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Olugulade -11-

Von

Es hat sich nichts Neues ergeben in dieser Angelegenheit. Frau Birnbaumer-Nüsselschweif scheint sich selbst etwas ins Abseits geschossen zu haben, denn wie mir zugetragen wurde, scheint ihr Rückhalt in ihrer Kirchengemeinde doch nicht so groß zu sein, wie ich zunächst dachte.
Diejenigen, die bei mir anriefen, scheinen nun doch hauptsächlich diejenigen wenigen zu sein, die sich von der Birnencreme-Nussaroma haben dazu anstacheln lassen.

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Henning -4-

Von

Über Tage hinweg hatte man die Suche nach den verschwundenen Gegenständen fortgesetzt, aber leider nichts gefunden. Im Gegenteil, aus einem Bestattungswagen fehlte eine Polaroid-Kamera. Gut, um die ist es nicht wirklich schade, sie ist noch ein Relikt aus der Zeit, als es noch keine Digitalkameras gab. Vermutlich hat diese Kamera Edwin Herbert Land noch persönlich in Händen gehalten…

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Darstellung

Von

In den letzten Tagen hat es wohl einige leichte Anpassungen am Design der Seite gegeben. Trotz sorgfältiger Kontrolle mit verschiedenen Browsern und Bildschirmauflösungen meldet sich jetzt eine Leserin per Mail und berichtet von Darstellungsproblemen.

Ist das bei noch mehr Leuten so und wie sieht das aus?
Kann jemand einen Screenshot senden?

Danke 🙂

Dahoam

Von

Schon ganz früh kam der Anruf eine Kundin, ihre Mutter sei gestorben und wir möchten bitte mit dem Sarg kommen.
Aha, habe ich gedacht, wieder jemand, der es eilig hat, aber mit dem Sarg wohin zu fahren ist aus zweierlei Gründen so eine Sache. Zum einen wäre es ja ganz praktisch, wenn die Leute vorher einen ausgesucht hätten und zum anderen erlauben es die Treppenhäuser oft nicht, mit einem Sarg in die Wohnung zu marschieren.
Das erläutere ich der Kundin auch und sie sagt: „Ach bei uns kommt man gut rein, geht alles geradeaus und sind nur drei Stufen. Nehmen sie einen hellen Eichensarg.“

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Donnerstags ist wie freitags

Von

Ehrlich, dieser Donnerstag heute ist wie ein Freitag. Ich bin schon in dem Gefühl aufgestanden, heute sei Freitag und habe heute Morgen großmäulig im Büro herumgetönt, die sollen sich nicht so anstellen, morgen sei ja Wochenende. Ich habe keinen Widerspruch gehört. Die haben sich alle angeguckt und vermutlich gedacht: Laßt den Alten reden!

Gegen 11 Uhr habe ich dann, wie freitags immer üblich, den Wochenenddienst abgesprochen und den Leuten gesagt, daß sie um 14 Uhr gehen können. Normalerweise ist bei uns auch freitags Dienst bis 16 Uhr bzw. 16.30 Uhr, aber wenn die Wochenarbeit geschafft ist und nichts Dringendes ansteht, schicke ich die Leute meistens früher nach Hause.

Gerade eben kam Frau Bühler und fragte: „Und wir können wirklich um zwei gehen?“

„Warum denn nicht? Hab ich doch gesagt.“

„Ja aber morgen sollen wir schon kommen, oder?“

„Wenn ihr unbedingt wollt, könnt ihr auch morgen kommen, mein Samstag ist das ja nicht…“

„Äh Chef, morgen ist erst Freitag.“

Uags. Gnurks, schluck, peinlich, peinlich….

„Okay, das war mein Fehler. Morgen wird natürlich gearbeitet, aber wegen heute… Schaut, daß bis um 14 Uhr alles weggeschafft ist und dann trollt Euch. Gesagt ist gesagt.“

Ihr glaubt gar nicht, wie nett die auf einmal alle zu mir sind.

Olugulade -10-

Von

Das weitet sich jetzt aus. Die Birnbaumer-Nüsselschweif macht jetzt Bambule, wie ich das so nenne. Sie hat nun neben Herrn Dr. Raps auch den Vorsitzenden des Heimatvereins und die halbe Kirchengemeinde gegen mich rebellisch gemacht. Das Telefon steht praktisch nicht mehr still. Hinter teilweise scheinheilig vorgetragenen Hilfsangeboten lauert stets der Vorwurf, warum wir das Kind nicht in die richtigen Hände geben wollen.

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Herr von Runkenstein kriegt jetzt Besuch

Von

Herr von Runkenstein ist die Kunstfigur oder das alter ego, die/das sich der Betreiber des Runkenblogs zugelegt hat. Dieser Herr von Runkenstein erlebt so dies und das auf dieser Welt und das kleidet sein Schreiberling in schöne Worte.

Jetzt profitiert Herr Runkenstein von der Pest und fängt an Leute zu bestatten. Eine schöne Geschichte, wie ich finde und deshalb empfehle ich: ab ins Runkenblog!

Hospiz

Von

Heute Morgen hatten wir eine ältere Dame hier, die ihren Mann beerdigen lässt. Drei Wochen hat der 84jährige Mann in der Klinik an Apparaten gehangen und sie war ja so dankbar, daß die in der Klinik alles für ihren Mann getan haben.
Ganz entrüstet äußerte sie sich darüber, daß das Pflegepersonal ihr vorgeschlagen hatte, den Kranken in ein Hospiz zu bringen.

„Ich tu doch meinen Mann nicht ins Sterbehaus!“

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