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Fette Beute

Von

…konnte ein Einbrecher in einer Berliner Wohnung nicht gerade machen. Stattdessen fand er in der Wohnung, in die er eingebrochen war, einen Mann, der schon vor zwei Wochen verstorben war.

Immerhin verständigte der Einbrecher vor seiner Flucht noch die Polizei.

Hier gibt es die ganze Story.

Danke an Torsten für den Pressehinweis

Im Fernsehen

Von

Es war erst kurz nach Sechs, da ging das Telefon das erste Mal. Frau Kunzinger war am Apparat und hyperventilierte in den Hörer: „So geht das nicht, so geht das wirklich nicht!“

Ich versuche aufgeregte Kunden immer erst mal zu beruhigen, doch gelang mir das dieses Mal nur sehr unvollkommen. Sie hechelte weiter: „Wir sind hier in hellster Aufregung wegen der Anzeige.“

Kunden sind immer in „hellster Aufregung“, diese Formulierung höre ich immer wieder, das scheint ein ganz beliebter Ausdruck zu sein, nur noch zu übertreffen durch „super aufgeregt“.

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Herr Maurer II

Von

Es ändert sich nichts daran, der Sohn des Herrn Maurer kümmert sich nicht weiter, ihm ist das Weitere egal.
Allerdings sind Fortschritte zu vermelden, was den Verbleib der Witwe anbetrifft. Die ist nämlich, so erzählte uns eine Nachbarin, einige Tage zuvor nach Spanien abgefahren. Darüber habe es im Hause Maurer einen Riesenkrach gegeben. Frau Maurer habe sich das nämlich alles so schön ausgemalt, bis Ende März der kalte Jahreszeit zu entfliehen und diese Monate in Spanien zu verbringen.
Alles sei gebucht und geplant gewesen, da habe Herr Maurer beschlossen, nicht mitzufahren.
Schließlich sei Frau Maurer voller Wut allein gefahren.

Wo die aber hingefahren sei, das wisse sie nicht: „Gibt’s da noch was anderes, als Mallorca?“

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Wir baggern jetzt!

Von

Fest gewillt, uns jetzt den Hof aufzugraben, rückten die Telekomler heute Morgen doch noch einmal an. Fleißig wie sie sind, hatten sie erst mal in der Vermittlungsstelle an der Ecke unser Kabel gezogen, sodaß bis jetzt wieder die ganze Zeit nichts ging.

Erneute Messungen und schon mal mit gelber Sprühfarbe auf dem Gehweg markieren, wo gegraben werden muß.

Es half auch nichts, denen zu sagen, daß eigentlich ja schon längst alles wieder geht. Nichtmals die Tatsache, daß ich heute schon zweimal angerufen worden bin und man mir versicherte, es gehe jetzt alles wieder, ließ die Männer von ihrem Tun abkehren. Auch die SMS, die ich von T-Com erhalten hatte (und nicht von T-Home, wie irgendjemand im Kommentar meinte), in der bestätigt wurde, daß alles wieder gehe, half nichts. Die wollten baggern.

Dann riefen sie aber doch noch ihren Chef an, der auch kam und nochmals die Leitung gemessen hat.

„Na, die Leitung ist doch sauber! Was wollen Sie eigentlich?“ fragte der mich und ich weinte bitterlich in meinen Hemdkragen.

Fröhlich blinkt das Lämpchen

Von

Wenn’s Lämpchen blinkt ist man verloren.
Am Freitag begann die Power-Lampe am DSL-Router fröhlich zu blinken. Ist ja eigentlich schön, daß sich auch dieses Lämpchen an der allgemeinen guten Laune beteiligt, jedoch verging mir diese gute Laune relativ schnell, als sich herausstellte, daß nicht nur keine Verbindung mehr zum Internet besteht, sondern auch die Telefone heftig gestört waren.

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Wieder da

Von

Seit exakt 8.10 Uhr geht endlich unser DSL wieder.
Jetzt muß ich erst mal Mails aufarbeiten und Geschäftliches erledigen, dann melde ich mich wieder.

Tom lebt also noch.

Knochen im Aushub

Von

Ist es eigentlich normal, dass bei einer Beerdigung im Aushub neben dem Grab die Knochen früherer Verstorbener zu finden sind und die ersten ankommenden Gäste diese mit der Hand hinter dem Grabstein verstecken müssen, bevor die näheren Angehörigen der früheren Besitzer dieser Gebeine eintreffen?

Durch die immer wieder erneute Belegung der Gräber über Generationen hinweg, kann es durchaus vorkommen, daß sich im Erdreich noch Fragmente menschlicher Gebeine befinden. Diese können beim Anlegen eines neuen Grabes im Aushub vorhanden und sichtbar sein.

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Sarg und Blumen

Von

Hallo Tom, am Freitag war ich auf der Beerdigung einer Bekannten. Sie wurde auf einem Dorf beerdigt. Der Sarg war bereits im „Loch“, bis die Trauergäste vorbei gehen durften. Das Loch war sehr tief. Ich denke, es ist vl. ein Doppelgrab, weil der Ehemann noch lebt. Meine Freundin hat sich aufgeregt, weil das Loch so tief war. Ist es überhaupt noch üblich, den Sarg abzulassen? Ich denke, eher nicht, weil unter ganz blöden Umständen dann doch der eine oder andere Trauergast sich mal „dazulegen“ könnte, weil ihn die Trauer umwirft.

Die meisten Trauergäste werfen ein paar Blumen (egal, ob jetzt eine einzelne Rose oder ein kleines Sträusschen) auf den Sarg. Was passiert denn mit den Blumen, wenn die Erde auf den Sarg kommt? Ich denke nicht, dass ein Friedhofsangestellter da runter klettert und die Blumen wieder rauf holt. Die Erde wird wohl gleich auf die Blumen geworfen.

Daß der Sarg ins Grab abgelassen wird, ist durchaus normal. Bleibt er mal oben, so hat das technische Gründe oder wurde von den Angehörigen so gewünscht. Technische Gründe könnten sein, daß es geregnet hat und sich in der Grube Wasser gesammelt hat. Das ist meiner Meinung nach aber die Ausnahme.

Die Bumen, die ins Grab geworfen werden, bleiben dort. Es besteht keine Notwendigkeit, diese wieder herauszuholen.