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ZDF – heute.de über das Bestatterweblog

Von

Die Journalistin Annette Klotz schreibt für die Online-Seite der heute-Sendung des ZDF über die unterschiedlichen Formen, sich im Internet mit dem Thema Tod und Trauer zu beschäftigen. Sie widmet einen beachtlichen Teil ihres Textes auch dem Bestatterweglog.

Unter anderem schreibt sie:

Bestatter bloggt über Alltag

Auch „Tom“, der unter diesem Pseudonym seit April 2007 in einem Weblog über sein tägliches Leben als Bestatter schreibt, will über das Thema Tod und Trauer informieren – und gleichzeitig mit Vorurteilen gegenüber seiner Zunft aufräumen. Unter www.bestatterweblog.de erzählt er, mit welchen Handgriffen eine Leiche in einen Sarg gelegt wird, wie Öko-Bestattungen funktionieren, und wie sich Holzsärge zusammenklappen lassen.

Hier geht es zum ZDF heute.de

Abschied

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Als unsere Mutter gestorben ist, hat der Bestatter regelrecht darauf gedrängt, dass wir uns die Tote nochmal anschauen. Warum macht der das?

Dem Bestatter kann es eigentlich egal sein, ob die Hinterbliebenen noch einmal Abschied nehmen oder nicht. Er hat auf jeden Fall weniger Arbeit und einen geringeren Aufwand, wenn der Sarg zu bleibt und gleich auf den Friedhof kommt.

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Henning -5-

Von

Am nächsten Tag kam Henning dann und wollte unbedingt einen Termin bei mir. Und da ich nicht der Dalai Lama bin, hatte ich gerade keine Zeit, mich mit jedem, der es will, zu unterhalten. Also musste Henning bis zum Nachmittag warten und empfand das als ungerechtfertigte Zumutung, was er dann auch deutlich zum Ausdruck brachte, als er in mein Büro kam: „Das hat ja gedauert!“

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Sommerfeld mal wieder

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Dieser Sommerfeld macht mir langsam Spaß. Vorhin sitze ich gerade im Büro so vor mich hin und schaufele meine Millionen von einer Ecke in die andere mache die Überweisung fürs Finanzamt fertig, da kommt ein Typ ins Blickfeld der Kamera der Vordertür und klingelt. Ich gehe also mal gucken, was der will, könnte ja ein Kunde sein.

Der Typ sagt, er sei der Harry und er käme nur mal eben vorbei, um seine 350 Euro abzuholen.

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Die Millionärserbin

Von

Neulich habe ich ferngesehen. Mich interessierte die in der Vorschau angekündigte Sendung über Hausboote. Das würde mir nämlich auch ganz gut gefallen.
Jetzt war die Sendung aber so, daß das was mich interessierte in kleinen Häppchen gezeigt wurde, unterbrochen von Berichten über Superreiche, die in unermesslichem Luxus auf Kreta oder der Spitze des Mount Everest wohnen, oder so.

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Auf dem Bahnhofsklo

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Wenn es früher bei uns hieß, der Einsatzort sei ein Bahnhofsklo, dann wussten wir was los war. In den allermeisten Fällen handelte es sich um einen Drogentoten. Diese Aufträge sind bei den meisten Bestattern besonders unbeliebt. Es sind oft junge Menschen, die da geholt werden müssen, die Umstände unter denen sie starben sind gräßlich, Bahnhofsklos sind schmutzig, stinken und oft steht der Urin zentimeterhoch; und am Ende will keiner bezahlen.

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Die Amtmännin

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Ist ja eigentlich schon albern, daß eine weibliche Beamtin irgendwann mal Amtmännin wird. Nicht Amtfrau, sondern Amtmännin. Analog dazu hätten wir dann eigentlich ja auch Schutzmänninnen, Müllmänninnen und vielleicht sogar hat der eine oder andere sogar eine Traummännin.

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