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Charles Manson verstorben

Charles Manson ist tot.

Charles Milles Manson (* 12. November 1934 in Cincinnati, Ohio; † 19. November 2017 in Bakersfield, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Krimineller. Er war Anführer der Manson Family, einer sektenähnlich strukturierten Hippie-Kommune in Südkalifornien in der Nähe von Los Angeles, Kalifornien.

Manson betätigte sich unter anderem als – kommerziell nicht erfolgreicher – Musiker.

Die sogenannte Manson Family wurde 1969 weltweit bekannt durch die Ermordung von Sharon Tate, Leno und Rosemary LaBianca und vier weiterer Menschen. Manson hatte die Morde angeordnet, aber nicht selbst ausgeführt. Er wurde wegen Verabredung zum Mord zum Tode verurteilt.

Charles Manson wurde im April 1971 in eine Todeszelle in San Quentin gebracht. Am 18. Februar 1972 erklärte der Oberste Gerichtshof von Kalifornien die Todesstrafe für verfassungswidrig. Alle Todesurteile wurden daraufhin in lebenslange Haftstrafen umgewandelt. Im Oktober 1972 wurde Manson in das Folsom State Prison überstellt. 1973 wurde dort mit Strychnin ein Giftanschlag auf ihn verübt, Manson überlebte und kommentierte diesen als neue Erfahrungsebene.

Im Mai 1976 wurde er in das California State Medical Corrections Facility, das größte US-amerikanische Gefängniskrankenhaus, in Vacaville (Solano County) verlegt. Die Wiedereinführung der Todesstrafe in Kalifornien im Jahr 1978 hatte für die zum Tode Verurteilten um Manson keine Bedeutung; die Umwandlung der Todesstrafen in lebenslange Haftstrafen war nach dem Gesetz verbindlich.

1984 wurde Manson von einem Mitgefangenen mit Nitroverdünnung überschüttet und angezündet, er erlitt dabei schwerste Verbrennungen. Im Juli 1985 wurde Manson nach San Quentin gebracht, ab März 1989 saß er im California State Prison Corcoran (Kings County) ein.

Am 11. April 2012 wurde sein mittlerweile zwölftes Bewährungsgesuch abgelehnt. Die nächste Anhörung hätte nach dieser Entscheidung erst wieder 2027 stattfinden können.

Am 7. November 2014 wurde Manson die Genehmigung erteilt, die 26-jährige Afton Elaine Burton zu heiraten. Manson ließ die Genehmigung der erteilten Heiratserlaubnis im Februar 2015, ohne sie in Anspruch zu nehmen, ablaufen.

Anfang Januar 2017 wurde Manson wegen schwerer Magen-Darm-Probleme ins Krankenhaus eingeliefert. Bereits wenige Tage später wurde er wieder zurück ins Gefängnis gebracht.

Am 15. November 2017 erfolgte erneut die Verlegung in ein Krankenhaus. Am 19. November 2017 starb er eines natürlichen Todes.

Text: Wikipedia, Artikel Charles Manson
Bild 1: Von San Quentin – www.mugshots.org, Gemeinfrei, Link
Bild 2: PD – State of California and is therefore in the public domain.

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Peter Wilhelm20. November 2017

9 Kommentare von 138907.

  1. Das Gute am Tod ist, dass er der einzige unbestechliche Gleichmacher ist. Jeder wird geholt: Arm und Reich, Gutmensch oder Statthalter des Teufels.
    Und schon wieder ist ein Platz in der Hölle mehr belegt, nachdem Manson genug Zeit hatte zu Lebzeiten über seine Verfehlungen nachzudenken. Dort hat er dafür nun noch viel mehr Zeit.

    • @Martin:
      Ja, Totenlieder. So einen im Nachhinein zu glorifizieren, ist das allerletzte. Schämen Sie sich.

  2. Ein toller Sänger? Schade? Vielleicht mal die Hinterbliebenen fragen, allen voran Herrn Polanski, wie er es findet, dass auf Mansons Geheiß seinem ungeborenen Kind das Totenlied gesungen wurde. Nur weil er singen konnte, war er dennoch ein gefährlicher Irrer. Hitler hat auch gemalt. Ist es da auch schade, dass er tot ist, waren ja hübsche Bilder? Und sowas darf wählen!

  3. Ich glaube nicht, dass das ernst gemeint war. Seine Erfolge als Musiker waren ja nicht gerade das, weshalb er bekannt geworden ist.

    • Ich male in Zukunft ein smiley zu solchen Beiträgen, versprochen.

      • @Martin:
        Gut und schreibe auch dann ein St. vor Deinen Namen, dann bekommst Du vielleicht eine Laterne. ;-) ;-) ;-) ;-)

      • @Udo
        Charles Manson hat auch Musik gemacht. Nicht so erfolgreich wie Marilyn, aber immerhin.
        @Martin
        Anführungszeichen sind ein probates Mittel um Missverständnise zu vermeiden. Gibt genug Irre da draußen. Da weiß man dann nicht, ob Ernst oder Ironie.

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