Darf ich die Urne meiner Oma ausgraben?

Ich möchte wissen, ob ich die Urne meiner Oma auf dem Friedhof ausgraben und daheim im Garten begraben kann.
Das Grab läuft demnächst ab und ich möchte meiner Oma eine dauerhafte Stätte im Garten herrichten.
Ist das erlaubt?

Nein, das ist nicht erlaubt.
Ich kann Ihnen nicht raten das zu tun – auch nicht heimlich.

Mir ist schon mal zu Ohren gekommen, dass jemand das trotzdem gemacht hat.
Dazu ist diese Person an einem ruhigen Tag, an dem es auch ein bißchen nieselte, auf den Friedhof gegangen und hat die Urne einfach ausgegraben.
Das verurteile ich natürlich auf das Schärfste.

Das entstandene Loch hat derjenige dann mit Erde wieder aufgefüllt und an die Stelle ein paar Stiefmütterchen gepflanzt. So konnte er sein illegales Treiben sehr gut verbergen. Ich finde das ja sowas von schlimm!

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Peter Wilhelm war auf Lesereise

Peter Wilhelm war im Erzgebirgen in Dresden, der Tschechischen Republik und in Fürth.

…und ist jetzt wieder da.
Ist ja erschreckend, wie sehr ich das Bestatterweblog vernachlässigen musste.
Aber die Reise in den Osten Deutschlands und in die Tschechische Republik erforderte einiges an Vorbereitung.
Die Reise dauerte eine gute Woche und am vergangenen Sonntag bin ich wieder nach Hause gekommen.

Die letzte Etappe war Fürth bei Nürnberg, wo ich meinen Reisebegleiter Frank Mischkowski zu Hause absetze, der mich seit Jahren in PR-Fragen berät und ein superguter Freund ist.

Von Fürth nach Heidelberg fährt man sonst so in anderthalb Stunden, wenn’s mal schlecht läuft, braucht man auch schon mal zwei Stunden.

Ich bin aber voll in das süddeutsche Unwetter vom vergangenen Sonntag geraten und habe auf Autobahn und Nebenstraßen dann geschlagene sechs Stunden benötigt, bis ich endlich daheim war.

Alles weiß macht der Mai.

Alles weiß macht der Mai.

Die Reise war ein toller Erfolg. In Reichenbach, Radebeul, Dresden und Franzensbad/Tschechien haben mich die Menschen freudig empfangen und offensichtlich auch Spaß an mir und meinen Texten gehabt. Eine kleine Reportage über die Lesungen gibt es hier zu lesen:

http://dreibeinblog.de/peter-wilhelm-bei-den-krimi-literatur-tagen-im-vogtland/
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Die Bremer Brüder Maik und Dirk Hentschke verkaufen rund 200 Leichenwagen pro Jahr

Seit Ende der 80er-Jahre sind Maik und Bruder Dirk Hentschke im Geschäft mit Bestattungswagen.
„Eigentlich sind wir durch Zufall zu den Bestattungswagen gekommen“, erzählt Maik Hentschke. Die beiden waren in ihrer Jugend erfolgreiche Kanuten und hatten Probleme, ihre Boote zu transportieren – bis sie eines Tages einen ausrangierten Leichenwagen auftaten: Der war das perfekte Transportfahrzeug für die überlangen Sportgeräte. Und es sorgte für Aufsehen im Bekanntenkreis: „Immer mehr Leute fragten uns, ob wir ihnen auch so ein Auto besorgen können“, blickt der Geschäftsmann auf die Anfänge des Unternehmens zurück. Zunächst handelten die beiden mit gebrauchten Transportern, später nahmen sie auch Neuwagenbestellungen an und ließen VW Bus und Co. selbst umbauen. Und schließlich kamen die Limousinen ins Angebot; so nennt die Branche die umgebauten Kombis mit den langen Seitenfenstern.

Heute verkaufen Hentschkes pro Jahr circa 200 Fahrzeuge; 70 Prozent davon sind Neuwagen. Damit zählen sie zu den ganz Großen in der Branche, die deutschlandweit nur rund 350 Neufahrzeuge pro Jahr absetzt.

Zitatquelle und mehr hier: http://www.donaukurier.de/nachrichten/auto/Fuer-den-letzten-Weg;art59,3219558

Wo bleibt da die Menschenwürde? Tote wochenlang nicht beigesetzt

Leichnam lag einen Monat lang im Klinik-Kühlraum

ROITHAM/Österreich

Niemand kümmerte sich um das Begräbnis von Friederike Schindlauer aus Roitham.
Leichnam einer 89-Jährigen lag einen Monat lang im Spitalskühlraum

Am 12. April verstarb Friederike Schindlauer im Alter von 89 Jahren. Danach lag ihr Leichnam einen Monat lang in der Prosektur des Welser Krankenhauses. Grund sind die verschlungenen Behördenwege – aber wohl auch die Tatsache, dass sich niemand richtig verantwortlich fühlte.
Erst diese Woche wurde er in ein Krematorium überführt, wo die sterblichen Überreste nun eingeäschert werden.

„Wo bleibt da die Menschenwürde?“, fragt ein entfernter Verwandter. Und auch im Seniorenheim Vorchdorf versteht man das Zuwarten nicht. „An so einen Fall kann ich mich nicht erinnern, das hat sich Frau Schindlauer nicht verdient“, sagt Heimleiterin Barbara Peter.

Laut Bestattungsgesetz müssen Verstorbene spätestens vier Tage nach ihrem Tod bestattet werden. Bei Verwendung von Kühlräumen darf die Frist auf sechs Tage ausgedehnt werden. Wird länger gewartet, braucht es dafür die schriftliche Zustimmung des Bürgermeisters.
Im Fall von Friederike Schindlauer fühlte sich weder die Gemeinde Vorchdorf noch die Gemeinde Roitham zuständig. Der Roithamer Bestatter Heinrich Engljähringer nahm sich am Ende der Sache an und ermöglichte gemeinsam mit einem Cousin der Verstorbenen und dem Notariatsbüro am Ende noch die Bestattung.

Mehr hier: http://www.nachrichten.at/Leichnam…Spitalskuehlraum

Sie hat alles richtig gemacht: Buchlesung

Vorhin gab es ja hier im Bestatterweblog eine Ankündigung für eine Buchlesung.
Der Veranstalterin muß ich ein großes Lob aussprechen. Kein Herumgezicke wegen des Honorars und sofortiges Zurücksenden der erforderlichen Unterlagen.
So ist das fein! Da freue ich mich. Und dann findet die Veranstaltung auch statt.

Zwei Veranstaltungen in den letzten Monaten habe ich schon abgesagt, weil auch bis 14 Tage vor der Veranstaltung der erforderliche Vertrag noch nicht eingegangen war. Ich habe keine Lust hunderte von Kilometern durch die Gegend zu fahren, ohne irgendeine vertragliche Grundlage. So macht man das nicht.

Ich finde es ganz grauenhaft, daß Leute hier anfragen und wochen-, ja monatelang herumeiern und mich mit zig Mails beschäftigen, und dann nicht in der Lage sind, mir halbwegs zeitig die Unterlagen zuzusenden. Und die benötige ich, da da der Veranstaltungsort und die Zeit draufsteht. Eins ist klar: Wenn das Ding 14 Tage vor der Veranstaltung nicht hier ist, dann sollen die meinetwegen Puppentheater spielen oder Sackhüpfen veranstalten, ich fahre da bestimmt nicht hin!

Die Veranstaltungen, die öffentlich sind, die stattfinden, stehen in der Seitenleiste oben rechts. (Mobilansicht: ganz unten.)
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Lesung mit Peter Wilhelm, 24.6.2016 in Halver

Am 24.06.2016 kommt Peter Wilhelm nach Halver.
Er liest dort aus seinen Werken und die Zuschauer und Zuhörer erwartet ein launiger, besinnlicher und auf jeden Fall unterhaltsamer Abend.

Wo:
Ev. Friedhofskapelle
Elberfelder Str. 27
58553 Halver

das liegt grob gesagt zwischen Wuppertal und Gummersbach.

Wann:
24.06.2016
19:00 Uhr

Was?
Buchlesung und Gedöns
Eintritt frei (es geht eine Spendenbox herum)

Anmelden?

Ja, hier:

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