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Der Mutant

Von

Bei uns im Haus habe ich zwangsweise die Rolle des Beschützers inne. Ich bin für die Abwehr von Tigern, Haien und Riesenschlangen ebenso verantwortlich, wie für die Beseitigung der allergrößten hier lauernden Gefahr: der Spinnen!

Wird meine allerliebste Ehefrau auch nur der Ahnung einer Spinne ansichtig, so schreit sie in erstaunlich hohem Ton das Wort „Bär“, meint damit mich und deutet auf das Krabbelvieh. Ich muß es dann wegmachen.

Wir haben da so ein Ding, mit dem kann man Insekten und Spinnen davonschaffen, ohne sie zu töten. Ich persönlich würde ja irgendwelches Ungeziefer einfach tot treten oder hauen, aber auch wenn das so tief in meinen steinzeitlichen Trieben verankert ist, beschränkt der Auftrag meiner Frau sich mit den Worten: „Mach die weg, mach die sofort weg!“ lediglich auf die Entfernung des Untiers und nicht auf dessen Exekution.

Manchmal ist kein Stuhl da, auf den meine allerliebste Frau hüpfen könnte, dann stellt sie sich auf die Zehenspitzen und wenn das Tier besonders gefährlich scheint und meine Frau das Gefühl hat, das Ungeziefer mache Anstalten, sie demnächst zu vertilgen, dann kommen sogar noch die Zehennägel zum Einsatz.

An sich sieht es ja klasse aus, wenn sie sich so aufrichtet und streckt, das macht ein schlankes Bein und einen schönen Fuß…

„Hör auf zu glotzen, mach hinne!“ treibt sie mich dann an und brav wie ich bin, nehme ich den Ökomax 2000, stülpe ihn über das Raubtier, verschließe ihn unten und trage es dann weit hinten in den Garten zur Kompostkiste.

Neulich erst hatte sich eine Amsel tagsüber durch das weit geöffnete Fenster in unser Schlafzimmer verflogen und leider nicht mehr den Weg nach draußen gefunden. In ihrer Panik (vielleicht hat sie auch gesehen, was ich so neben meinem Bett alles liegen habe) ist die Amsel dann offenbar mehrfach mit voller Wucht gegen das große Fenster geflogen, was sie irgendwann mit dem Leben bezahlte. So oder ähnlich muß das abgelaufen sein, mehr gab die spätere forensische Tatortanalyse nicht her.
Nun stelle man sich vor, wie wir spätabends ins Schlafzimmer kommen und uns im Schein schwächlich leuchtender, aber mitunter fürchterlich erotisierender Wandlampen ins Bett begeben. Ich bin gerade mal nicht so fürchterlich erotisiert und drehe mich nach einem kurzen Gute-Nacht-Grunzen auf meine Schlafseite und sehe Morpheus schon mit weitgeöffneten Armen kommen, da greift die Allerliebste noch einmal neben ihr Bett, um wegen der Hitze eine überflüssige Decke abzulegen. Dabei streift etwas ihre Hand, genauergesagt streift sie mit der Hand irgendwas. Hm, merkwürdig, was mag das sein? Sie greift tastend zu und…
…ertastet die tote Amsel, die neben ihrem Bette am Kopfende tot auf dem Rücken lag.

Der Schrei hat nicht nur mich geweckt, auch in der gesamten Nachbarschaft gingen die Lichter an und vermutlich unterstellen uns die Leute ringsherum, wir seien doch an diesem Abend ganz besonders erotisiert gewesen. Jedenfalls stand die Allerliebste auf Zehenspitzen, Zehennägeln, mit weit aufgerissenen Augen in ihrem Bett, deutete nur auf das Amselvieh und stieß in einem Rhythmus, der entfernt an S-O-S erinnerte, immer wieder spitze Schreie aus, während sie mit ihrem langen rechten Zeigefinger auf den Vogel deutete.

Ich versuchte meine Frau zu beruhigen, mußte doch abwarten, bis sich die suchend aus den Fenstern gestreckten Köpfe der Nachbarschaft wieder zur Ruhe legten und habe dann den Vogel mit spitzen Fingern an einer seiner Krallen gepackt, bin auf die Terrasse und habe ihn sehr pietätvoll und gaaaanz vorsichtig in Richtung unserer Kompostkiste geschleudert.
Nun bin ich, das gebe ich zu, kein besonders guter Amselschleuderer und so kommt es, daß Nachbar Nasweis-Lästig seit dieser Nacht nur noch mit durchgeladener Waffe unter dem Kopfkissen schläft. Er hat mir unter dem Schwiegel der Versiegenheit erzählt, alte Seilschaften aus längst vergangenen Zeiten hätten ihm eine unmißverständliche Drohung in Form eines toten Raben zukommen lassen, den sie nächtens durch sein Schlafzimmerfenster geschleudert hätten.

Sowas aber auch!

Gut, ich bin der Mann und ich bin für die Bekämpfung und Beseitigung von unerwünschtem Getier verantwortlich.
Das ist so und ich erfülle diese mir von der Natur zugedachte Rolle nicht gerne aber mit Stolz und großer Zuverlässigkeit.

Vorgestern hatte die Schwiegermutter Geburtstag und wir waren bei ihr eingeladen. Vom üppig überreichten Blumenschmuck, der die Wohnverhältnisse der alten Dame bei weitem überstrapazierte, hat sie einigen Besuchern besonders häßliche Gebinde mitgegeben. „Nehmt Euch was von den Blumen mit, die gehen mir ja sowieso alle ein.“

So gelangte die blaue Grotte in unser Wohnzimmer. Es handelt sich dabei um ein kleines Körbchen, das ihr Cousine Susanne und ihr spanischer Mann Pedro überreicht hatten. In dem Körbchen wächst irgendeine mediterrane Primel, flankiert vom einem Gebilde aus zusammengeklebten Strandmuscheln. Daneben reckt sich eine kleine Grotte aus chinagetöpfertem Kalkgries auf, die innen blau angemalt ist und einer etwa 6 Zentimeter großzügigen, beleuchteten Abbildung der Mutter Gottes in Technicolor, ein würdige Heimstatt bietet.
Mit anderen Worten: So einen abgrundtief häßlichen Scheiß habe ich schon lange nicht mehr gesehen…
…obwohl: neulich erst ist mir die Birnbaumer-Nüsselschweif bei der Gemüsefrau begegnet…

Nun denn, nach dem langen Tag bei Schwiegermuttern landete die Leuchtmadonna zunächst auf dem Wohnzimmertisch und wir schauten uns als Absacker noch ein Uraltfolge Columbo an.
Und während sich der kautzige Inspektor mal wieder am Kopf kratzte, warf sich die Allerliebste urplötzlich in ihrem Fernsehsessel nach hinten, das führt automatisch unten die Beinstütze aus, und schrie: „Ein Mutant! Ein Mutant!“

Im ersten Moment wußte ich gar nicht, was sie von mir will, dann sah ich in Richtung ihres ausgestreckten Fingers und entdeckte das Ungeziefer. Ein etwa 5 Zentimeter langer bräunlichgrauer Raupenwurm, der überdies auch noch etwa ein Dutzend langer hakeliger Beinpaare hatte und sich erschreckend schnell fortbewegen konnte, war aus der Blumenkatastrophe gekrochen, über den Wohnzimmertisch gelaufen und befand sich jetzt auf dem Fußboden auf dem Weg unter unsere Kommode.

„Mach es weg! Ein Alien! Ein Mutant!“

Gut, ich gebe zu, ich muß in diesem Moment lächerlich gewirkt haben, wie ich da auf Zehenspitzen und mit vor Schreck geweiteten Augen auf den Zehenspitzen auf meinem Sofa gestanden habe… aber dann besann ich mich meiner naturgegebenen Rolle in der Familie und begann mit der Taschenlampe nach dem mit vollkommen unbekannten Insekt zu suchen.

Da kam der eklige Beinwurm auch schon wieder unter der Kommode hervor und steuerte zielstrebig auf meine nackten Füße zu. Mein Schrei muß markerschütternd (für Klugscheißer: euroerschütternd) gewesen sein, denn sogar meine von Todesangst geplagte Frau unterbrach ihr Ängstlichsein für eine kurzen Moment und warf mir einen ganz erstaunten Blick zu: „Mach es weg!“

Ein Sprung rettete mich in Richtung meiner Schlappen, das Tier mir auf den Fersen, ich war mir sicher: dieses Vieh will mich töten!
Mit seinen langen stakeligen Beinen erreichte es eine atemberaubende Geschwindigkeit und wollte gerade unter meinem Sofa verschwinden, da ereilte es sein Schicksal. Einer meiner Schlappen traf es, natürlich nur zum Betäuben, direkt im Genick.

Jetzt habe ich Schuhgröße 47 und leider korrespondiert diese Schuhgröße nicht so ganz mit der Nackenbreite dieses Drecksviechs, weshalb wir kurz darauf das urplötzliche Ableben des Störenfriedes betrauen mußten.
Um die Wahrheit zu sagen, es hatte sich in eine mit vielen drahtigen Beinen verzierte grünliche Schleimspur verwandelt.

Gut, ich bin nicht stolz darauf, ein Lebewesen getötet zu haben, aber meine Frau war mir dann doch sehr, sehr dankbar, daß ich ihr einmal mehr das Leben gerettet hatte.

Wer mag, kann sich hier und hier über dieses Scheißvieh informieren.

Peter Wilhelm 10. April 2014


71 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Iiiiiiiiiihhhhhhhhhh!!!!! Wie eklig ist das denn!?!?
    Bin froh, dass ihr’s überlebt habt. Also wie du dich da todesmutig in den Kampf gestürzt hast Tom, unglaublich. Hut ab!

  2. Mutige Retter braucht die Welt… ich bin fast schon neidisch auf deine Frau (daheim darf meist ich all die Viecher entfernen).

    Im Übrigen, diese Spinnenassel find auch ich ziemlich gruselig (auch wenns ein nützliches Tierchen sein soll).

  3. Igittigitt.

    Ich mag mir gar nicht vorstellen, was das plötzliche Auftauchen eines solchen Stücks Insekt in unserem Wohnzimmer auslösen würde … wobei zur Insekten-Bestaun-Ausstattung unseres Sohns eine sehr schöne Becherlupe gehört, in der man solches Viechzeug einsperren und dann vergrößert von allen Seiten begucken kann, bevor man das Viech fachgerecht aus dem Fenster entsorgt. Muss natürlich auch bei uns der Jäger erledigen …

    Nebenbei würde mich noch brennend die Distanz zwischen dem Bestatter-Komposthaufen und dem Schlafzimmerfenster des Nachbarn interessieren ?

  4. Oh Gott, dass ist wirklich unglaublich widerlich. Die Beine sehen aus wie Spinnenbeine und dann hat es aber noch viel mehr davon als die herkömmliche Spinne. Ich möchte niemals nicht so einem Vieh begegnen. Denn leider muss ich die Viecher immer selber wegmachen und das schaffe ich nur selten ohne hysterisches Rumgeschreie. (Als ich mal zu Hause bei meinen Eltern wieder mal einer Hausspinne begegnete, die aus der zu legenden Wäsche auf mein Hosenbein fiel, schrie ich so schrill und laut, dass meine Mutter mich erst mit Ohrfeigen aus der Hysterie reißen konnte. Nachdem sie die Spinne netterweise in den Spinnenhimmel befördert hat.)

    Kommt markerschütternd nicht von Knochenmark? (Anmerkung einer Klugscheißerin…*grins*)

  5. Als ich deine Beschreibung des „Raupenwurms“ gelesen habe, wollte ich schon fragen, ob es nicht eher ein Spinnenläufer war. Gut, war es. 🙂

    Das sind wirklich widerliche Viecher! Und die sind auch nicht so klein, wie man durch die verlinkten Bilder glauben könnte. Das sind riesige Brummer. Ich hatte hier in der Wohnung mal einen, dessen Körper allein war 6cm lang. Inklusive der Beine werden das dann mal ganz schnell 8-9cm. Und schnell unterwegs sind die auch noch! Brrrr!

    Zwichenzeitlich hatte ich in den letzten 1,5 Jahren 4 von denen in unterschiedlicher Größe in der Wohnung. Mir ist ziemlich schleierhaft, wo die herkommen, zumal ich im 4. Stock wohne. Vermutlich vom Dach(boden), wo sie möglicherweise mehr zu futtern finden als in meiner Wohnung.

    Ich kann jedenfalls jede Panikattacke beim Anblick dieser Untiere verstehen, auch bei dir, Tom. 🙂

  6. WAAAAAAAAAAH AAAAAAAAAAAAAAAAAAAH AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH!

    Welch grässliches Getier!

    (Ich meine: sicher ein sehr nützliches und wertvolles Geschöpf der Natur, das seine ganz eigene Schönheit besitzt. Mögen alle Angehörigen dieser wunderbaren Gattung ein glückliches und zufriedenes Leben führen. Weit, WEEEEIIIIT weg von mir.)

  7. Nun, nach einer lange zurückliegenden Begebenheit, bei der ich mich pansich HINTER meine damalige Freundin geflüchtet habe – bzw. sie zu meinem eigenen Schutze vor mich stieß – kann ich mit sicherer Gewissheit sagen, daß ich, völlig entgegen meinem eigenen Selbstbild, bei diesem Vieh wohl zu tode erschrocken gewesen wäre.

    Gut, ich hätte es letztenendes ausgelöscht, doch das wohl nur unter Zuhilfenahme des mörderischten Instrumentes, daß ich hätte auftreiben können.
    Bei sowas hilft nur der absolute Overkill, will man sich danach beruhigt wieder zurücklehnen können … *schauder*

  8. Also, bei der Beschreibung musste ich noch schmunzeln, aber bei den Bildern war ich froh, dass ich das Frühstück schon beendet hatte.
    Die sind ja mal wiederlich! Respekt für die erfolgreiche Mutantenabwehr!

  9. LOL. bin nun aber gespannt was denn neben toms bett so liegt, dass die amsel sich so erschreckt hat. Szene von Tom auf dem Sofa – nicht zu übertreffen!

  10. Ich sitze ja selten laut lachend vorm PC, aber heute schon… Zweimal durchgelesen, zweimal drüber gefreut 🙂

  11. Das mit Vogel erinnert mich an ein Erlebnis beim Bund – eines schöne Tages erdachte sich jemand für die Raucher vor dem Gebäude ein „Buswartehäuschen“ aus Glas aufzustellen – was leider vergessen wurde waren so Vogelaufkleber an die Scheiben zu Pappen – das ende vom Lied … 3 Vögel (etwa einer die Woche) kollidierten frontal mit dem Buswartehäuschen bis dann doch Vogelaufkleber angebracht wurden

  12. Bei uns funktioniert das so:

    Ich höre ein quengelnd-weinerliches „Hilfe, hilfe, hilfe!“ und frage nach: „Wie viele Beine?“

    Als Antwort kommt meistens: „Zu viele!!!“ und der Rettungseinsatz beginnt.

    Schlimmer ist es, wenn nicht die erwartete Antwort kommt, denn dann wird es anstregend und ich muß an Stelle des erwarteten Rettungseinsatzes Schränke verrücken, Kisten schleppen oder ähnlich unangehnehme Arbeiten erledigen.

  13. Ich mag Spinnen auch nicht, mach aber kein Geschrei drumrum (und das als Frau). Ein Stück Küchenkrepp, schauen, dass ich das Tier schnellstmöglich erwische, Krepp zusammendrücken und ab in den Porzellanexpress. Sitzt die Spinne an der Decke oder ist zu gross, kommt der Staubsauger zum Einsatz.

    Das mit dem hässlichen Blumengedöns und der Bi-Nü ist genial.

  14. Ich find die Biester jetzt nicht übermäßig hübsch – aber widerlich? Hmne.

    Sind halt Viecher. Solang die nicht in meiner Bude rumrennen, können die machen was die wollen. Und WENN sie in meiner Bude rumrennen, dann sind sie fix tot.

    Wo isn das Problem hier? 😉

    btw. Tom? Klasse geschrieben, das erinnerte mich stark an meine Eltern. *g*

  15. Cooles Teil. Ich hätte es vermutlich eingesammelt, mir eine Weile betrachtet und es dann draußen auf die Fensterbank gesetzt, wo es sich in den Efeu verkrümeln kann.
    Gruselig ist das Viech schon, bin ich doch ehemaliger Spinnenphobiker! Aber ein ordentliches Wasserglas zwischen mich und den Mutant und die Gefahr ist gebannt.

    Tut mir leid um das Viech, aber zuzusehen, wie Leute davon einen Aufstand machen, finde ich immer wieder herrlich.

  16. Irgendwie fühle ich mich gerade groß, stark und männlich. Ich töte diese armen Viecher, die das Pech haben, unseren Augen nicht zu gefallen, nicht sondern fange sie mit einem Glas ein und setze sie vor der Tür aus (vorzugsweise in der Nähe der unliebsamen Nachbarn). Und das Glas benutze ich auch nur zum Schutz der Viecher, die ich immer einfange. Und solange die Spinnen und Insekten nicht allzu agil sind, dürfen sie auch in der Wohnung bleiben. Ich bin ein Held oder?

    Ok, ich muss gestehen auch nur solange ruhig bleibe, wie ich das Getier kontrollieren kann. Eine Netzsspinne an der Decke lässt mich kalt. Ein Insekt, dass nur ein erleuchtetes Plätzchen für die Nacht sucht, ebenso. Aber agile Jagdspinnen müssen raus aus der Wohnung, weil ich nicht so recht wüsste, was sie möglicherweise hinter meinem Rücken anstellen. Motten und Nachtfalter sind mir ziemlich unangenehm. Am schlimmsten sind aber die wuseligen Schnaken/Schneider. Wenn sich so ein Vieh in meine Wohnung verirrt (und von meinen Katern übersehen wird), ergreife ich auch erst einmal die Flucht, um anschließend mit einem Glas und einen Brettchen zum Angriff über zu gehen (und zu meiner Schande muss ich gestehen, dass schon die eine oder anderen Schnake jäh ihr Leben lasse musste, weil sie mir zu nahe gekommen ist.

    Wie dem auch sei, auch wenn man Ekel und vielleicht sogar Angst in der nähe einer Spinne oder eines hässlichen Insekts verspürt, sollte man sich doch dazu überwinden, die Tiere mit einem Glas und einer fest Unterlage einzufangen und im Garten auszusetzen. Es ist schließlich nicht der Fehler der Tiere, dass sich so viele Menschen vor ihnen ekeln. Ein Gedanke, der vielleicht hilft, den Ekel zu überwinden: Wenn ihr eine Spinne in eurer Wohnung entdeckt, dann ist sie wahrscheinlich nicht erst seit wenigen Minuten in eurer Wohnung sondern seit geraumer Zeit, in all dieser Zeit hat sie euch nichts getan und ist euch auch nicht aufgefallen (dieser Gedanke hat mir geholfen, meine Spinnenphobie schlagartig zu überwinden, als ich ein wirklich garstiges Biest über meiner Couch entdeckt habe).

    Und noch ein Gedanke für die kommende Nacht: In einer durchschnittlichen Wohnung leben bis zu 200 Spinnen 😉

  17. Das war bestimmt die Reinkarnation der Mutter Maria, die aus der heiligen blauen Grotte, in Form dieses anmutigen Geschöpfs gekommen ist.
    Hättest du es gefangen und bei ibääh versteigert wärst du jetzt reich!

  18. Die sind wirklich schnell, wer es sich anschauen möchte: Auf Youtube gibt es einige [url=http://www.youtube.com/watch?v=4mJbzpgbdkM]Videos[/url] unter dem Stichwort [i]Scutigera coleoptrata[/i].

  19. Insekten sind allgemein viel schneller in ihrem Bewegungen als Menschen. Fliegen zum Beispiel sehen das für uns unsichtbare Flackern von Neonröhren als lahmes Blinken. Und versucht mal, so ein Viech zu fangen!

    Mein Vogelspinnchen dagegen schnappt sich sowas auch schon mal eben mitten aus der Luft.

  20. @ Christians Ex.
    Eine Frankfurter Rundschau Wochenendausgabe mit Anzeigenteil (extraschwere Ausführung) in der Breite halb zusammengelegt ist in meinen Händen meistens schneller als eine Fliege wegfliegt. Die ist dann halt meistens ziemlich tot, fangen will ich die Viecher nämlich nicht. Nur eine tote Fliege ist eine gute Fliege.
    Allerdings sehe ich Neonröhren auch nicht blinken, mhm, bin ich doch nicht Superman 😉
    B. A.

  21. Herrje… würde ich dieses Vieh in meiner Wohnung endecken, würde ich vermutlich sofort ausziehen und ihm die Wohnung einfach überlassen. 😉 Meine einzige Chance die Wohnung hier zu behalten, ist mein Freund, den ich unter schrillen „Mach das weg!“-Kreischern Richtung Ungeheuer dirigiere.

  22. Wuha, besten Dank für den Lacher zum toten Vogel im Nachbar’schen Schlafzimmer 😉
    Auf die Ganzkörpergänsehaut durch das so bildlich beschriebene Kriechtier *schüttel* hätt ich grad lieber verzichtet und nu krabbelts mich erst recht überall…..irgh…..

  23. *lach* Weiber und Spinnen… und dabei bin ich selbst weiblich.

    Nicht zu schnell vergessen werde ich folgende Begebenheiten:
    1.)Tatort: die Stallgasse eines größeren Reitvereins. Opfer: ein Andalusierhengst, Lebendgewicht ca. 600kg. Täter: Eine kleine Spinne, Lebendgewicht ca. ein paar Gramm – wenn überhaupt.
    Irgendwann hörte ich meinen hysterisch geschrienen Namen und als ich mich gemütlich umdrehte stand die Besitzerin des bereits erwähnten edlen Rosses 2 Meter von diesem entfernt und zeigte mit dem spitzen Finger auf ihr Pferd. Was sehe ich? Eine gemeine, lebensgefährliche Spinne von der Größe eines halben Fingernagels (kleiner Finger!) seilte sich an der die ach so schönen, hübschen und fast nicht unpraktischen aber rassetypische Mähne des Fünfbeiners ab.
    2.) Selber Ort, Schrankkammer. Aufräumaktion. Ich war gerade raus gegangen um etwas zu holen, als ich einen lauten Schrei vernahm. In der Annahme, die Betreffende wäre von einer halben Mäusefamilie angesprungen worden (oder noch schlimmer: Rattenfamilie, auch nicht auszuschließen) eile ich zurück und sehe eine einzelne, äußerst tote Maus in einer Ecke vor sich hinverwesen.

    Man sollte meinen, Menschen, die täglich Tiere von um und bei 650 kg um sich herum haben, hätten keine Angst vor einer Spinne oder einem Mäuschen, die nun realistisch betrachtet um einiges ungefährlicher sind als der liebe Vierbeiner. Aber nein…

  24. @33: Wer sich vor Spinnen, Insekten, Mäusen und dergleichen so ekelt, für den ist Reiten sicher nicht das optimale Hobby – man stelle sich vor: In Ställen hat es immer reichlich Ungeziefer.
    Aber dieses Viech, was Tom da fressen wollte, sieht wirklich unangenehm aus.

  25. @35 und 33: Eine Kollegin erzählte mir mal davon, dass ihr Pferd lieblich gerne Spinnen von der Stallwand leckt…

    Also das von Tom entdeckte und in der bestattlichen Fachliteratur vermerkte Lebewesen habe ich auf einer Wanderung auch schon gesehen. Aber noch hässlicher finde ich [url=http://en.wikipedia.org/wiki/Amblypygi]Geißelspinnen.[/url]

    (Es gibt Leute, die welche züchten. Hab sie auf einer Tierbörse, wo Schildkröten, Schmetterlinge, Spinnen und andere Exoten dargeboten wurden, gesehen… uuaaargh.)

  26. NEEIIIINNNN!!!!!!!
    OHG TOM WIE KONNTEST DU NUR!!!!!!!111einself!

    Also wenn ich jemanden erwische, der meiner geliebten Elfriede (so heißen bei mir grundsätzlich alle dicken fetten Hausspinnen, die über bzw. unter meinem Bett wohnen und mir die bösen kleinen Staubmilben fern halten) auch nur ein Haar krümmt, dann darf er/sie die selbstproduzierte Leiche auch aufessen, klar soweit?!?!?

    Ansonsten empfehle ich allen Gliederfüßlerhassern: stellt euch mal vor, ein 2.500 Meter großer Tausendfüßler findet euch in seiner Wohnung unter dem Wohnzimmerschrank und haut euch platt, weil er euch furchtbar wiederlich findet… buäähh, SÄUGETIERE! DIE SIND JA EKELHAFT!!!! (vor Jahren hab ich mal eine SciFi-Geschichte gelesen, die genau dieses zum Thema hat…)

  27. @36
    Stimmt, Geißelspinnen sind [url=http://www.youtube.com/watch?v=J3d9n0ZNkUw]noch ekliger[/url].

  28. @ 37: Mit dicke und fette Hausspinne meinst du [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fe_Winkelspinne]Tegenaria atrica[/url]?

    Also die kommen bei mir immer raus – die [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fe_Zitterspinne]Zitterspinne[/url] dulde ich aber gerne in der Wohnung. Alte, staubige Netze werden aber entfernt.

  29. Also – normalerweise dürfen Hausspinnen bei mir bleiben – wer soll denn sonst so effektiv Motten und Mücken fangen? OK, Netze werden, wenn sie denn alt und verstaubt sind, entfernt.
    Nur einmal bin ich in Panik geraten. Als Entschuldigung dient nur „jung und dumm“:
    Ich lag einen Gruselroman lesend im Bett, als ich aus den Augenwinkeln heraus eine Bewegung an der Wand sah. Eine dicke, fette Spinne. Und was mach ich dumme Kuh? Rischtisch, ich schlage mit der Bettdecke zu. Sehr wirksam. Die ersten beiden Beine klebten an der Decke, das Vieh versuchte verzweifelt wegzurennen. Na ja, nach einigen Versuchen habe ich sie dann doch „erlegt“, besser gesagt in der Bettdecke „zermantscht“.
    Mann, hat meine Mutter damals dumm geguckt, als sie am nächsten Morgen den Bettbezug mitsamt der Spinne _vor_ meiner Zimmertür fand…

    Ach ja – für die Phobiker: Spinnen im Haus sind ein gutes Zeichen für ein gesundes Raumklima, die mögen nämlich z.B. keinen Schimmel in der Luft.

  30. BAAAAAAAAAH
    Ich hätte auch nur geschrien um meinem Mann zu signalisieren, dass er bei Gelegenheit – keine Eile notwendig – aber bitte sofort – die Möglichkeit hätte mich zu retten.
    Igiitiigittigitt.
    50 cm/s? Guter Wurf 🙂

  31. Tom, sowas wäre doch mal eine gute Möglichkeit, ein Mutantenjagdgerät von der besten Ehefrau von allen genehmigt zu kriegen?
    Entweder als Pumpgun mit Laserzielvorrichtung oder hybsch elektronisch blinkend (zB http://www.thinklasers.com/spyder3-laser-pointers.html) [500 Milliwatt! DAS GRILLT!]. Und den Naseweis-Lästig kann man damit auch ärgern, das Teil braucht man bloß mal auf irgendwelche Pflanzen in dessen Garten zu halten und die gehen seltsamerweise ein;)

  32. @39: diese oder Tegenaria domestica. Zitterspinnen habe ich auch schon gehabt, die heißen aber nicht Elfriede…

  33. Mich stressen sonst echt NUR Spinnen – aber das Ding da sieht echt wie ne mutierte WebwerknechtSpinne aus. Bäh.

  34. Nee, nee, das sind doch alles harmlose Viecher. Hier in unseren Breiten gibt’s kaum was, das irgendwie gefaehrlich wird. Meistens doch hoechstens unangenehm. Und der „Mutant“ ist ein Nuetzling, also seid nett zu ihm.

    Spinnen muss ich aber auch immer aus der Wohnung entfernen, mein Mann will das so 🙂 Die Maus die sich in die Wohnung (nicht Erdgeschoss) verirrt hatte, war dann so clever(?) sich selber einzufangen. Sie lebt jetzt im Park, sofern sie nicht gefressen wurde.

  35. Ich teile mein Wohnzimmer mit einer Wolfsspinne (oder sowas in der Art). Sie lässt mich in Ruhe, ich lass sie in Ruhe und wir beide sind zufrieden. Spinnenweben werden alle paar Tage entfernt und das war´s …

  36. Ich fühle mit Dir Tom. Ein paar dieser Spinnenläufer durfte ich auch schon einfangen. Die sind schon eklig. Da ich mir aber schon vorher ausmalte, was so ein Riesentierchen bei einer Tötung für eine Sauerei hinterlässt, habe ich davon abgesehen. Gerade meine erste Begegnung mit so einem Vieh war schaurig. Ich vernahm spitze Schreie von meiner Mitbewohnerin, die einem Spinnenläufer galten, der in unserem Spülbecken saß. Ich wusste erstmal auch nicht, womit ich es da zu tun hatte und versuchte den Fang mit Glas und Postkarte, während meine Mitbewohnerin weiterhin periodische Schreie ausstieß: „IIIIIIIIIHHHHHHHH!!! IIIIIHHHHHHH!!!!!!“ Nachdem ich ihr sagte, dass sie es mir damit auch nicht leichter macht (ich hatte schon echt Respekt..), verschwand sie blitzartig in ihrem Zimmer. Nach Einfangen des Tierchens, Aussetzen im Hof und der Erfolgsmitteilung hat sie sich dann wieder rausgewagt. 🙂

  37. Der grosse Vorteil von Spinnen als Haustiere ist: Solange sie genug Futter kriegen, bauen sie ihr Netz immer an der selben Stelle. Man muss nicht befürchten, dass sie nach und nach alle Zimmer des Hauses besiedeln.

    Deshalb kann der geneigte Tierchenfreund tropische [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Seidenspinnen_%28Gattung%29]Nephila-Spinnen[/url], welche in der Natur manchmal kleine Vögel erbeuten, ohne ein Terrarium halten… und deshalb habe ich mal eine zugelaufene Gartenkreuzspinne drinnen überwintern lassen… mit Netz.

  38. Ich kann nicht, mehr, ich kann nicht mehr!!! Tom, hör auf! Du bist so ein geiler Geschichtenerzähler, mir laufen die Tränen vor Lachen die Wange herunter.

    Wieder eine 1A-Story! Danke für den guten Start in die neue Woche!

    ach

  39. In unserer Gegend gibt es diese Tierchen (leider) auch. Die sind wirklich widerlich und saumässig schnell.

  40. … ein Königreich für eine Tierstimmensyncronisation dieser armen, gejagden Monstren …

    Ich meine, hallo? Die riesigen, etwas überernährten Allesfresser lärmen plötzlich wie wild bei meinem Anblick herum und wollen einem sogar meist noch ans Leder … „MadagaskarSzeneeinspiel“ MACH SIE WEG! MACH SIE WEG!“
    Wie schreit dann wohl erst ein solch armes, kleines, niemandem etwas antuendes Getier? Wenn es denn schreien könnte ^^‘

    Ich habe in der Garage einen Pullover hängen, wenn ich mal einen benötige weil es kalt ist. Diesen zog ich eines Morgens zur Arbeit an und dort wollte ich dann einem Kollegen im Büro etwas geben, als dieser mir ziemlich entsetzt auf dem Arm schaut, mit welchem ich ihm etwas geben wollte, wo sich in diesem Moment eine nicht kleine Kellerspinne ans Tageslicht den Weg bahnte.
    Ich hab sie dann rausgebracht, ganz lieb und sie noch gefragt, wie sie bitte den Fahrt zur Arbeit überlebt hat ^^‘

    Mfg

    madda

  41. brrrr. *schüttel*
    In einer Ferienwohnung in Südfrankreich rannte auch mal etwas Ähnliches unter der Zimmerdecke. Leider konnte es das nicht wirklich und drohte herabzufallen – auf das Bett! Ich hab kein Auge zugemacht, bis wir das Vieh mit einem Glas nach draußen verfrachtet haben.
    Töten nur im wirklichen Notfall oder beim Staubsaugen (da sammel ich nicht jede Spinne erst noch aus der Ecke…)

    Und ganz gefährlich wird es, wenn ich nicht mal mehr schreie, sondern mit einem Sprung 1m aus dem Stand rückwärts springe und mit aufgerissenen Augen versteinere (6cm Mörderspinne in Vorhang am Kopfende des Bettes in oben erwähntem Ferienhaus – NACH 14 Tagen Urlaub entdeckt…)

    gruselig…

  42. Das sieht ja echt spannend aus o.O
    Selber noch nie in der Wohnung gehabt, aber da ich eine Neigung zu seltsamen Tierchen habe, wäre es wohl in ein Terrarium gewandert und Haustier oder Futter geworden…

  43. @ kall.
    „da der räuberisch elbt“ 😉
    Ich kriege das Grinsen nicht aus meinem Gesicht.
    „Maintest“ du „da er räuberisch lebt“?
    Wechselstaben verbuchseln passiert mir auch öfter, ich bin also nicht allein…
    B. A.

  44. @B.A.

    Die Doppeldeutigkeit war zwar nicht beabsichtigt und vermutlich auch nicht in Tolkies Sinne ist doch aber ganz nett, oder?

  45. Ah, es ist einfach schon zu lange zu warm!

    Tollkühn waren seine Vorfahren und deshalb hieß er Tolkien.

  46. @ 56:

    Im Sommer schlafe ich gerne bei offener Balkontüre. Mit dem Ergebnis, dass ich mal von einer [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Staubwanze[/url] gebissen wurde. Im tiefsten Schlaf. Tat ziemlich weh.

    Als Biologe ist man aber abgebrüht… 😛

  47. Wir haben Glück, dass die Insekten in unseren Breiten weitgehend harmlos sind. Da hab ich vor meinen Mitmenschen mehr Schiss^^.

    Bei mir gilt die eiserne Regel „Was mich nicht angreift, wird auch nicht angegriffen.“ Beispiel Nachtfalter. Sind nich so farbenfroh wie Schmetterlinge, geb ich zu. Aber haben die deswegen weniger Recht auf Leben? Mir wird da Angst und Bange wie bei solchen Tierchen immer gleich „TÖTEN!!!!“ geschrien wird. Hab noch nie erlebt dass einer mim Schuh aufn Schmetterling einkloppt.

    Vielleicht haben mich die 3-4 Stiche von Aggro-Wespen in den letzten 25 Jahren auch nicht genügend traumatisiert um beim Anblick eines Insekts in Blutrausch zu verfallen.

    Jedoch möcht ich für alle Stechmücken die hier mitlesen eins klarstellen: Für Euch gilt innerhalb MEINES Reviers Schießbefehl! Und nicht weil ihr mein Blut absaugt, davon hab ich genug, sondern weil es danach erbärmlich JUCKT!

  48. @36 Nachtrag: Spinnen betrachte ich als Mitbewohner. Bei mir heißen sie HORST 😀 (Falls es mehrere sind, verteile ich gute alte deutsche Namen wie Heinrich und eberhard ^^)

  49. [url=http://wiki.spinnen-forum.de/index.php?title=Anatomie_von_Spinnen]Lernt die Pedipalpen unterscheiden![/url]

    Ob Horst oder Elfriede macht schon einen Unterschied 😛

    (Ups, bitte beginnt keine feuchtfröhlichen Zuchtversuche. Obwohl in Fernost gewisse Leute ein Vermögen bezahlen würden für unsere Pfundskerle.)

  50. @ kall.
    Ab ins Bett mit Dir und brav ein leckeres Buchstabensüppchen löffeln…oder diese Süßzeugvariante namens (Achtung: Warnung an die Berufsbetroffenen) „Russisch Brot“ naschen (auch so ein Buchstabenzeugs, in „süß“)
    😉 B. A.

  51. @53
    Und du hast 14 Tage mit diesen Monstrositäten in einem Raum überlebt 😉

    Ich hatte mal ein ähnliches Erlebnis. Eine Spinne hat mal ihr Brutnest in meinem damaligen „Kinderzimmer“ eingerichtet. Es muss jedenfalls so gewesen sein, denn eines Abends sind sicherlich bis zu zwei Dutzend Spinnen über mein Bett gekrabbelt – während ich da auf dem Bett saß und Fernsehen geguckt habe. Diese Erlebnis hätte einen Phobiker wahrscheinlich in einen Herzinfarkt getrieben, aber mir hat es meinen Ekel vor Spinnen ausgetrieben. Erstaunlicherweise bin ich ruhig geblieben und war von dem Vorgang total fasziniert. Einfangen musste ich die Tore dann doch, weil ich immer Angst habe, dass sich diese Tiere in mein Bett verirren und von mir platt gewalzt werden können oder einfach so viele Netze in meinem Zimmer spinnen, dass das Wohngefühl leidet.

    Als Kind habe ich mal eine Spinnen gegessen. Aus Versehen natürlich. Ich lag in einem „Spielschlauch“ (diese langen, flexiblen Röhren, in denen Kinder spielen können) und habe gedöst, als sich eine Spinne genau in meinen Mund abgeseilt hat, und vor Schreck habe ich das arme Vieh verschluckt. Woher ich weiß, dass ich eine Spinne verputzt habe? Weil meine „Freunde“ *grummel* daneben saßen und das Ereignis nicht ohne Schadenfreude beobachtet haben.

  52. Uuuaaah, sowas ekliges hab ich aber auch selten gesehen, ich wäre vermutlich schreiend aus dem Zimmer gerannnt^^

  53. Nach der Lektüre gestern Abend hab ich doch glatt die neu gekauften Pflanzen aus dem Schlafzimmer wieder rausgetragen – wer weiß, was da noch alles rausgekrabbelt kommt…

  54. Uh wo gibt es dieses Insektengerät? Ist das die „Insektenglocke“? So ein Teil mit Stiel usw. wäre echt praktisch – dann könnte meine Freundin sich sogar selbst verteidigen, falls ich mal nicht im Haus bin.

    Tom sag schon, wo bekommt man so etwas her?

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