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Der Russe kommt

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Ich wurde 14 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs geboren. Daran, dass meine Generation zu den geburtenstarken Jahrgängen gehört, kann man erkennen, dass es unseren Eltern damals wieder gut ging, dass es mit der Wirtschaft aufwärts ging, und dass unsere Eltern für uns auch eine Zukunft sahen.

Der Alltag in meiner Kindheit war ein behüteter Alltag, aber allenthalben waren die Auswirkungen des Krieges noch deutlich zu sehen. Große Baulücken zeigten, wo Häuser von Bomben getroffen worden waren. Auf der Straße begegneten einem oft Männer, die vom Krieg gezeichnet waren, Einbeinige, Männer mit Holzarm und Lederhand, manchmal auch Männer mit entstellten Gesichtern. Oft war der Krieg Bestandteil der Erzählungen meiner Mutter. Aus meinem Vater war kein Wort herauszubekommen, kein Wort. Weiterlesen

Kuh bleibt im Grabstein stecken

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Dirk hat uns eine Meldung eingesandt, die von einer Kuhrettung berichtet. Da ist tatsächlich eine Kuh mit ihrem Kopf in der Öffnung eines kleinen Grabgebäudes steckengeblieben.

Hier kann man sich das Video dazu anschauen:

https://web.de/magazine/panorama/gefraessige-kuh-bleibt-grabstein-stecken-36659814

P.S. Auf dem Titelbild seht Ihr meine Lieblingskuh Felicitas. Sie stammt aus einem Handel mit einem hiesigen Landwirt. Ich habe vor Jahren den etwas breitmäulig vorgetragenen Dialekt der hiesigen Eingeborenen noch nicht so gut verstanden. Als ich dem Bauern einen Fahrradständer abkaufen wollte, habe ich verstanden, den müsse ich aber nochmal anstreichen und habe eingeschlagen. Abends brachte er mir dann Felicitas. Sie ist friedlich, schmutzt nicht und ist auch stubenrein. Einzig die Couch müssen wir alle 9 Monate neu kaufen, weil Felicitas die doch ziemlich schnell durchliegt. Sie mag gerne „Rote Rosen“ und „Die Rentnercops“. Offenbar ist sie katholisch, wenn der Papst im Fernsehen kommt muht sie immer ganz freudig.

Podcast Nr. 7 erschienen: Zu Gast Jan Fross – Der Cyber Jan

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Ihr merkt, es geht mir wieder oder augenblicklich etwas besser, es erscheinen häufiger neue Beiträge hier und das Podcasten macht mir auch viel Freude. Unterstützt mich bitte beim Kampf gegen das Leben in der Dunkelheit. Lest und kommentiert meine Beiträge, hört meine Podcasts und gebt mir gerne Feedback.

In meinen Podcasts der Reihe „Wortbildungsmassnahme – Gespräche am Kamin von und mit Peter Wilhelm“ können alle Themen zur Sprache kommen. Wer eine Idee oder Geschichte hat, soll sich einfach melden. Es gibt da draußen Tausende, die auf diese Geschichte warten.
Wie Ihr sicherlich wisst, habe ich mich im Laufe der Jahre zu einem Hörgeräteexperten weitergebildet. Angespornt durch meine eigene Schwerhörigkeit habe ich mich intensiv mit diesem Themenbereich befasst, Schulungen besucht und in einem Meisterbetrieb hospitiert.
Mehr über mein Engagement in diesem Bereich findet Ihr unter https://hoergeraete-info.net.
Dort findet Ihr auch wichtige Infos zu einer Spendenaktion für die Ukraine.

In meinem neuen Podcast geht es mal wieder um das Thema gutes Hören. Zu einem launigen Gespräch über Hörgeräte hat sich Jan Fross von der Sonova AG eingefunden. Cyber Jan, wie er genannt wird, ist für die Öffentlichkeitsarbeit der Hörgerätemarken Phonak, Unitron und Hansaton u.a. zuständig.
Hört doch bitte gerne mal rein, es ist interessant und auch wenn man nicht selbst von Schwerhörigkeit betroffen ist: Das kommt irgendwann!

Mumie oder Konserve?

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Leserfrage:

Ich beziehe mich auf diesen Link: Metallsarg in der Gruft.

Du schreibst hier, dass Verstorbene „eher“ einem Mumifizierungsprozess unterworfen sind. Dieses Thema kommt bei uns immer mal wieder beim Friedhofsbesuch zur Sprache.
Am städtischen Friedhof gibt es eine ansehnliche Gruft einer Adelsfamilie. Ich würde die Breite auf mind. 15 Meter schätzen. Als vor rund 60 Jahren dort eine Bestattung anstand, hatte mein Vater auch die Möglichkeit, die Gruft zu betreten und erzählte danach meiner Mutter, dass man beim Umschichten von Särgen „platschende“ Geräusche hören konnte. Ist das so richtig? Gibt es – später – einen Übergang von (nochmal sorry) „Platsch“ zu Mumie? Korrodieren die Lötstellen, sodass letztlich Luft eindringen kann?

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Statt Blumen bitte spenden – Bringt das was?

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Immer wieder liest man unter Traueranzeigen und auf Totenbriefen Sätze wie diesen hier:

Anstelle zugedachter Blumenspenden bitten wir um eine Spende an Kinderhospiz Blafasel, IBAN DE12 34567 65432, Stichwort: Max Mustermann

Was hat es mit diesen Spenden auf sich?

Die Angehörigen möchten keine persönlichen Geldgaben. Stattdessen sollen die Trauergäste/Trauernden den zugedachten Betrag an eine meist wohltätige Organisation, ein Hospiz oder eine Palliativstation überweisen.
Dort, so meinen die Hinterbliebenen, ist das Geld besser aufgehoben und kann Gutes bewirken.
Liest man so etwas, so ist es eine gute Sache, diesem Wunsch zu folgen und eine Spende zu überweisen. Das zählt für die Familie genau so, als habe man ihnen Blumen fürs Grab gebracht oder in bar etwas überreicht.
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Russisch Brot wird aus den Regalen genommen

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Russland fällt über die Ukraine her. Uns droht ein Krieg, der sich ruckzuck auch auf Gebiete ausweiten kann, die uns näher liegen, als uns lieb sein kann.

– Erschreckend genug, dass die Dümmsten der Dummen jetzt erst begreifen, dass auch ein demokratischer „Musterstaat“ eine funktionierende Armee benötigt, wenn in der Nachbarschaft Despoten hausen.

– Schlimm genug, dass jetzt erst erkannt wird, dass man nicht sämtliche Kraftwerke abschalten und sich dann auf die Energielieferungen eines solchen Despoten verlassen kann.

– Doof genug, dass wir Millionen Waffen und Rüstungsgüter in alle Welt liefern und selbst kaum noch jemanden und Zeug haben, das nicht nur zum Werfen geeignet ist.

– Gut, dass wir uns dem Influencer-Hedonismus hingeben und unsere Zeit mit Gendersternchen und der Abschaffung des Verbrennungsmotors vertun.

– Toll, dass sich hier Leute in freien Demonstrationen unter Kundtun ihrer freien Meinung darüber beschweren, in einer Diktatur zu leben, und sich gelbe Sterne anheften.

– prima, dass wir einem Ex-Kanzler, der keine Ruhe gibt, ein lebenslanges Ruhegeld bezahlen

Jetzt müssen wir was tun! Ist doch klar!

Und die wirksamsten Maßnahmen werden schon umgesetzt:
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Auskunft über Ort und Zeit einer Bestattung

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Seit 2007 biete ich ja hier im Bestatterweblog.de jedermann die Möglichkeit, mir Fragen zum Thema Bestattung zu stellen, die ich gerne beantworte. Anfangs gab es auch eine Telefonhotline, hier wurde aber der Aufwand zu groß. Viele wollten auch einfach nicht einsehen, dass ich weder nachts drangehe (und wurden dann am anderen Tag pampig), noch dass ich zurückrufe. Aber per Mail und Kontaktformular kann sich immer noch jeder kostenlos informieren lassen.

Eines der häufigsten Themen ist der Ausschluss von Angehörigen von den Trauerzeremonien. Entweder möchten die Anrufer wissen, wie man andere daran hindert, zur Beerdigung zu kommen, oder es handelt sich um Ausgeschlossene, die erfahren wollen, wie sie doch vom Beisetzungstermin erfahren können.
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Podcast Wortbildungsmassnahme Folge 6: Fahren wir bald alle elektrisch?

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Brennen Elektroautos besonders häufig? Sterben beim autonomen Fahren viele Menschen? Warum wird Wasserstoff nicht die Zukunft sein? Weshalb gibt es in den Niederlanden mehr E-Autos?
Auf alle diese und weitere spannende Fragen weiß Frank Mischkowski eine Antwort. Er ist E-Auto-Fahrer der ersten Stunde. Als solcher ist er es gewohnt, dass andere ihn auf sein Auto ansprechen, um eine Mitfahrt bitten und viele Fragen stellen. Geduldig beantwortet er alle Fragen und stillt die Neugier.

Das tut er auch in diesem Podcast, der u.a. auch die Frage klärt, ob sich Elon Musk und Bill Gates verschworen haben, um uns alle mit Pandemie-Impfungen zu versklaven.

Reinhören!