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Leonardo auf dem Mond

Von

Bleiben Menschen manchmal noch am Leben, wenn sie unbedingt noch etwas erleben möchten?
Können Sterbende den Zeitpunkt ihres Todes willentlich beeinflussen?

Diese und ähnliche Fragen ergaben sich jetzt hier aus dem Artikel in dem ich davon erzählte, daß eine über 90-jährige noch einmal glücklich ihr Urenkelkind in den Arm schloß und dann starb.

Ich weiß auf diese Fragen auch keine Antwort, kann keine Quellen für irgendwelche Zusammenhänge nennen.

Was ich jedoch weiß, sind die unzähligen Geschichten, die mir erzählt wurden und die solche Zusammenhänge belegen sollen.

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Ein Kind ist uns geboren

Von

Irgendwie ist mir ganz seltsam zumute. Ich komme von einem Haussterbefall nach Hause. Verstorben ist im gesegneten Alter von 93 Jahren Frau Anneliese Huber. Lang hat sie gelegen, bis zuletzt war sie hellwach und nahm am Geschehen um sie herum regen Anteil.

Daß jemand heutzutage zu Hause, im Kreis seiner Familie sterben darf, ist schon etwas Besonderes, die allermeisten Menschen sterben im Krankenhaus oder Pflegeheim, oft ganz allein.

Daß aber jemand zu Hause ein Kind auf die Welt bringt, ist vermutlich ebenso selten. In diesem Haus ist aber beides passiert. Die hochschwangere Enkelin der Huberin, wie auch die restliche Familie, hatte nicht damit gerechnet, daß es mit der Oma so schnell zu Ende gehen würde. Deshalb bereitete man sich seit Wochen auf die anstehende Geburt der kleinen Klara vor, die heute Mittag um 14.11 Uhr das Licht der Welt erblickte. Oma Huber konnte ihre Urenkelin, so berichtete man mir später, noch einmal in den Armen halten; wenig später ist sie im wahrsten Sinne des Wortes entschlafen.

Sohn Huber, frischgebackener Opa, sagte zu mir: „Wie hat die Oma immer gesagt: Seid doch nicht traurig, irgendwann muß jeder gehen, sonst hätten wir doch gar keinen Platz für die vielen kleinen Babys.“

Weihnachten bei Heise

Von

Auch bei Heise kehrt Weihnachtsstimmung ein und so beschäftigt sich ein Artikel dort erstaunlicherweise gleichermaßen mit dem Weihnachtsmann, meinem Weblog hier und dem Wort FUCK.

Nachzulesen hier

Hauptsache

Von

„Ich hätt‘ gern um die Urne meiner Frau noch so einen Blumenkranz“, sagte der Witwer heute Morgen zu mir.

„Kein Problem, sollen wir die gleichen Blumen nehmen wie für den Kranz?“

„Ja, das ist ’ne gute Idee.“

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iPhone

Von

Leserin enra hat mir ein Bild zugemailt, das zeigt, wie das Bestatterweblog auf einem Eiphone aussieht:

b1estatterblogiphone.jpg

Sieht doch ganz gut aus, finde ich.

Schnitzereien

Von

Wenn ich spät abends noch raus muß, um zu einer Beratung zu fahren, dann tue ich das natürlich mit zwiespältigen Gefühlen. Auf der einen Seite bliebe ich lieber zu Haus im Warmen, auf der anderen Seite freut es mich natürlich, daß das Geschäft läuft.

Die Familie, zu der ich gestern Abend kam, hatte zuvor schon über zwei Stunden auf den Hausarzt gewartet, dann unseren Männern beim Abtransport im Weg zur Seite gestanden und wartete nun auf mich. Über das lange Warten hatte man Hubger bekommen, weshalb eine der weiblichen Verwandten in der Küche stand und irgendeine lukullische Unaussprechlichkeit auf der Basis von Saumagen und Zwiebeln briet.

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Kokosmakronen Rezept

Von

Nur damit ich das Rezept nicht vergesse, auch wenn’s mit dem Weblog nichts zu tun hat 😉

400 g Kokosraspeln
8 Eiweiß
410 g Zucker
4 Tropfen Bittermandelöl
60 Stück Backoblaten
etwas Fett

Die 8 Eiweiß steif schlagen. Dabei muß es so fest werden, daß ein Schnitt mit dem Messer sichtbar bleibt.

Während des Steifschlagens langsam nach und nach Zucker und Bittermandelöl zugeben. Dann die Kokosrapseln ganz vorsichtig unterheben.
Von diesem Teig mit 2 Teelöffeln kleine Häufchen auf die Backoblaten setzen.

Im vorgeheizten Backofen bei 150 Grad etwa 25 Minuten backen.

P.S. Das Rezept ist von einer Kundin, die mir eine Blechdose mit den besten Makronen der Welt gebracht hat. So einfach und bekannt das Rezept auch ist, ich will die irgendwann mal nachbacken.