Bestatter zu teuer? Kein Kostenvoranschlag

Wir haben ein großes Problem. Vor ein paar Wochen ist der Vater meines Mannes gestorben, zu dem er seit über 25 Jahren keinen Kontakt hatte.
Bei Bestatter wünschten wir „den billigsten Weg“ (wie sich mein Mann ausgedrückt hatte).
Der Bestatter hat uns einen Komplettpreis mit Ruheforst für 2000 € zugesichert.
Einige Tage später kamen auch die ersten Rechnungen (Leichenschau, Ruheforst …).
Es war sogar eine Rechnung an den Bestatter adressiert, die er uns per Fax zukommen ließ und die wir ebenfalls bezahlt haben.
Alles in der Annahme, es handle sich um Teilzahlungen auf die Komplettsumme, das waren 1.588 Euro.
Doch dann bekamen wir die Endrechnung des Bestatters und ich habe fast einen Herzschlag erlitten: 3.226,81 €.

In der Summe macht das rd. 4.815,51 €.
Vor 2 Tagen habe ich einen Widerspruch gegen die Rechnung geschrieben. Direkt per Fax gesendet und am gleichen Tag per Einschreiben mit Rückschein. Heute kam die Nachricht, dass das Einschreiben nicht angenommen wurde. Und ein Anruf vom Bestatter, der alles abstreitet. Wir fühlen uns betrogen und belogen. An wen können wir uns wenden und was können wir unternehmen?

Da leider die Zeit drängt (wg. dem Widerspruch), wären wir Ihnen für eine schnelle, erste Einschätzung der Lage sehr dankbar.

Vielen herzlichen Dank für Ihr Vertrauen.
Es ist natürlich bitter, daß man für einen Menschen, zu dem man keinen Kontakt hatte, nun so tief in die Tasche greifen soll.
Meiner Meinung nach müßte es da eine Art Verjährung geben. Wenn Menschen so und so lange nichts mehr miteinander zu tun haben, haben andere ihnen gegenüber auch keine Verpflichtungen mehr. Aber so ist es leider nicht.

Ich sehe das Problem sofort.
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Hilfe! Da soll ein Fremder zu meiner Mutter ins Grab

Ich habe zwei Anliegen und hoffe, dass ich hier richtig bin.

1 – Meine Mutter ist vor 21 Jahren gestorben. Ich habe mit dem Friedhofsamt letztes Jahr gesprochen und er sagte mir, dass es bis 2016 bleiben wird.
Ich habe ihn gefragt, ob es möglich sei dabei zu sein, wenn sie aus dem Grab entfernt wird.
Darauf antwortete er, dass alles drin bleibt und ein neuer Verstorbener einfach oben drauf kommt. Ich habe damit große Schwierigkeiten gehabt, denn die Vorstellung, dass da plötzlich jemand fremdes über ihr liegt, ist einfach grauenhaft. Ich habe auch nicht erfahren, ob ich dabei sein kann, was sich dadurch ja erübrigt hat. Ist es üblich, dass jemand Fremdes in ein Grab gelegt wird, in dem schon jemand liegt?

2 – Ich habe noch eine Frage: wenn jemand verbrannt wird, wird es ja im Sarg sein. Wie viel Asche ist dann tatsächlich nur von dem Verstorbenen? Oder ist es so wenig, dass fast nur Asche des Sarges übrig bleibt?

Ich wünsche eine schöne neue Woche,

Der Mensch wird in der Erde beigesetzt, damit er vergehen kann. Das tun Menschen auch, wenn sie begraben sind.
Man darf nicht an Knochenfunde aus prähistorischer Zeit denken. Damals sind auch tausende von Menschen gestorben, gefunden werden aber nur sehr wenige Knochen. Das sind die die in besonders günstiger Lage konservierend in der Erde lagen oder die sogar inzwischen versteinert sind.
Das bedeutet, daß in der Erde eines Friedhofs die Menschen tatsächlich vergehen und irgendwann weg sind.
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Bestatter verlor Sarg auf der Straße

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Englische Medien berichteten von einem Fall, bei dem ein Bestatter einen Sarg auf offener Straße verloren hat.
Ein Kollege fragte mich, ob ich das Foto für echt halte.

Ich kann nicht ausschließen, daß diese Situation insgesamt gestellt ist. Um in den (sozialen) Medien und bei YouTube nach vorne zu kommen, lassen sich ja manche alles Mögliche einfallen und es wird dabei auch ganz schön geschummelt.

Aber bei diesem Bild halte ich es durchaus für wahrscheinlich, daß es echt sein könnte.
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Mit dem Tesla zur letzten Ruhe

Lautlos zur letzten Ruhe. Das ermöglicht jetzt ein Leichenwagen auf Basis des Tesla Model S. Gebaut hat ihn die Firma RemetzCar aus den Niederlanden.

„Für eine stilvolle, moderne und ruhige Beerdigung“, so preist RemetzCar, die ansonsten auf den Bau von Stretchlimousinen spezialisiert sind, den neuen Leichenwagen auf Basis des Tesla Model S an. Durchaus passend, denn stiller als im Elektroauto dürfte die letzte Reise des Verblichenen kaum ausfallen können.

Bilder und mehr dazu findest Du hier

Gefunden von Melancholia

Urne fehlt: Traurige Panne bei Bestattung im Friedwald in Wehen

TAUNUSSTEIN – Die Trauergemeinde hat sich unter den herbstlich gefärbten Bäumen versammelt, der Pfarrer will mit der Bestattung beginnen. Doch es fehlt die Urne! Diese „ganz unglaubliche Geschichte“, gibt der Taunussteiner Bürgermeister Sandro Zehner zu, hat sich am Samstag im Friedwald in Wehen ereignet. Dort war aus Versehen die falsche Urne zur Bestattung geliefert worden und die Friedwaldförsterin entdeckte das Malheur erst kurz vor Beginn der Feier. Die richtige Urne stand noch in der Friedhofsverwaltung im Bauhof der Stadt in Orlen, doch dort war um diese Zeit niemand zu erreichen.

Die ganze Geschichte von Mathias Gubo gibt es im Wiesbadener Tagblatt

Fachkräfte-Mangel – München sucht Bestatter-Azubis

Seit Jahren bekomme ich Mails von Leuten jeden Alters, die verzweifelt nach einer Stelle als Bestatterin oder Bestatter suchen.

Und dann lese ich das hier:

Fachkräfte-Mangel – München sucht Bestatter-Azubis

München – Kein Leben auf dem Münchner Arbeitsmarkt für Bestatter, er ist absolut leergefegt. Jetzt will die Stadt den Fachkräftemangel mit einer Ausbildungs-Offensive bekämpfen.

Erstmals werden ab Herbst 2017 zwei Ausbildungs-Plätze zur Bestattungs-Fachkraft angeboten. Die Ausbildung dauert drei Jahre.

Die Theorie übernimmt die Staatliche Berufsschule Bad Kissingen (Unterfranken), die Praxis die Städtischen Friedhöfe und die Städtische Bestattung. Die Prüfung nimmt die Handwerkskammer Unterfranken ab.

Die Vergütung beträgt 918,26 Euro im ersten Ausbildungsjahr, 968,20 Euro im zweiten und 1014,02 Euro im dritten Jahr.

Quelle: urgs, äh, Bild.de

Kann ich jetzt noch die Asche meines Vaters bekommen?

Eine Leserin hat eine Frage zur Diamantbestattung.

diamantbestattung

Nachträgliche Diamantbestattung

Hallo,

durch Zufall bin ich auf Ihre Seite gestossen, seit Tagen suche ich im Netz nach passenden Informationen und bin leider nicht fündig geworden, ich hoffe sie Können meine Frage beantworten.

Mein Vater ist dieses Jahr im September gestorben. Er wurde eingeäschert und die Urne in einem Familiengrab beigesetzt.
Die Laufzeit für das Grab beträgt noch 15 Jahre. Erst jetzt im Nachhinein habe ich durch Recherchen erfahren, dass es möglich sein soll aus der Asche eine Diamanten anfertigen zu lassen.
Nun wäre meine Frage ob dies nach Ablauf der Liegezeit noch möglich wäre und ich dafür die Urne ausgehändigt bekomme oder ob die Idee mit dem Diamanten mir leider zu spät kam?.

Es ist tatsächlich so, daß Sie zu spät kommen.

Zu den Hintergründen:

In Deutschland besteht für die Asche von Verstorbenen Friedhofspflicht.
Davon gibt es nur drei Ausnahmen:

  1. die Asche kommt ins Meer (Seebestattung)
  2. die Urne wird in einem Beisetzungswald beigesetzt
  3. die Urne geht ins Ausland

Ansonsten muß die Asche auf einen Friedhof.
Man darf auch daraus keine Diamanten fertigen lassen oder etwas davon in ein Amulett abfüllen.
So ist zunächst einmal die Rechtslage.

Es wird aber von den Ordnungsbehörden toleriert, daß geringe Mengen Asche im Krematorium zur Seite getan werden.
Der Großteil der Asche wird dann beigesetzt und aus dem beiseite gelegten bißchen Restasche kann dann z.B. in ein Amulett gefüllt werden.
Für einen Diamanten benötigt man rund die Hälfte der Asche, etwa 0.5- 1.2 Kilogramm.
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Krebs vom Chinamann

Was soll nicht alles krebserregend sein!
Zigaretten, Schnaps, dunkel Gegrilltes, rotes Fleisch, Gene, Volkswagen und was weiß ich noch alles.

Daß man aber in der chinesischen App gleich den Krebs auswählen kann, das war mir neu:

krebs

Ganz neu aber war mir auch, das was beim Griechen gestern Abend vom Nebentisch an mein Ohr drang:

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