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Tombola

Von

Im letzten Artikel erwähnte ich, daß ich für Vereine hin und wieder etwas für die Tombola spende. Da kam natürlich bei einigen die irrige Vorstellung auf, ein Geschäftsmann müsse immer etwas aus seinem Warenangebot spenden.

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Der Vereinsmeier

Von

Optiker Leiermann hat mir mal erzählt, daß er Mitglied in über 120 Vereinen ist. Nein, er gehe nicht regelmäßig dahin und habe bei den meisten Vereinen auch gar kein Interesse am eigentlichen Vereinszweck. „Aber zu den Jahreshauptversammlungen und zu den schönsten Weihnachtsfeiern gehe ich immer hin, stelle Anträge oder halte eine kleine Rede.“
Das sei für ihn, verglichen mit den Preisen für Anzeigen in den Zeitungen, eine sehr günstige Werbung und beschere ihm eine beständige Flut von Aufträgen. „Wenn der Gesangsverein auf der Weihnachtsfeier singt, dann sitze ich im Publikum und zähle insgeheim ab. Von den 40 Sängern auf der Bühne, tragen 36 meine Brillen.“
So ist das eben unter Vereinskameraden, man fühlt sich gegenseitig verpflichtet.

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Ab ins Feuer mit den Vorschriften

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Wir mußten heute Vormittag einen Verstorbenen nach B-Stadt bringen. Aufgebahrt war der Verstorbene in seinem besten dunklen Anzug, jedoch schreibt die Krematoriumsordnung in B-Stadt seit 1.1.2008 vor, daß dort nur unbekleidete Verstorbene oder solche in rückstandsfrei verbrennenden Naturfasern angeliefert werden dürfen.

In B-Stadt haben wir nur höchst selten zu tun und deshalb war uns nicht geläufig, daß diese Bestimmung jetzt dort gilt.

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Asche auf dem Kaminsims

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Neulich im Fernsehen wurde in dem Beitrag über das tschechische Krematorium gezeigt, daß die große Urne dort beigesetzt wurde, die Angehörigen aber jeweils eine kleine Urne mit etwas Asche mitnehmen durften. Ist das denn erlaubt? Ich habe gehört, daß die Behörde, wenn sie Wind davon bekommt, einem die Urne wieder abnimmt.

In der Tat wird die Ordnungsbehörde, Ortpolizeibehörde oder die Friedhofsverwaltung die Aushändigung einer Aschenurne begehren, anordnen und notfalls auch mit Polizeigewalt durchsetzen, wenn sie erfährt, daß sich jemand in den Besitz der Aschenurne gebracht hat.

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Leichentourismus

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Als Leichentourismus bezeichnet man in der Branche ganz Allgemein, wenn Verstorbene über eine weitere Entfernung als normalerweise nötig transportiert werden, um möglicherweise besondere Vergünstigungen in Anspruch nehmen zu können.

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Spanische Beerdigung bei Domian

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Domian, das ist keine Darmkrankheit, sondern der Name eines Moderators bei 1Live. Den kann man dann anrufen, wenn einem die Telefonseelsorge nicht mehr zuhört und wenn man lange aufbleibt.

In seiner nächtlichen Betroffenheitssendung rief auch mal jemand wegen einer spanischen Bestattung an.

Anzuschauen hier.

Danke an Marcel für den Tip.

Fotografen

Von

In den letzten Tagen wurde hier über das Fotografieren während der Trauerfeier und am Grab diskutiert.
Wir bieten beispielsweise die Dienste eine professionellen Fotografen an, der die Trauerfeier mit seiner Kamera begleitet.
Ich finde auch überhaupt nichts Verwerfliches dabei, eine Beerdigung zu fotografieren, handelt es sich doch oft um eines der größten, wenn nicht sogar das größte Familienereignis überhaupt.

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An Schläuchen gequält?

Von

Herr Klages ist gestern Nacht verstorben. Er war schon 81 Jahre alt und recht hinfällig. Ich kenne Herrn Klages nur vom Sehen, wußte bis gestern nichtmal wie er heißt und sah ihn hin und wieder an unserem Haus vorbeispazieren. Mir war aufgefallen, daß er in den letzte zwei, drei Jahren ziemlich klein, alt und mager geworden war. Man kennt das doch, da scheint es so, als seien die Menschen auf einen Schlag 10-20 Zentimeter kleiner geworden und Leute die eben noch aussahen, wie das blühende Leben, wirken auf einmal alt und greisenhaft. Jetzt ist mir aufgefallen, daß ich Herrn Klages doch schon einige Monate lang nicht mehr gesehen habe.

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