Mitarbeiter/Firma

Sandy sitzt nackt im Büro

Jaja, das hat natürlich die Gemüter erregt und die Phantasie angestachelt. Da schreibe ich, daß Sandy oben ohne in ihrem Büro sitzt…

Nein, wir sind keine völlig durchgeknallte Firma und ich lasse der jungen Frau nicht alles durchgehen. Es ist durchaus nicht üblich, daß unsere Mitarbeiter nackt in der Firma herumlaufen.
Aber Sandy nimmt sich hin und wieder einiges heraus, was sich kein anderer herausnehmen würde und einige, wenige dieser Sachen lassen wir ihr auch durchgehen. Sie leistet einfach gute Arbeit und ist beinahe unverzichtbar.

Dennoch: Nackig geht nicht.
Aber es ist halt vorgekommen, Sandy hat vollkommen andere Vorstellungen von dem was normal ist, als andere Leute und sie findet überhaupt nichts dabei, ihren Körper zu zeigen.

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Mir ist bis heute noch nicht klar, ob sie mit dem Tragen einer fast transparenten Bluse beispielsweise die Männer verrückt machen will oder ob sie das Teil einfach nur schön findet und sich nichts dabei denkt.

Selbstverständlich stehen Frau Büser und ich sofort auf der Matte, wenn das Ganze zu offenherzig ist und Sandy muß sich an an- bzw. umkleiden.
Erwähnen muß ich noch, daß sie niemals in unangemessener Kleidung vor Kunden auftreten würde. Dafür hat sie im Büro eine ganze Garnitur bestehend aus weißer Bluse, schwarzem Bäffchen und schwarzer Hose hängen. In Windeseile kann sie sich von einer Vampirbraut in ein ansehnliches Büromädchen verwandeln.

Aber solche Vorfälle, wie neulich beschrieben, kommen eben immer mal wieder vor und wir müssen immer mal wieder regulierend eingreifen.
Es gibt auch so Zeiten, meistens im Frühjahr -ich sage dann immer, daß sie in der Brunftzeit oder rollig ist-, da häufen sich die Ausrutscher. Sie kommt dann oft zu spät, meldet sich auch schon mal überraschend krank oder ist, das hatten wir auch schon, drei bis vier Tage verschollen.
Man muß Sandy kennen, um zu verstehen, warum sie beinahe Narrenfreiheit hat.

Vor Jahren hatte ich sogar schon einmal eine Kündigung ausformuliert, da war mir das Verhalten zu bunt und frech geworden. Alle Ermahnungen hatten nichts geholfen und ich hatte den Eindruck, die junge Amerikanerin wolle sich nicht mehr in die betrieblichen Abläufe einfügen.
Aber dann haben wir uns einen ganzen Nachmittag eingehend unterhalten und die Fronten geklärt. Heute bin ich froh, daß ich sie behalten habe.

Um es kurz zu sagen: Die große junge Frau mit den endlos langen Beinen ist einfach durchgeknallt, balla balla und gaga. Dafür ist sie in ihrem Fach aber auch ein Ass.

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(©si)