. @ Lars

    es geht nicht darum, dass man nach günstigeren Tarifen fragt, das ist ja kein Problem und jedermanns recht. Es geht um die Rechnung selbst.
    Aber auch da macht natürlich der Ton die Musik.
    Und der Gipser wäre bei mir nicht weit gekommen.

  28. arroganzpimmel? vielen dank für diese wunderbare wort. ich hab hier herzlich gelacht!!

    und der vater kann einem echt leidtun mit so einem arroganzpimmel

  29. @ Lars: Ne, Preise sind voll frei verhandelbar. Ich könnte 100 oder 200% draufschlagen, ich kann Rabatte geben, alles meine Sache. Es braucht ja niemand unterschreiben.
    Mitbewerber können nicht abmahnen. Dazu muß man Rechtsanwalt sein.

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