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Herzlos: Bestatter verbietet Sohn seine Mutter bei Begräbnis des Vaters zu trösten

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Für viel Aufregung sorgt gerade ein Video aus der britischen Stadt Milton Keynes. Auf der Trauerfeier seines Vaters will Craig Bicknell seine Mutter trösten, obwohl sie mit Abstand voneinander sitzen müssten. Doch der Mann kann es nicht mit ansehen, wie seine Mutter alleine und aufgelöst vor dem Sarg seines Vaters sitzen muss. Er rückt seinen Stuhl neben den seiner Mutter und legt den Arm um sie. Sein Bruder folgt ihm. Doch sofort platzt ein Bestatter in die Trauerfeier und fordert die beiden Männer auf, den Abstand einzuhalten. Für die Familie war diese Situation nur schwer zu ertragen und beschwerte sich öffentlich über das aggressive Verhalten des Bestatters und das fehlende Feingefühl. Die Gemeinde der Stadt soll sich mittlerweile entschuldigt haben.

Quelle: Stol.it

Peter Wilhelm 8. Oktober 2020


11 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Okay Abstand muss sein aber Trost spenden muss erlaubt bleiben vorallem wenn vor und nach der Trauerfeier Sohn und Mutter sich vermutlich weiterhin gegenseitig trösten werden.

    Ich hätte mich nicht von meiner trauernden Mutter weggesetzt.

  2. So ein widerliches Theater, als hätten die Söhne nicht vor der Trauerfeier verständlicherweise nicht schon die Mutter umarmt und getröstet…
    Ich hätte den Bestatter in seinen eigenen Abstand gehustet! Merke: Platz freihusten im Notfall, wirkt in solchen Zeiten…..Nur zur reinen Selbstverteidigung natürlich.

    • „Platz freihusten“?
      Sorry, aber bei allem Verständnis für Trauernde… wer sowas zu Corona-Zeiten macht, natürlich nur zur reinen Selbstverteidigung, hat den Schuss nicht mehr gehört.

      Für derlei Verhalten gab es in Deutschland schon Ermittlungsverfahren.

      • Könnte sein dass mein Satz mit dem Husten sich sarkastisch auf die im Artikel beschriebene Situation bezieht. In dieser mich kein „aggressiver“ Bestatter mich davon hätte abhalten können, meine einsam u weinend dasitzende Mutter zu trösten! Notfalls auch mit Husten ja.
        Es geht in dem Artikel nicht um Menschen die einfach mal so miteinander rumhängen, das ist eine Familie quasi engster Kreis, die ihren an Covid verstorbenen Vater betrauert! Es ist daher, stark anzunehmen dass die Söhne so oder so schon vor der Trauerfeier ihre Mutter umarmt u getröstet hatten.
        Daher ist das Verhalten des Bestatters auf der Trauerfeier zutiefst überzogen und auch im Rahmen aller Auflagen unnötig und unmenschlich!

        Viele Grüße ohne Huster, ich halte mich ganz gern und freiwillig an die Regeln! 🙂

  3. Ja. Trauernde brauchen Trost und wäre es in Familienmitglied von mir gewesen, wäre ich sicherlich auch näher gerückt.

    Aber mal was anderes. Kann es sein, dass der Bestatter einfach nur Sorge hatte, dass wenn die Abstandsregeln verletzt werden, er eine Strafe zahlen muss oder ggf. solche Trauerfeiern dann gar nicht mehr möglich sind? Wäre ja voll unfair, wenn wegen einer Familie andere Trauergemeinschaften auf ihren Abschied verzichten müssten…

  4. Äh, ich denke solange der Vater nicht verbrannt wurde, hätte es doch bestimmt die Möglichkeit gegeben ihn wieder „mitzunehmen“ und woanders verbrennen zu lassen.

    Natürlich hätte es extra Geld gekostet, aber den Vater von solchen empathielosen „Herrschaften“ verbrennen zu lassen wäre mir zu wieder gewesen.

    Außerdem ist eine Trauerfeier keine Coronaparty und Familienangehörige des engsten Kreises fassen sich in dieser Situation eh an und trösten sich. Deswegen war die Reaktion des Angestellten völlig übertrieben und bösartig.

    • Wer ist „alle“? Kennst du jeden hier persönlich, so dass du beurteilen kannst, ob jemand gesunden Menschenverstand besitzt?
      (P.S.: an „alle“ – sorry, don’t feed the troll…)

      • Nee, ich glaube Matthias hat das anders gemeint. Mittlerweile drehen alle/manche wegen der sich ständig ändernden Corona-Spielregeln am Rad. Er meint nicht die Kommentatoren hier, sondern die subaltern Beschäftigten, die dann letztendlich gar nicht mehr wissen, was noch erlaubt und verboten ist.

  5. Man kann ja auch ggf. die Regelungen, die dort herrschen nicht beurteilen, also zum. ich beschäftige mich nicht damit, wie viele Personen aus verschiednen Haushalten im Ausland bei einer Veranstaltung teilnehmen dürfen. Unabhängig davon könnte man sicherlich auch dort mit etwas mehr Fingerspitzengefühl vorgehen und das zulassen. Die anderen anwesenden Personen werden ja auch wissen, dass es sich um die Söhne handelt, die ihre Mutter tröstend zur Seite stehen wollen. Da wird normalerweise auch dort das Verständnis größer sein als bei gänzlich fremden Personen die zu dicht aneinander hocken.

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